was kann man als außenstehender tun, um einem alkoholkranken zu helfen. und ich meine diese person ist WIRKLICH in gefahr. denn langsam gehts auch an die gesundheit! ich glaube das kann sie nicht mehr lange durchhalten. wir rundherum sind einfach ratlos! denn es ist ja leider so, dass man warten muss bis der betroffenen selbst ins krankenhaus geht und sich einweisen lässt. oder sagt ich brauche hilfe!! doch soll man nun zusehen wies immer fortschreitet und warten bis es zu spät ist? denn sie lässt nicht mit sich reden, egal ob es die eigene familie oder freunde oder sonstwer ist! was gibt es denn für möglichkeiten? man kann einen erwachsenen doch nicht zwingen sich helfen zu lassen, aber man kann doch auch nicht einfach nichts tun? hat jemand erfahrung? was kann man denn da tun?
Antworten (9)
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5Antwort von
NachtflugNachtflug
Ja, da habe ich Erfahrung. Lass diesen Menschen fallen. Ein Alkoholiker muss selbst erkennen, dass er etwas tun muss. Erst wenn er ganz unten ist, wird er erkennen, dass es am Alkohol liegt, wenn er Freunde, Familie, Job und seine Gesundheit verloren hat. Mit einem Betrunkenen kann man nicht reden.
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QuickfingerQuickfinger DH. Traurig, aber wahr!
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Kristall08Kristall08 Leider hast Du mehr als Recht, Nachtflug.
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2Antwort von
BuergilektrikerBuergilektriker
Es gibt ein Psychisch-Kranken-Gesetz. Alkoholsucht ist ein Symptom psychischer Erkrankungen somit ist deine Freundin schonmal ein Super-Kandidat.
Das Psychisch-Kranken-Gesetz ist Grundlage für die Zwangseinweisung von Personen deren Gesundheit und Leben durch ihre psychische Erkrankung gefährdet ist. Es ist also nicht richtig dass man warten muss bis der Betroffene sich selbst einweist.
Am besten redest du mit Helfern von Suchtberatungsstellen, Caritas oder ProFamilia.
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katie1988katie1988 danke schön! du hast mir am meisten geholfen! denn das wusste ich nicht..
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NachtflugNachtflug Das ist absolut richtig. Man kann auch die Polizei rufen, und zwangseinweisen lassen, wenn er sich oder andere gefährdet.
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Kristall08Kristall08 Das machen die nur nicht so oft und ob es langfristig hilft ist leider auch noch eine Frage. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
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1Antwort von
SmashSmash
Es gibt die Selbsthilfegruppen, wie
AA Anonyme Alkoholiker
Die haben auch eine Angehörigengruppe, die Al-Anon. Die können dazu sehr gute Ratschläge geben.
Es ist eben sehr schwer. Hilfe nehmen Alkoholiker meist erst dann an, wenn sie auf dem Tiefpunkt angekommen sind und viel zerstört ist: Gesundheit, Kariere und Familien.
Es gibt Wege wie man versuchen kann, dem Kranken zu helfen. Man muß ihn in die Enge treiben, sodaß er keinen Ausweg mehr findet. So z.B. in einem Gespräch mit Fachleuten, es sollten drei davon anwesend sein. Etwas ein Vorgesetzer, der Hausarzt, ein respektvoller Familienangehöriger. Nicht der Ehepartner. Ein solches Gespräch kann Erfolg bringen, wenn es gut vorbereitet ist und sachlich und kenntnisreich geführt wird.
Dann ist eine Therapie durchzuführen, z.B. hier
http://www.ahg.de/AHG/Standorte/Toenisstein/index.html
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1Antwort von
fishhusfishhus
So schlimm es klingt ein Alkoholkranker muss erst ganz am Boden sein- um dann zu erkennen das er Alkoholiker ist. Wenn er das dann einsieht kann Ihm geholfen werden. In Österreich gibt es fast in jeder Bezirks Stadt eine Selbsthilfe Gruppe für Alkoholkranke Menschen, die auch Familien Angehörige in Ihrem Kampf gegen Alkohol unterstützen. Wende Dich eventuell an die Anonymen Alkoholiker oder an die Caritas - die können Dir bestimmt weiterhelfen.Wenn Du in Österreich bist kannst Du dich an mich wenden- war ehrenamtlich in der Sucht Beratung tätig.
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americaamerica
wende dich an eine annonyme suchtgruppe ich kenne da schon viele erfolge, denn die meisten der berater hielten sich N I E für alkoholiker, und die wissen wo es zwickt
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0Antwort von
charlym78 Ich kann da leider au nicht viel dazu sagen nur das es bei uns gerade auch so ist aber der Mensch schon ganz unten ist und schon auf der Straße lebt. Leider kommen wir auch nicht an ihn ran!Kann mir da jemand helfen? Wir haben ihn jetzt gemeldet beim Gesundheitsamt und Ordnungsamt!
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denancy1989 ja ich habe auch erfahrung damit und es ist echt nicht leicht aber du musst dich meistens damit zufrieden geben und abwarten ich hatte schon mal jemanden der desahlb ins krankenhaus ging und nach 4 monaten weiter getrunken hatder jenige muss selbst wissen ob er sich selbst in gefahr bringen will oder net da es auch ein erwachsener ist
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Kristall08Kristall08
Nachtflug hat leider Recht. Einem Alkoholkranken kann man nicht helfen, wenn er nicht will und die Einsicht noch nicht hat. Leider. Das ist für Freunde und Familie sehr hart.
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HasiiHasii
In eine Therapie stecken
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katie1988katie1988 ja uns wie? zwingen oder was?
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NachtflugNachtflug Das geht schon, aber ich habe einen Bekannten, der war schon 2x auf diesem Weg dort. Nach 4 Wochen Entgiftung hat er sich erstmal zur Belohnung so richtig besoffen. Leider hat er keine richtige Therapie durchhalten können.
es ist nur leider so, dass sie schon längst merken muss, dass sie etwas tun muss!! meiner meinung nach , kann sie nicht mehr tiefer fallen!
Doch, es kann noch tiefer gehen. Teile ihr mit, dass sie bei Dir nicht mehr auf Hilfe und Unterstützung bauen kann. Gib ihr stattdessen die Adresse der nächsten psychiatrischen Klinik, oder der Suchtberatungsstelle. Da wird garantiert geholfen. Diesn Schritt muss sie selber tun. Das beste, was Du jetzt tun kannst, ist nichts.
Ja - "nachtflug" hat leider Recht: Fachleute haben da eher Aussicht auf Erfolg. Aber nur wenn die Betroffene sich helfen läßt. Wenn nicht, hat sie keine Chance. Ein letzter Tipp, geh mit ihr auf den nächsten Friedhof spazieren, sie kann sich ja ihre zukünftige Adresse schon mal näher betrachten. Für Laien ist Hilfe leider sehr eingeschränkt möglich und eine Co-Abhängigkeit ist nicht lustig. Wenn Du sie zur Therapie kriegst, hast Du ihr eine Chance verschafft, das Leben kann sie sich nur selber retten. Alles Gute, Lalaith