Es geht um meinen Vater. Ich habe angst dass er Alkoholsüchtig ist. Er hat zwei personen: einmal ist er super nett und ist für jeden spaß zu haben und dann redet er wieder nichts mit uns und wird sauer. Dann gibt es wieder solche tage wo er kurz mal in den Keller verschwindet. Ich habe schon oft zugehört wie sich meine Eltern stritten. Dann sagte meine Mutter sie würde alles wegschütten... Ich habe solche angst dass ich meinen Vater verliere
Antworten (11)
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DevildogDevildog
Es ist sehr schwierig aus der Ferne eine Einschätzung zu geben. Ich weis aus eigener Ehrfahrung (bin Ehrenamtlich für Drogen und Alkoholsüchte tätig), das bei einer Suchterkrankung die Familie am wenigsten helfen kann ohne sich von Experten Rat holen zu lassen, denn der Süchtige gibt seine Sucht nicht zu. Dazu muß er gebracht werden und das kann man über Gespräche innerhalb der Familie vergessen, denn der Süchtige kennt die Schwächen seines Familienmitglieds und wird es für seinen Vorteil und um seine Sucht weiter fröhnen zu können ohne Rücksicht einsetzten. Aber es gibt Hilfe und es wurden schon vielen geholfen.Versuche deine Mutter davon zu überzeugen, sich zusammen mit dir professionellen Rat zu holen z. B. bei einem Therapeuten der auf Sucht speziallisiert ist oder der Sozialstation eurer Stadt. Ich weiß, du liebst deinen Vater sehr, aber so komisch es klingt, je mehr Liebe und Verständnis/Rücksicht man dem Süchtigen entgegen bringt umso weniger wird der Süchtige tun um seine Sucht zu bekämpfen, wie oben erwähnt, er muß dazu gebracht werden und wie, darüber wissen die Experten am besten Bescheid. GANZ VIEL GLÜCK
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AntipastaAntipasta
Hallo Carina, schau ins Telefonbuch und ruf in Deiner Stadt bei den Anonymen Alkoholiker an, oder guck auf http://www.anonyme-alkoholiker.de/index.php . Dort schilderst Du die Lage genauso wie hier. Die Leute sind echt nett und können Dir weiter helfen. Es ist ganz wichtig, dass Du! Dir! Hilfe holst. Die Probleme Deines Vaters oder Deine Eltern kannst Du nicht lösen. Ist auch nicht Dein Auftrag! Wenn Du Deinem Vater was Gutes tun willst, dann sei das, was sich jeder Papa wünscht: eine starke Tochter. Das bist Du, indem Du gut für Dich sorgst! Das tust Du, wenn Du Dir in Situationen, wo Dir Deine Eltern gerade nicht helfen können, woanders Hilfe suchst. So, wie Du es hier versuchst. Wende Dich an die Fachleute von AA. Kopf hoch, du bist ein super Mädel!
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Wieselchen1Wieselchen1
Sprich mit deinen Eltern. Zur Not erst mal einzeln, dann mit ihnen zusammen. Du wirst ihnen nicht helfen können, aber du hast ein Recht darauf zu erfahren, was Sache ist.
Das Ergebnis wird dich vielleicht schockieren, wenn dein Vater tatsächlich alkoholkrank ist. Aber das heißt noch lange nicht, dass du ihn verlieren wirst. Du musst nur dafür Sorge tragen, dass deine Eltern dich nicht mit in ihre Probleme ziehen. Erkundige dich nach Organisationen für Angehörige von Alkoholkranken, suche dir dort Rat und Hilfe. Wenns gar nicht mehr geht, dann wende dich ans Jugendamt und lass dich da rausholen.
Ich wünsche dir viel Kraft!
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Raimund1Raimund1 weise gesprochen
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Birte312Birte312
Das kenne ich nur zu gut. War bei meinem Vater damals genauso. Er hatte dann zwei Gesichter. Wenn er getrunken hatte, war er launisch und fast agressiv. Wenn er dann wieder nüchtern war, war er der liebste Mensch auf der ganzen Welt. So lange er nicht einsichtig ist, bringt es auch leider nichts ihn davon zu überzeugen, dass das Trinken alles kaputt macht. Entweder sie merken es irgendwann oder halt nicht. Mein Vater hats nie gemerkt und eingesehen und ist vor 2 Jahren daran gestorben...
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mitra54mitra54 Hallo, mal daran gedacht, daß du vielleicht einem sehr jungen Menschen/Kind antwortest?
