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Alkoholproblem, soll ich was tun?

Frage von biggi1990 biggi1990

Hallo,

ich habe gestern Abend den Lebensgefährten meiner Mutter dabei erwischt, wie er sich heimlich am Schnapsregal im Keller einen Schluck aus der Flasche genehmigt hat. Schon länger hatte ich den Verdacht, dass er ein Problem mit Alkohol hat, da er jeden Abend mehrere Biere trinkt und er mir, als meine Mutter mit Freundinnen im Urlaub war, an einem Tag betrunken vorkam, er hatte eine Fahne (meinem Urteil nach was Hochprozentiges, in Richtung Obstler, der u.A. eben im besagten Schnapsregal steht) er schwankte auch ein wenig. Um das alles ein wenig besser zu erklären: Er ist Filialleiter eines Geschäftes und ist sehr gewissenhaft was Arbeit und Haushalt angeht. Er legt viel wert auf Ordnung und er macht meistens einen ausgeglichenen Eindruck, er wird nie aggressiv, nicht einmal verbal. Da er also vom Verhalten her nicht unbedingt auffällig ist, frage ich mich, wie ich mit meiner Mutter darüber sprechen soll. Sie selbst trinkt auch gerne Abends mal ein "Feierabendbier", nach einigen Internetseiten könnte man sie schon fast als "Cotrinkerin" bezeichnen. Meine Frage ist jetzt: Wie soll ich meine Mutter darauf ansprechen? Sollte ich überhaupt mit ihr reden?

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Antworten (14)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Queerschlaeger Queerschlaeger

    Stell die Frage doch mal hier:

    www.forum-alkoholiker.de

    Und ja, rede mit Deiner Mutter. Ohne Vorwürfe oder Beschuldigungen. Einfach sagen was Sache ist.

    Außerdem kann ich Dir die Suchtberatung der Caritas sehr empfehlen. caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/sucht/suechtigenhelfen/gutgemeintistnichtimmergutgeholfen

  • 5
    Antwort von asteppert asteppert

    Hallo biggi1990,

    meine ehrliche Meinung ist, dass du nicht mit ihr reden sollst. Jeden, der Suchtprobleme hat, auf den rechten Weg führen, kannst du sowieso nicht, denn zunächst muss "Einsicht" bestehen, die kommt aber nicht durch das Gespräch mit deiner Mutter, oder deinem Stiefvater.

    Er selbst muss erkennen, dass er ein Problem hat, bei dem er Hilfe braucht. Ich persönlich halte ihn für einen Spiegeltrinker, er trinkt also soviel, dass er immer ein bestimmtes Quantum hat.

    Das würde auch das erklären:

    ** er wird nie aggressiv, nicht einmal verbal.**

    So würde ich ihn als Spiegeltrinker einschätzen, das muss aber nicht stimmen, er kann auch (so wie ich war) ein Mischtyp sein, zwischen Spiegeltrinker und Quartalstrinker.

    Möglich, dass deine Mutter bereits eine Co-Abhängigkeit entwickelt hat, da habe ich zu wenig Anhaltspunkte, um das zu beurteilen.

    Hoffentlich irrst du dich mit deiner Vermutung, und wenn nicht, hoffentlich besteht die Krankheitseinsicht, dass die Betroffenen Schritte unternehmen.

    Gruß Alfred

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    erst einmal Danke für die Antwort :)

    Was kann ich denn dann tun? Hilft es denn nicht, wenn ich erst einmal versuche, mit ihr zu reden? Ich muss ihr ja nicht sofort an den Kopf werfen " Du bist süchtig und dein Mann erst recht!" Aber wäre es nicht sinnvoll, die beiden merken zu lassen, dass ihr Verhalten nicht unbedingt normal ist?

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    Antwort von CarisAdnavi CarisAdnavi

    Also vorab: Eine wirkliche Einschätzung kann man von Ferne nicht geben. Ihr solltet Euch professionelle Hilfe suchen anstatt auf Spekulationen zu setzen bei denen jeder was anderes sagt.

