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alkoholproblem mutter

Frage von Aerig Aerig

seit 94 trinkt sie, jetzt sind es so 2 bis 3 flaschen( wein) pro tag, seit nem jahr hat sie 13 kilo abgenommen. sie will auf keine entziehungskur( wäre ein schuldeingeständis). sie hat keine eltern und keine geschwister und kaum private freunde. seit ca. nem jahr hat sie auch verdaaungsprobleme( blähungen, kann essen nicht halten , muss oft aufs wc)....

ich bin mi 25 studier aber noch, wie kann ich ihr bloß schnell helfen, und ich mag nicht hören, da muss sie selbst drauf kommen:(, denn wenn sies eingesehen hätte, wärs glaub ich zu spät( sie hat so sehr abgenommen)

vielen dank für hilfe

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Antworten (20)

  • 6
    Antwort von schlossgeist schlossgeist

    Bei den Anonymen Alkoholikern werden auch Angehörige beraten.

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    wusst ich noch nicht, das hilft mir schon mal weiter...

    danke

  • 4
    Antwort von alchemist2 alchemist2

    Sie muss es aber selber wollen! Da du erwachsen bist, kannst du sie in einem ehrlichen Gespräch mal vor die Wahl stellen, entweder freiwillig eine Therapie zu beginnen oder du lässt sie ins Krankenhaus einweisen. Das muss aber alles handfest mit einem Arzt abgesprochen sein, damit man im schlimmsten Fall wirklich handeln kann!

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    ja daran hab ich auch gedacht, aber das wäre so herabwürdigend für sie und ich hab gehört wenn sie selbst nicht will kann der arzt auch nichts tun. ich hab schon öfters bei unserem hausarzt das problem meiner mutter angesprochen aber es kam keine reaktion... soll ich da nochma hin grüße

    Kommentar von alchemist2 alchemist2alchemist2

    Sehr gut, dass du das schon mal angesprochen hast. Vielleicht solltest du nochmal konkret um Rat bitten, vielleicht gibt es ja noch einen anderen Nahestehenden, der sie mal ins Gebet nimmt. Herabwürdigend wird es leider auf jeden Fall, entweder die Einweisung oder die jahrelange Beobachtung, wie sie langsam sich zugrunde richtet. Wenn du dann alles für sie machen musst, ist dein Leben auch kaputt. Lass dich da nicht reinziehen, sie hat ein Leben, und du hast eins. Jeder entscheidet selbst, was er damit macht.

  • 3
    Antwort von Smash Smash

    Suche Dir hier die nächste Gruppe der Al-Anon. Das sind die Gruppen der AA für Angehörige. Da bekommst Du Rat, Hilfe und Trost.

    Es ist sehr schwer für Familienmitglieder, besonders bei den Eltern zu helfen. Aber sage Deiner Mutter Alkohlismus ist ein Krankheit. Kranke brauchen fachmännische Hilfe. "Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun"

    http://www.al-anon.de/

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    thx für den hinweis...

  • 3
    Antwort von bibi8888 bibi8888

    deine Sorgen kann man verstehen, aber wirklich helfen muss sich deine Mutter selbst. Biete ihr immer wieder deine Unterstützung an für den Fall, dass sie den ersten Schritt gehen will. Vllt sprichst du auch mal mit dem Hausarzt, ob er eine Idee hat.

  • 1
    Antwort von biege biege

    Es ist in Deutschland nun mal so,daß einem nur geholfen werden kann,wenn derjenige die Hilfe auch will und sie zulässt.Du kannst einen geliebten Menschen leiden sehen,aber wenn er die angebotene Hilfe nicht will,bist du machtlos.Alle die sagen,daß sie es selbst wollen muß,haben recht.Selbst wenn Deine Mutter den totalen Absturz hat,wird der Notarzt ihr zwar auf die Beine helfen und sie wird im Krankenhaus entgiftet,aber hinterher wird sie wieder entlassen.Natürlich wird ihr Hilfe angeboten,jedoch wird jeder Alkoholiker sagen,daß er alles im Griff hat und er jederzeit damit aufhören kann.Für Dich und Dein Leben ist diese Situation sehr gefährlich.Ich würde Dir empfehlen,daß Du dir professionelle Hilfe suchst.Ich habe diese Hilfe,z.B.,bei der Caritas Suchtberatung gefunden.Aber auch jede andere Suchtberatungsstelle wird Dir immer gern helfen.Du und deine Mutter werdet es nicht mehr allein schaffen.Wichtig ist aber auch,daß Du an DICH denkst.Es kann sonst passieren,daß Du daran kaputt gehst.Physisch und Phsysisch. Ich bin seit knapp drei Jahren trocken,glaub mir wenn ich Dir sage,daß ich weiß wovon ich rede.Hier hilft nur noch eine Langzeittherapie.Schnellstens.