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Birte312Birte312 Ja, aber mir ging es mit 15 auch schon so. Das ist ja nicht böse gemeint, aber ich hab das Thema auch durch und wußte nie wie ich damit umgehen kann. Ich kann ihr nur viel Kraft wünschen!
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Birte312Birte312 Ist ein heikles Thema... Carina, wende Dich echt an eine Beratungsstelle und lass Dich unterstützen, wenn sich der Verdacht bestätigt! Alles Gute!
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mitra54mitra54 HAst du nicht die Angst in ihrer Frage gespürt? Sie ist 15 und braucht deinen Frust nicht. Endschuldige bitte, aber in dem Alter sind die was so was anbetrifft sehr sensibel.
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Birte312Birte312 Ja, das ist mir bewußt! Danke! Ich lass das löschen! Zufrieden?
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engelhaarengelhaar Gut das es noch stehengeblieben ist, ich finde es gut das carina dieses hier von Birte lesen konnte und kann, denn nur wer es selbst erlebt hat weiss wovon hier geschrieben wird. Vielleicht können Birte und Carina sich ja per Mail oder PN austauschen.
Ich wünsche Euch beiden alles Gute und viel Kraft.
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mitra54mitra54
Naja, so aus der Ferne kann man das nicht sagen. Der Ausspruch deiner Mutter deutet ja schon darauf hin, beweist aber noch nichts. Wie alt bist du denn?
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carina015carina015 bin 15
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mitra54mitra54 hast du denn schon mal mit deinen Eltern, oder wenigstens deiner Mutter gesprochen. Gibt es keinen Erwachsenen, dem du dich mal anvertrauen kannst?
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fabienne1997fabienne1997
Sprech mit ihm! Du wirst an seiner Reaktion sehen ob er ein Problem damit hat! Alle "heimlichen" Trinker sind Alkoholkrank!
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PestopappaPestopappa Leider, liebe Fabienne, wird es wohl nicht viel bringen... das wäre irre selten... Doch die Hoffnung stibt zuletzt...
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Raimund1Raimund1
Woher hast du bitte konkret den Verdacht, dass er Alkoholiker ist?
Und selbst wenn, du wirst weder sein noch das Problem deiner Mutter lösen können.
Du kannst evtl. Hilfe für dich suchen. Es gibt Hilfen für Angehörige bzw. Co-Abhängige.
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beljanabeljana
So wie ich deine Frage verstanden habe, deutet wohl wirklich alles darauf hin. Du bist 15, hast geschrieben, und wenn du dich schon mit dem Thema auseinander setzen willst, und dir Gedanken machst, dann sollst auch eine ehrliche Antwort bekommen. (siehe Antworten von Birte312)
Mein Tip: Versuche doch einfach mal mit deinem Vater zu sprechen. Eltern haben zu ihren Kindern immernoch einen anderen Bezug, als auf die Partner. Du bist sein Kind, und wenn du ihm offen über deine Ängste berichtest, wer weiß, vielleicht kommt er dann zur Vernunft? Aber bitte rede dir NIEMALS ein, schuld daran zu sein. !!!!!!!!! Versprochen?
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benutzer27benutzer27
Wieviel und wie häufig trinkt er denn? Und warum solltest du deinen Vater verlieren. Auch du kannst mit ihm reden (wenn er mal gut drauf ist) - am Besten unter vier Augen - und ihm deine Sorgen sagen. Er wird da doch nicht gleich weglaufen und eine Flasche leeren, oder? Falls doch ist er alkoholsüchtig. Falls nicht, dann wird er mit dir reden und seinen Standpunkt sagen. Vielleicht stört es ihn selbst, dann sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Anderenfalls bist du danach (hoffentlich) schlauer!
Ich wünsche dir alles Gute!!!
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Birte312Birte312 Wenn das mal so einfach wäre...
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anjannianjanni
Wenn Deine Mutter Dir nicht helfen kann:
Es gibt bei den Anonymen Alkoholikern Angehörigengruppen (auch für Kinder und Jugendliche). Dort triffst Du Menschen, die sich mit genau dieser Problematik auskennen. Die können Dir auch Ratschläge geben, wie Du Dich am besten verhalten kannst, wenn Dein Vater wirklich ein Alkoholproblem hat!
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casimira Ich denke, das es gut wäre, wenn Du vorab mit deiner Mutter über Deine Angst, in Bezug auf ein mögliches Alkoholproblem deines Vaters, sprichst. Du kannst davon ausgehen, das ein Alkoholiker in der Phase, in der er heimlich trinkt, dies nie zu gibt. Es könnte Agressionen in ihm hochrufen. Alles Gute für Euch.
Devildog, das ist eine richtig gute Antwort. DH!