    WENN essich um Alkoholabhängigkeit handelt, dann muss der Wille zur Therapie vom Betroffenden selbst kommen. Sonst wird es nichts. Außerdem hilft es nicht ihm "helfen" zu wollen , in dem man ihn kontrolliert oder Vorwürfe macht oder Ähnliches. Alkoholabhängige erkennt man nicht immer am Verhalten zumindest nicht alle und nicht am Anfang.

    Viele verstehen es hervorragend zu vertuschen und einen Schein zu wahren. Aber irgendwann sind dann die Veränderungen der Psyche und der Physiognomie unübersehbar. Oft werden Familienangehörige Co Abhängig und wollen ihnen helfen und regeln Dinge für sie die sie alleine nicht schaffen würden und schaffen so unwillkürlich die Weitere Grundlage des Fortschreitens der Krankheit.

    Kein Alkoholkranker ist wie der andere. Ihr unterliegt einem Trugschluss, wenn ihr meint, dass Alkoholkranke immer agressiv oder überaus auffällig sind.

    Die Probleme eines Alkoholkranken werden oft vom Lebenspartner und von der ganzen Familie mitgetragen oder kompensiert. Einerseits gewinnen sie aus ihrer Hilfeleistung eine persönliche oder gesellschaftliche Anerkennung, andererseits auch eine Entwertung. Langfristig kann sich bei ihnen ein Ausgebranntsein entwickeln, das Burnout-Syndrom. Das Gefühl, dem Alkoholkranken zu helfen, kann anfangs das persönliche Selbstwertgefühl steigern. Später dominiert ein Gefühl der Hilflosigkeit. Dieses Verhalten ist als „Helfersyndrom“ bekannt. In Selbsthilfegruppen – Al-Anon – wird die Alkoholkrankheit als Familienkrankheit gesehen. Der Grund: In der Familie bzw. in der Partnerschaft sind oft alle an einer Manifestation der Sucht und deren sozialen Folgen beteiligt. Durch Verleugnung der Probleme und der Denkmuster, aber auch durch das Verhalten der Angehörigen selbst wird die Krankheit des Alkoholikers stabilisiert und ein professioneller Versuch der Genesung erschwert. Partner, die solchen Mechanismen unterliegen, werden als Co-Alkoholiker bezeichnet.

    Psychotherapie [Bearbeiten] Rahmenbedingungen [Bearbeiten]

    Die psychotherapeutische Behandlung kann stationär (i. d. R. Langzeit-Entwöhnungstherapie) und/oder ambulant erfolgen.

    Häufig empfiehlt es sich, vor einer ambulanten Psychotherapie eine stationäre Behandlung in Erwägung zu ziehen. Empfohlen wird eine stationäre Therapie vor allem dann, wenn Psyche, Körper oder sozialer Bereich schwer gestört sind, der Patient von seinem Umfeld nicht ausreichend gestützt wird oder werden kann, keine berufliche Integration besteht, die Wohnsituation nicht gesichert ist oder der Alkoholiker während ambulanter oder teilstationärer Behandlung zu Rückfällen neigt.[57] Entsprechende Therapien werden meist in speziellen Suchtkliniken als Langzeit- (10–16 Wochen)[58] oder Kurzzeittherapie durchgeführt.