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    Ehrliche Worte! hab nur noch wenig kraft dafür, weiß oft gar nicht mehr wo ich anpacken soll, dass ist so viel...

    ich geh zur suchberatung, hoffentlich passiert dann irgenetwas!!

    viel glück auch weiterhin für dich

    vielen dank für deine hilfe!!!

  • 1
    Antwort von 1snoopy2 1snoopy2

    Wenn Deine Mutter schon abgenommen hat sind meiner Meinunfg nach schon ernsthafte körperliche Schäden vorhanden. Und wie kannst Du sicher sein, dass es nur 2-3 Flaschen am Tag sind. Ich hatte um 9.00 Uhr morgends schon eine geleert. Manche Ärzte halten sich leider immer noch bedeckt weil sie keine Patienten verlieren wollen. Normalerweise nützt es was wenn man die Betroffenen unter Druck setzt, aber ganz wichtig,gleichzeitig Hilfe anbietet. Ob das bei Deiner Mutter nützt bezweifle ich aber. Wichtig ist wirklich, daß Du was für Dich selber tust und Dir Hilfe holst. Alleine schaffst Du das nicht, ebnsowenig wie Deine Mutter.Mal hart ausgedrückt. Irgendwann kommt der Punkt da bricht sie zusammen. Entweder klickts dann bei ihr oder nicht.

  • 1
    Antwort von 1snoopy2 1snoopy2

    Wenn Deine Mutter schon abgenommen hat sind meiner Meinunfg nach schon ernsthafte körperliche Schäden vorhanden. Und wie kannst Du sicher sein, dass es nur 2-3 Flaschen am Tag sind. Ich hatte um 9.00 Uhr morgends schon eine geleert. Manche Ärzte halten sich leider immer noch bedeckt weil sie keine Patienten verlieren wollen. Normalerweise nützt es was wenn man die Betroffenen unter Druck setzt, aber ganz wichtig,gleichzeitig Hilfe anbietet. Ob das bei Deiner Mutter nützt bezweifle ich aber. Wichtig ist wirklich, daß Du was für Dich selber tust und Dir Hilfe holst. Alleien schaffst Du das nicht, ebnsowenig wie Deine Mutter.Mal hart ausgedrückt. Irgendwann kommt der Punkt da bricht sie zusammen. Entweder klickts dann bei ihr oder nicht.

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    hab nur angst dass sie den zusammenbruch der kommen würde nicht übersteht, da sie ja nicht mehr viel zuzusetzen hat!

    ich geh zu den AA...!

    Liebe Grüße und Danke

  • 1
    Antwort von minkerl58 minkerl58

    meine mutter war 9 lange jahre alki wir konnten im guten oder bösen mit ihr sprechen es half nichts dann kam ihre schwester aus amerika und sie hatte den totalen zusammenbruch konnte sie nicht bekochen und kam wieder zur entgiftung und seitdem ist jetzt 2 jahre her hat sie keinen alk mehr angerührt glaube sie schämt sich weil ihre schwester die weite reise gemacht hat und sie dann versagt hat heute sage ich gott sei dank aber sie muss es selbst wollen sonst hilft es nichts

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    so nen einschlägiges erlebnis brauch sie auch, aber wie gesagt, sie geht nicht alleine, weg oder zum sport, hat in der stadt auch keine echten freunde.... hab dir ne pm geschrieben...

    bis dann

  • 1
    Antwort von Gruenfink Gruenfink

    Nehme Sie mal richtig in die Arme, wenn Sie halbwegs nüchtern ist u. zeige Ihr , dass Dir Ihr Zustand nicht egal ist. Zeige Ihr dass Du sie liebst( ansonsten würdest Du hier diese Frage nicht stellen)! Und sehe dann weiter !

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    ja hab sie sehr lieb!

  • 1
    Antwort von Aerig Aerig

    Erstmal vielen dank an alle für die unterstützung!

    mein ex-vater hat meine mutter und mich oft wie dreck behandelt(jähzorn und wut und trägheit, ohne alkohol) hat meine mutter öfters geschlagen und rumgeschrien wie eine wildsau, seit 2001 geschieden und er ausgezogen,ein glück. ich selbst war erst beim bund, dann nen studium( abgebrochen und danach ne ausbildung gemacht). letztes jahr hatte ich wieder ein studium begonnen( richtung ausbildung) es hat mir wirklich spaß gemacht und ich hatte anschluss gefunden, dann hat mich wieder nen privates ereignis runtergerissen und ich steh fast wieder vorm aus. die nachbarn schikanieren uns hier seit jahren und meine mutter hat auch psychische probleme und ist durch ihre arbeit sehr stark belastet....

    ich bin nicht der mensch der ihr heraushelfen kann, noch bin ich respektsperon, dass einzig was ich weiß, dass ich jetzt doch zu den anonymen alkohloikern gehe....

    vielen dank an alle!!!

