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Alkoholkrank-wie spreche ich Kollegin daruf an?

Frage von Gabelchen Gabelchen

Wir haben eine Kollegin(Fillialleiterin),die gerne viel trinkt,aber nicht im Dienst(da hat sie nur manchmal eine"Fahne").Arbeiten in der Psychatrie(Kiosk),in der auch Alkoholiker sind als Patienten.Es wird immer schlimmer mit ihr-vergesslich,sie baut total ab.Aber sie ist auch sehr sensibel-ein falsches Wort und die Tränen kullern.Hab sie letztes Jahr schon mal drauf angesprochen und da dachte ich,sie wollte mich"killen".Wie kann man das Problem am Besten angehen,ohne ihr weh zu tun?Danke für die Antworten............

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Antworten (13)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Andy40 Andy40

    Es ist wirklich schwer! Wenn Du viel Vertrauen, oder vielmehr Sie zu Dir hat ist es vielleicht möglich. Ich weiß wovon ich rede, bin trockener Alkoholkranker! Es ist immer wichtig in welchem Stadium sie sich befindet! Noch wird sie behaupten, das sie "funktioniert" dh. Ihre Argumente werden sein, sie arbeitet ganz normal, hat viell. Familie etc.! Am besten, ist meine Erfahrung, Du schickst sie mit einer Denksportaufgabe in den Feierabend. Nach dem Motto: "Fühlst Du Dich glücklich mit deinem Leben (swandel). Ich kann Dir versprechen, sie wird darüber nachdenken. Denn wer wirklich abhängig (krank) ist ist nicht glücklich. Und biete ihr an mit ihr zu reden, zu jeder Zeit! Sie wird dich wahrscheinlich betrunken anrufen..... Ich finde es gut von Dir das du helfen willst, aber es ist sehr schwer.... Viel Erfolg Dir und vor allem Deiner Freundin...

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Das ist echt toll mit der Denksportaufgabe.Sie ruft fast tgl.abends unter Alkohoeinfluss an.Wie gesagt,ich denke auch,das man nicht weggucken sollte.Nochmals ganz lieben Dank.....

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    Antwort von Eldor Eldor

    Am besten lässt du dich von eurem Betriebsrat beraten. Falls ihr keinen habt, frag bei der Geschäftsstelle deiner Gewerkschaft nach, wer dir weiterhelfen könnte. Ich fände nicht gut, wenn du beide Augen zumachst und nichts unternimmst. Immerhin ist das eine ernste Erkrankung.

    Nach deiner ersten Erfahrung würde ich auch kein zweites vertrauliches Gespräch führen. Vielleicht würde ich ihr die Adresse und den Treffpunkt der Anonymen Alkoholiker zustecken oder mit meinem Vorgesetzen reden, um mehr Druck aufzubauen, damit sie endlich die Hilfe sucht, die sie braucht.

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Die Augen kann ich auch nicht schließen und ich versuche einen Weg zu finden-danke......

    Kommentar von Eldor EldorEldor

    Viel Glück, gute Begleitung und ein happy end für dich und deine Kollegin.

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    Antwort von Eveline Eveline

    Bei dieser Krankheit geht "ohne Wehtun" gar nix!

    Du fragst sie direkt und dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie will Dich wieder "killen" dann kannst Du auch nichts für sie tun und dann halt Dich raus, es bringt nichts, aber auch gar nichts. Oder sie ist froh, dass sie jemanden gefunden hat, mit dem sie mal reden kann, dann kannst Du ihr erklären, dass ohne professionelle Hilfe keine Heilung möglich ist, Du aber gerne bereit bist, sie bei und nach der Therapie zu unterstützen. Aber das ist verdammt schwer und leider oft trotzdem nicht erfolgreich. Viel Glück.

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Danke,ich werde es nochmal versuchen......

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    Antwort von VirtualSelf VirtualSelf

    Einschreiten ist notwendig, weil sie ggf. zu einer "Gefahr" für die Patienten und den Behandlungs-/Therapieerfolg werden könnte.
    Da sie nicht zugänglich ist, geht es nicht anders als über Dritte. (Chef, Betriebsrat, Klinikleitung, u.a.).

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Danke,das ist vielleicht die beste Lösung.Augen verschließen kann ich nämlich nicht,weil ich nicht möchte,das sie sich selbst zerstört.....