    Ambulante Psychotherapien (Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) werden seit 1996 von Kostenträgern (Krankenkassen) übernommen. Voraussetzung für die ambulante Behandlung war bisher eine mittelfristige Abstinenz von mindestens zwei bis drei Monaten. Am 14. April 2011 beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss, dass Alkoholkranke in Zukunft nicht mehr abstinent sein müssen, um eine Psychotherapie zu beginnen, wenn die Abstinenz auch kurzfristig (d. h. in maximal zehn Behandlungsstunden) ohne Entgiftungsbehandlung zu erreichen ist. Dies ist nach Ende der zehn Behandlungsstunden durch eine ärztliche Bescheinigung (die nicht vom Therapeuten selbst ausgestellt werden darf) anhand „geeigneter Mittel“ (i. w. Laborparameter) festzustellen, anderenfalls muss die Therapie beendet werden. Bei Rückfällen müssen „unverzüglich geeignete Behandlungsmaßnahmen zur Erreichung der Suchtmittelfreiheit bzw. Abstinenz“ ergriffen werden.[59][60]

    Erste Anlaufstellen für ambulante oder stationäre Therapie sind Suchtberatungsstellen oder psychosoziale Beratungsstellen. Auch Gesundheitsämter können weiterhelfen. Motivierende Gesprächsführung [Bearbeiten]

    Die motivierende Gesprächsführung (motivational interviewing) ist eine klientenzentrierte, aber direktive Technik zum Aufbau einer intrinsischen Motivation zur Abstinenz. Sie ist daher vor allem in der Phase von Bedeutung, in der der Alkoholkranke selbst noch kein Problembewusstsein entwickelt hat oder bezüglich der Abstinenz ambivalent ist (siehe auch den Abschnitt Veränderungsmodell nach Prochaska und DiClemente in diesem Artikel). Kognitive Verhaltenstherapie [Bearbeiten]

    Bei der Behandlung von Alkoholkranken können u. a. folgende kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien zum Einsatz kommen:[24]

    Expositions- bzw. Alkoholablehnungstraining Herausarbeiten der individuellen Erwartungshaltungen Kognitives Umstrukturieren Erkennen internaler Auslöser Copingstrategien für den Umgang mit internalen Auslösern entwickeln Generalisierungen auflösen

    Kommentar von CarisAdnavi CarisAdnaviCarisAdnavi

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholismus#Alkoholabh.C3.A4ngigkeitalsKrankheit

    also ich denke ihr solltet auf Alle Fälle über eine Beratung nachdenken und am Ball bleiben.

    Erste Anlaufstellen für ambulante oder stationäre Therapie sind Suchtberatungsstellen oder psychosoziale Beratungsstellen. Auch Gesundheitsämter können weiterhelfen.

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    Antwort von Kuno33 Kuno33

    Alkoholismus geht immer eine Zeit lang gut. Wie lange lässt sich schwer vorher sagen. Die Organe (Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen, Nerven, Herzmuskel) werden irgend wann Probleme machen. Genau so verändert sich die Psyche. Auch sehr "ordentliche" Menschen können alkoholabhängig werden, nicht nur Leute die von vornherein unangenehm sind. Möglicherweise führt auch ein Mangel an Aggressionsbereitschaft zum Alkohol.

    Der Alkohol wirkt wie ein Psychopharmakon. Die Belastungen werden weniger spürbar, die Stimmung zumindest zunächst wieder ausgeglichener.. Das die Erkenntnis, alkoholabhängig zu sein, unangenehm ist, wird sie lange abgewehrt. Erst wenn es richtig schlimm wird, kommt bei manchen die Einsicht. Dann ist es aber sehr viel schwerer die Kurve zu kriegen.

    Du kannst niemandem die Entscheidung abnehmen keinen Alkohol mehr zu trinken. Das kann derjenige nur selbst tun. Je mehr du Dich ihm aufdrängst, um so mehr wird er Dich abwehren.. Wenn Du mit Menschen mit Alkoholproblemen sprichst, ist es wichtig, dass sie die handelnden Personen bleiben. Ich weiß auch, dass das der Quadratur des Kreises gleicht. Trotz guten Willens solltest Du in Gesprächen mit eher neutraler Haltung vorgehen. Dann bleibt dem anderen die Möglichkeit zu eigenständigem Handeln.