  • 1
    Antwort von HobbyPianistin HobbyPianistin

    Das ist viel zu schwierig für so eine Plattform wie hier. Da musst du dir auf jeden Fall Hilfe in der offline-Welt suchen. Z.B. bei Drogen- Sucht-Beratungsstellen, Anonyme Alkoholiker sind ja schon genannt worden... ! Ich glaube es ist natürlich sehr wichtig, das du sie begleitest und ihr zur Seite stehst, das soll aber nicht heißen, ihr die Folgen ihrer Sucht erträglicher zu machen. Damit rutscht man schnell in die "Co-Abhängigkeit!" Du solltest nicht versuchen, die Sache zu vertuschen oder sie vor jegliche Kritik die von außen kommt zu schützen.Das ist natürlich besonders als Tochter sehr schwer, und nicht alleine zu bewältigen! So hart es ist, aber sie muss die negativen Folgen zu spüren bekommen, nur so hat sie die Chance es selbst einzusehen...

    Kommentar von HobbyPianistin HobbyPianistinHobbyPianistin

    Sorry, für den Sohn sehr schwer... ;)

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    kein problem:), ja auf arbeit ist es ja schon bekannt aber sie hat bei ner suchtberatung falsche angaben gemacht( sie wäre erst seit 2006 abhängig und so).. ansonsten isoliert sie sich sehr und hat kaum freunde, geht also kritik und scham ausm weg... viele grüße

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    aber das leuchtet ein mit der kritik und so...

    Kommentar von HobbyPianistin HobbyPianistinHobbyPianistin

    Hhmm...ja ist natürlich das man etwas aus dem Weg geht, das einem unangenehm ist. Du sollst sie ja jetzt nicht auf eine Bühne stellen lassen und bewerfen lassen.. aber die wenige/n Kritik/negative Folgen die noch an sie rankommt/rankommen auf keinen Fall für sie abfangen ! Ihr zeigen das du sie liebst, aber nicht anfangen deinen Lebensrythmus ganz auf die Belange deiner Mutter einzustellen.. das wird gefährlich! Wo es nur geht ihr Selbstbewusstsein stärken, Mut machen.. etc.. Aber wie gesagt, wende dich besser an Fachpersonal !;) Alles Gute!

    Kommentar von Aerig AerigAerig

    Selbstbewusstsein särken und trotzdem muss sie kritisiert werden... versteh das schon, selbstbewusstsein brauch sie viel... sie lässt sich immer so ausnutzen( auch auf arbeit) und kann sich schlecht durchsetzen, was sie noch mehr kraft kostet... wie gesagt ich geh jetzt so schnell wie möglich zur suberatung... dank dir nochmal und nen fetten abend für dich

  • 1
    Antwort von eddali eddali

    das ist so eine Sache , ihr kann nur geholfen werden, wenn sie es auch will und dass heißt, sie steht dazu, dass sie Alkoholikerin ist. Wenn sie absolut nicht will, kannst Du nix machen. Zwingen bringt gar nix.

  • 1
    Antwort von bonechimann bonechimann

    sie muss es selbst einsehen, obv dir das gefällt oder nicht. du kannst sie nicht dazu zwingen und in eine klinik eisperen oder so. setzt dich mit ihr am tisch und redet vernünftig halt eihr vor was sie macht und verpasst hat... vielleicht kommt sie dan zu vernunft

  • 1
    Antwort von abiggi abiggi

    wie du schon selbst sagst, muss sie ganz allein einen ausweg wollen. zwingen kannst du sie nicht

  • 1
    Antwort von saaandraaahhx3 saaandraaahhx3

    bei meinem vater hat es alles nichts gebracht.. wir hatten 5 jahre oder so keinen kontakt er hat trotzdem nicht aufgehört zu trinken.. im endefekt hat er es dann selber erkannt.. und hat einen entzug gemacht... ich wünsche dir viiel glück das das alles gut geht.. aber wahrscheinlich bringt es nur was wenn du mit ihr redest

  • 1
    Antwort von snoopy1974 snoopy1974

    ist aber leider so. wenn sie nicht mitmacht, kannste es vergessen. du kannst ihr aber hilfestellung geben, indem du sie begleitest!

  • 1
    Antwort von exodia exodia

    ihr behilflich sein und in eine kur schicken viel glück

  • 1
    Antwort von fnmama fnmama

    wenn sie selbst einsieht-das sie zur entziehung muß-unterstütze sie wo du nur kannst-angefangen beim besuch des hausarztes-ich wünsche euch viel glück-kann ein sehr langer und harter weg werden

  • 1
    Antwort von Monika100 Monika100

    die anonymen Alkoholiker können helfen

  • 1
    Antwort von uli67 uli67

    Soetwas ist sehr schwierig. Sie muss es selber wollen, sonst sehe ich wenig Sinn ihr zu helfen.

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