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    Antwort von Pedi389 Pedi389

    Gebe Dich ihr gegenüber so, wie Du Dich ihr auch vorher gegenüber verhalten hast. Nett und freundlich, wie man halt eben mit Kollegen umgeht. Spreche Sie auf keinen Fall auf Alkohol an, halte Dich bitte damit zurück. Der Schuss kann nach hinten losgehen, von wegen Rufmord und so.

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Kann aber nicht länger zusehen,weil sie so eine Liebe ist und man merkt,das sie eigentlich nicht mehr kann.....

    Kommentar von Pedi389 Pedi389Pedi389

    Trotzdem, Du solltest sie nicht darauf ansprechen. Wenn sie mit jemandem reden möchte, wird sie es von sich aus tun.

  • 1
    Antwort von Morti Morti

    Wenn jemand in einer Klinik in der alkoholkranke Patienten sind mit Fahne rumläuft, behindert dies die Genesung der Patienten, ich halte das für meldepflichtig, auch wenns ihr gegenüber hart ist

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Habel letztes Jahr schon eine Kollegin wegen Alkohol gehen lassen müssen und da haben wir gedacht,das es bei ihr Klick macht.....

    Kommentar von Morti MortiMorti

    Ich weiß, dass es ziemlich hart ist. Aber nur Leidensdruck kann Veränderung herbeiführen. Arbeitsverlust erhöht das Leiden zunächst, kann aber eben auch so zu einer Veränderung führen. Ich sehe hier die Gefahr für die Patienten im Fordergrund statt dem Einzelschicksal.

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    Antwort von Pauli1965 Pauli1965

    Wenn ihr schon in der Psychatrie arbeitet, dann sprech doch mal einen Betreuer an, ob er nicht mal mit ihr einen kleinen Plausch halten kann, ohne das sie gleich Wind bekommt, die können am ehesten damit umgehen. Ihr seid doch schon an der Quelle sozusagen.

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Danke,das ist echt eine gute Idee....

  • 1
    Antwort von bienemaja79 bienemaja79

    Tut mir leid das sagen zu müssen, aber, jemanden der nicht von selber merkt das er ein Suchtproblem hat, kann man nicht helfen.. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Therapie ist die Erkenntnis von der betroffenen Person selber das sie ein Alkoholproblem hat.. Solange sie das nicht selber merkt kannst du ihr nicht helfen und wirst jedes mal auf seine Reaktion stoßen..

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Hab es ja letztes Jahr schon versucht und da war es schon schlimm......

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    Antwort von stmai stmai

    sehr schwer..überzeugen das sie krank ist, aber solang sie es nicht selbst glaubt, wird es wenig helfen

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    Antwort von Koechlein1948 Koechlein1948

    Es hört sich nicht so gut an aber das einzig hilreiche: HILFE durch Nichthilfe

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Aber man kann doch nicht immer die Augen schließen,vor allem,wenn die Kolledin einem nicht egal ist....

    Kommentar von Koechlein1948 Koechlein1948Koechlein1948

    glaube es mir einfach,das ist die beste Methode.Erst wenn der jenige von sich aus hilfe sucht dann sei bereit und helfe

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    Antwort von wissen78 wissen78

    zum chef gehen. es muss weh tun,oder red mit dem psychater

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Er weiß es auch und weiß aber nicht,wie er es anpacken soll,weil die Kollegin schon fast 30 Jahre in der Fa.ist und immer für alle da ist....

  • 1
    Antwort von ChrisTralins ChrisTralins

    Halte dich da komplett raus. Woher willst du überhaupt wissen, dass das so ist?

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Weil sie fast meine Nachbarin ist und ich schon von den Kunden angesprochen wurde.....

    Kommentar von ChrisTralins ChrisTralinsChrisTralins

    Du wurdest von Kunden angesprochen? Dann halte dich erst recht raus, pass auf dass man dir nichts anhängt wegen Verleumdung!

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Wegsehen kann ich nicht-sogar ihre Ma ist verzweifelt und hilflos......

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    Antwort von Qetan Qetan

    Das geht Dich nichts an.

    Kommentar von Gabelchen GabelchenGabelchen

    Ich denke doch,weil sie mir nicht egal ist und ich ihr helfen möchte.Ihre Ma hat mich auch schon drauf angesprochen und weiß nicht weiter.....

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