    Mach mal einen Versuch mit Deiner Mutter zu reden. Das kann den Einstieg ermöglichen, wenn Du nicht gleich zu viel von ihr erwartest. Sprich mit ihr veilleicht erst einmal über das, was Dir an ihr aufgefallen ist. Vielleicht schaffst du den Einstieg.

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    Antwort von norbi21 norbi21

    setzt euch alle zusammen und redet drüber. Aber deshalb müssen beide noch keine Alkoholiker sein. Ich trinke auch gerne ein Bier, wenn ich für längere Zeit keins habe, dann trinke ich eben keins, ohne es zu vermissen.

  • 1
    Antwort von K3llerK1ng K3llerK1ng

    Das hat ja nicht direkt zu bedeuten dass er wirklich Alkohol süchtig ist, oder?

    Kommentar von Noxpolaris NoxpolarisNoxpolaris

    Heimliches Trinken? Natürlich ist das ein Symptom, sogar schon ein schwerwiegendes

    Kommentar von Kvasir KvasirKvasir

    Wer sagt denn das es heimlich war? Wenn der Schnaps dort steht und er sich einen Schluck gegönnt hat?

    Kommentar von Noxpolaris NoxpolarisNoxpolaris

    ich habe gestern Abend den Lebensgefährten meiner Mutter dabei erwischt, wie er sich heimlich am Schnapsregal im Keller einen Schluck aus der Flasche genehmigt hat

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    es war definitiv heimlich. Ich hab die Situation bei einer anderen Antwort nochmal ausführlich erklärt. Ich bin reingekommen, hab ihn gegrüßt, er stand etwas um die Ecke, stellte schnell die Flasche weg und war noch am schlucken, er sah ertappt aus und ich hab so getan als wäre nichts gewesen. Ich fragte ihn, was er tut, er sagte er macht die Wäsche, was er auch getan hat, und ich bin wieder gegangen. Eine der Schnapsflaschen war nicht ganz zugedreht, daher bin ich mir sicher, dass er daraus getrunken hat.

    Kommentar von CarisAdnavi CarisAdnaviCarisAdnavi

    Und genau das is der Beginn einer CO Abhängigkeit. Es wird überspielt, und somit gedeckt und gefördert. Warum hast Du getan als wäre nichts?

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    Weil ich überrascht und in dem Moment mit der Situation überfordert war.

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    Antwort von Noxpolaris Noxpolaris

    Schwierig, schwierig. Möglicherweise weiß sie es ja schon und tut aber so, als ob alles in Ordnung wäre. Lass doch mal einen Flyer von den Guttemplern oder AA offensichtlich herumliegen

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    Ich habe auch die Vermutung, dass sie es zumindest ahnt. Mein Bruder hat meine Mutter auch schon mal auf eine scherzhaft, offene Weise darauf angesprochen, dass sie doch ziemlich viel trinkt, sie war daraufhin meist ein wenig reumütig und hat sich schon ein paar mal vorgenommen weniger zu trinken. Die Idee mit dem Flyer ist an sich nicht schlecht, ich vermute nur, dass der einfach im Müll verschwinden wird.

  • 0
    Antwort von Mehli85 Mehli85

    Nunja die Aussagen die du hier machst, lassen ja nur bedingt auf ein "Problem" schliessen. Einmal betrunken während die Frau im Urlaub war und gestern Abend ("heimlich") einen schluck schnaps... naja ist in meinen Augen schwer einzuordnen. Woher weißt du z.B. das es gestern "sooo heimlich" war. Flaschen stand da, er war im Keller, schnell nen Schlückchen genommen nachm Abendbrot und gut... Solange du/er oder sondstwer das Regal nicht wöchentlich neu befüllt...

    Frag Ihn doch einfach was los war... So wie du Ihn beschreibst kannst du durchaus mit einer vernünftigen Antwort rechnen...

