Alkoholkranker Vater,wie damit umgehen?

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8 Antworten

Ich habe Deinen Text gelesen und Du tust mir sehr leid. Ich habe keinen Rat für Dich, denn ich denke, Alkoholkranke und depressive Menschen müssen sich selbst helfen wollen. Das hat Dein Vater versucht, hat sich aber wieder vom Alkohol verführen lassen. Leider. Dass er sein Leben beenden will, war ein Hilferuf. Dennoch denke ich, dass es weder Deine Aufgabe ist, ihm sein Leben vorzuschreiben noch die Aufgabe, das Leben Deines Vaters zu retten. Du hast ja schon alles getan, was möglich ist/war. Dein Vater muss selbst erkennen, was er im Leben will. Während ich dies schreibe, denke ich darüber nach, dass Dein Vater noch lebt. Ich bin eigentlich sogar davon überzeugt, denn jemand, der um Hilfe ruft, nimmt sich so schnell nicht das Leben. Geh doch mal vorbei und schau mal, wie es Deinem Vater geht. Ganz unverbindlich. Du bist weder der Therapeut Deines Vaters noch der Retter in der Not. Aber du bist der Sohn und hast das Recht, Deinen Vater zu besuchen. Rede mit ihm. Frag ihn, ob er erneut eine Therapie machen will. Aber gib Dir für nichts die Schuld!

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Ich würde einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik empfehlen. Es wird ihn nicht heilen aber evtl. sein aufgewühltes Leben beruhigen und Zeit zum Nachdenken geben. Wenn du ihn nochmal erreichst, versuche ihn davon zu überzeugen. Versuche ihm Internet ein paar Kliniken in deiner Nähe zu finden und lese die Rezessionen dazu. Vielleicht kannst du dich schon mal mit einer Klinik in Verbindung setzen und um Rat fragen. 

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Hallo!

Stöbere mal auf der Webseite Al-Anon.de und/oder im blog.al-anon.de, ob dich das anspricht. Al-Anon ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Angehörige und Freunde von alkoholkranken Menschen.

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Wende dich an den sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt.

Dort kann man dir bzw deinem Vater vllt helfen wenn er suizidal ist.

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Ich habe ähnliches durchgemacht aber aufgrund von seinen Taten, die er dabei beging, habe ich ihn abgrundtief gehasst. Also eher umgekehrt.

Dass deine mutter das nicht versteht, verstehe ich. Sie hat sicherlich ihre Gründe, daher kannst du von ihr dieses Verständnis nicht erwarten. Ist denn jemand in deiner Familie, der einen guten Draht zu deinem Vater hat, dann wende dich an ihn/sie. Du kannst ihn auch spontan besuchen kommen und wenn niemand auf macht, die Polizei rufen (aus Sorge, weil Studie Befürchtung hast, er tut sich was an).

Er muss definitiv eine Therapie machen. Er kommt alleine nicht da raus.

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Kommentar von Yuurie
21.11.2016, 20:34

Studie = du die

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Hey, ich hatte den gleichen Typ, allerdings als Mutter. Vor ein paar Jahren mußte ich entscheiden die Lebenserhalten Geräte abzustellen, als sie im Krankenhaus lag.

Ich weiß also Haargenau wovon du sprichst, und erzähle dir da gerne mehr.

Du mußt dich um dich kümmern. Niemanden kann geholfen werden, dem nicht geholfen werden will. Meine Ma war damals auch zur Entgiftung weg. Eingeliefert haben wir sie mit 3,97 Promille.

Es ist traurig und Schmerzhaft das mit anzusehen, aber es gibt 2 Dinge die ich dir heute aus Erfahrung sagen kann.

1. Du kannst nichts dafür!

2. Er muß sich helfen lassen wollen.

Solange er das nicht tut, kannst du machen was du willst. 

Es klingt hart, aber beschütze dich selbst, kümmere dich um dich selbst, und überlasse ihn sich selbst. Es muß bei ihm das berühmte "Klick" geben.

Nur dann wird sich etwas ändern.

Wenn du magst dann können wir gerne privat Kontakt haben. Ich habe da echt 37 Jahre Erfahrung, und habe da wirklich alles mitgemacht, was man mitmachen kann.

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Das Du Dir Sorgen machst kann ich gut verstehen!  Weißt Du nicht wo er Wohnt,zu Deiner Beruhigung könntest Du vorbei gehen

Knallhart gesagt; Wenn er nicht selbst zur Vernunpft kommt,ist es sehr schwer ihm zu helfen.

Versuch mal mit Deinem Hausarzt zu reden,was man tun kann.

Es gibt auch Beratungsstellen für Angehörige

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Deine Hoffnung auf Verständnis der Mitgleider ist klar. Wer aber mit Alki`s gearbeitet hat, der sagt dir folgendes:

Für einen richtigen Alkoholiker gibt es nur ein Ziel: Die nächste Ration.

Die meistens mehr leiden als er selbst ist die Familie, das merke ich auch an deinem Schreiben.

Aus der Erfahrung meines Berufes kann ich nur sagen, dass du dir selbst bei den AA (Annonyme Alkoholiker) Hilfe holen solltest. Dort gibt es Gruppen die Familienangehörige unterstützen.

Du brauchst dir kein schlechtes Gewissen machen, auch wenn dein Vater dir das eventuell einzureden versucht. Du kannst dich nur lösen und alles was er sagt ignorieren, was dir sicher schwer fallen wird.

Du brauchst Hilfe! MfG

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