eine freundin von mir hat ihr alkoholproblem zugegeben. sie möchte aber nicht in therapie, da sie das bereits hinter sich hat und schlimmer als knast empfunden hat. ich selber finde auch, dass niemand der nix verbrochen hat sich soetwas aussetzen muß. sie hat ihr trinken bisweit auf die abendstunden gelegt. ist tagsüber also klar. nur steht sie dem arbeitsmarkt nicht zur verfügung. ihre jobvermittlerin bemängelt ihre alkoholfahne. sie ist schon fast 50 und hat jahrzehntelang gearbeitet als bankkauffrau. kann sie nicht in frührente gehen? was kann ich ihr empfehlen? möchte ihr so, so gerne helfen :-(
alkoholproblem einer freundin
Antworten (7)
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2Antwort von
shalomshalom
Sie muss sich selbst helfen, in dem sie ihre Sucht einsieht und sich helfen lässt, statt eine Therapie als Strafe zu sehen.
Nur so kann ihr geholfen werden.
Manche Alkoholiker müssen erst ganz unten ankommen, bevor sie merken, dass sie was ändern müssen.
Rente gibt es in keinem Falle aus diesem Grund.
An einer Therapie kommt sie also nicht vorbei.
Achte auf Dich, googlele mal nach Co-Alkoholiker.
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CeleniCeleni
Sie sollt sich Gedanken machen in welcher Situation sie da steckt. Arbeiten gehen wäre außerdem gut. Da langweilt sie sich nicht und greift bestimmt nicht so schnell zu Alkohol.
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xxxnisixxxxxnisixx
In Frührente?! Und dann? Damit sie genug Zeit hat den ganzen Tag sich zu betrinken?? "das jemand der nix verbrochen hat sich sowas aussetzen muss" man sollte das vielleicht mal weniger als "Strafe" sondern mehr als Hilfe sehen.
Wenn jemand nicht WILL das ihm geholfen wird, dann hilft gar nichts.
Wenn sie etwas ändern will und das wirklich, dann wird sie auch auf das Angebot eingehen
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ichhierunddaichhierundda
Ich hab noch keinen gesehen, der sein Al..problem alleine in Griff gekriegt hat, ohne Therapie. Und die ist ziemlich hart, ist ja auch ein hartes Problem. Da hilft eine Rente auch nix, probieren kann sie es trotzdem, einfach Antrag stellen. Aber durch regelmäßige Geldeinnahmen, die ausreichen, um Alk zu kaufen, verschlimmert sich das Problem eher noch. Mfg
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QueerschlaegerQueerschlaeger
Empfiehl ihr den regelmäßigen Besuch einer Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke. Zum Beispiel www.blaues-kreuz.de
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minkerl58minkerl58
Frührente wäre ihr Todesurteil.Müßiggang ist jeder Laster Anfang.L.G.
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Karlaarsch Ich denke, sie sollte sich ernsthaft um einen Arbeitsplatz bemühen. Alkoholkonsum wird oft stärker durch langeweile, oder durch die Tatsache dass man viel Zeit zum nachdenken hat. Und das ist dann letztendlich ein Teufelskreis, sie Arbeitet nicht, denkt nach, steigert sich in immer wirrere Gedanken rein, trinkt, hat am nächsten Tag einen Kater und ist unzufrieden, dadurch greift sie wieder zur Flasche. Wenn sie einen fixen Tagesablauf hat, also jeden Tag in der früh zur Arbeit muss, wird sie am Abend nicht mehr so fit zum trinken sein. Und allein die Begegnung mit Menschen, vor denen sie gut da stehen will, wird sie vielleicht dazu bringen, weniger zu trinken. Am sinnvollsten wäre bei ihr natürlich ein kalter Entzug, aber ich verstehe ihr Problem. Ich denke zum einen solltest du ihr logisch und klar erläutern, wieso es sinnvoll ist aufzuhören, und zum anderen solltest du sie aber nicht unter Druck setzen. Jeder abhängige muss für sich selbst entscheiden aufzuhören, sonst ist das nur von kurzer Dauer! In Frührente gehen, ist meiner Meinung keine gute Alternative, da wird sie noch mehr saufen.
Viel Glück!
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"In Frührente gehen, ist meiner Meinung keine gute Alternative, da wird sie noch mehr saufen. "Sehe ich auch so!