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    Dass es heimlich war, ist für mich sehr offensichtlich. Er trinkt auch gerne mal am Wochenende einige Weinbrandt-Cola, oder generell Abends auch mal einen Glühwein. In dieser Situation gestern Abend bin ich in den Keller gegangen, er hat mich nicht gesehen/gehört, da hab ich ihn angesprochen. Er stand ein wenig um die Ecke und war gerade am schlucken, sichtlich erschrocken und sah irgendwie aus als würde er sich ertappt fühlen. Ich habe ihn gefragt, was er gerade macht, er sagte er macht die Wäsche (hat er auch) ich hab einfach so getan als hätte ich nichts bemerkt, dabei hat er die Flasche ziemlich eilig wieder ins Regal gestellt. Ich hatte damals schon, als meine Mutter in Urlaub war, einmal nachgesehen, wie viel aus den Flaschen im Regal so raus ist. Als ich heute morgen noch einmal geschaut habe, war eine Flasche nicht komplett zu gedreht, und manche Flaschen sind "wie durch Zauberhand" um einen beträchtlichen Anteil leerer. Natürlich sind das alles Vermutungen. Ich stelle es mir jedoch sehr schwer vor, ihn darauf anzusprechen. Wir verstehen uns zwar gut, jedoch reden wir nicht über persönliche Dinge.

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    Antwort von Linse93 Linse93

    Mein Vater ist auch so, Blos er Trinkt auch Heimlich und wird dabei auch manchmal aggressiv Wenn man ihn Drauf anspricht !

    Aber wenn er wirklich ein Problem damit hat wird er nie Freiwelig was dagegen tun sind meine erfahrungen zumindestens !

    Ich würde mal entweder mit deiner Mutter reden Und mit deinen Verwandten die dir auch Helfen können ! Vieleicht ist es ja auch ganz Harmlos!

    Aber viel Erfolg ;)

    LG

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    Antwort von larry2010 larry2010

    aufgrund dessen würde ich ihn nicht als akoholiker bezeichnen.

    sprech ihn einfahc mal ob er magenprobleme hatte, so das er da einen schluck genohmen hat.

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    Antwort von apfeltraube apfeltraube

    Aus Deinen Informationen kann man zu wenig entnehmen für die richtige Antwort. Aber, wenn Dich etwas stört... sag's ihr doch einfach! :)

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    Antwort von Jay611 Jay611

    Ich denke, der Alkohol ist ein Ablassventil. Gerade solche, wie du sagst gewissenhafte, perfektionistische Menschen können nur mit Alkohol abschalten. Das ist natürlich sehr traurig, und da muss man einfach helfen. Ich würde erstmal die Mutter rauslassen. Sprich ihn im Vertrauen an, und schildere deine Beobachtungen und Befürchtungen, und biete deine Hilfe an. Erst wann das nicht möglich ist, würde ich die Mutter hinzuziehen, aber nicht hinter seinem Rücken, sondern in einem Gespräch unter 6 Augen. Viel Erfolg!

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    Antwort von merci27 merci27

    erst mal die Sucht und die Folgen googlen dann hast du genauer Verhaltensmuster und Beispiele, evenutell findest du auch eine Seite inder Ratschläge mit dem Umgang von Alkoholiker gegeben werden, dass kann dir gut weiterhelfen. Wenn du dir Rat geholt hast auch ruhig mal mit deiner Mutter sprechen über kurz oder lang kann die Sucht sehr stressig werden.

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    Antwort von DonRamon DonRamon

    Du scheinst ja schon Suchtberaterin zu sein, wenn du dich so gut auskennst und beurteilen kannst, wann ein erwachsener Mann Alkoholiker ist!? Wäre er das, wäre er weder ordentlich noch unauffällig, geschweige denn nie aggressiv.....

    Kommentar von Noxpolaris NoxpolarisNoxpolaris

    So richtig Ahnung hast Du aber nicht, oder?

    Das heimliche Trinken ist schon Symptom einer fortgeschrittenen Alkoholkrankheit:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholismus#Auspr.C3.A4gungenderKrankheit

    Kommentar von DonRamon DonRamonDonRamon

    So richtig Ahnung hast Du aber nicht, oder?

    Nein, ich bin nur SBV und Suchtberater in unserm Betrieb, weils kein anderer machen wollte! :-) Erstens ist es ja nicht zwingend heimlich, oder würdest du dich bei der Tochter deiner Lebensgefährtin abmelden und ihr sagen wann du was trinkst? ich denke nicht! Und eben deswegen habe ich erwähnt, dass alle anderen Merkmale auf 90% aller Alkis nicht zutrifft. Aber mit deiner ergoogelten Erfahrung, noch dazu von Wiki...kann ich natürlich nicht mithalten!

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    Ich wollte mit meiner Aussage nicht behaupten, dass er Alkoholiker ist. Für mich hat es nur den Anschein, da, wie Noxpolaris ebenfalls schrieb, heimliches Trinken ein Anzeichen für ein Alkoholproblem ist. Meine Frage ist jedoch, wie ich damit umgehen soll.

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    wäre es nicht heimlich gewesen, hätte er nicht so ertappt geguckt. Er hat sich erschrocken und ich hab die Situation überspielt, indem ich so tat als wäre nichts gewesen.

     > Nein, ich bin nur SBV und Suchtberater in unserm Betrieb, **weils kein anderer machen wollte! > 
    

    **

    Diese Aussage zeugt leider auch nicht unbedingt von Kompetenz. Außerdem hab ich in der Frage mit keinem Wort behauptet, er wäre Alkoholiker. Ich habe lediglich meine Bedenken geäußert. Er trinkt regelmäßig Abends, und nun kommt noch das heimliche Trinken hinzu. Das ist für mich schon sehr bedenklich und ich weiß nicht was ich nun tun soll. Da sind solche Aussagen wie "So richtig Ahnung hast du aber nicht, oder?" nicht hilfreich. Nein, ich habe keine Ahnung, und das ist der Grund, warum ich in diesem Forum um Hilfe bitte.

    Kommentar von DonRamon DonRamonDonRamon

    Was machst du mich da an? Ich habe den Satz nicht geschrieben!

    So richtig Ahnung hast du aber nicht, oder?"

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    Ok, falsches Zitat. (Entschuldigung an Noxpolaris.. ;) ) Hier das Richtige:

    Du scheinst ja schon Suchtberaterin zu sein, wenn du dich so gut auskennst und beurteilen kannst, wann ein erwachsener Mann Alkoholiker ist!?

    Wie bereits erklärt, ich stellte diese Frage um hilfreiche Antworten zu bekommen.

    1. War es nicht meine Absicht mich in irgendeiner Weise als "Suchtberaterin" darzustellen, was ich auch, meiner Auffassung nach, nicht getan habe.

    2. Gibst du auf meine Frage keine Antwort. Das Einzige was du hier tust, ist einen anderen Menschen, der hier Hilfe sucht, zu beleidigen.

    3. Nein, ich kenne mich, (wie oben erwähnt) NICHT aus. Daher stellte ich auch diese Frage.

    Ich würde mich freuen, wenn du mir eine ernst gemeinte Antwort auf die eigentliche Frage geben könntest.

    lg ;)

    Kommentar von biggi1990 biggi1990

    Ach noch was: Ich verstehe Sarkasmus und Ironie sehr wohl, und kann da auch gut mit umgehen, nur ist das meiner Meinung nach bei dieser Sache hier nicht unbedingt angebracht.

    Kommentar von DonRamon DonRamonDonRamon

    Kein Mensch war sarkastisch! (Ich zumindest nicht). Die Antwort war auch sehr wohl ernst gemeint. Die "Heimlichkeiten" ergaben sich auch erst nach den anderen Antworten, da hilft es, wenn man zum einen schaut, wer was schreibt und gelegentlich auch mal auf das Alter der gegebenen Antworten schaut.

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