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Alkoholkosum stoppen, aber wie?

Frage von Jugadore Jugadore

Guten Abend,

mein Mann trinkt seit nunmher Jahren jeden Abend das ein oder andere Bier. Sein Konsum erstreckt sich mittlerweile auf 2 Kisten Bier pro Woche und jedes Wochenende eine halbe Flasche Weinbrand. Diese werden allerdings nicht auf Feiern konsumiert sondern bei Schachtelweise Zgaretten vorm Fernseher in der Küche. Auf der Arbeit lässt er sich immer öfter Krankschreiben aber der Gang zum Arzt ist auch nur provisorisch, wirkliche Hilfe bei seinen gesundheitlichen Problemen sind scheinbar nicht erwünscht. So lässt sich dann der Alkoholkonsum besser rechtfertigen und man hat Recht über alles jederzeit zu klagen. Wenn man ihn drauf anspricht wird alles typischerweise als gar nicht so gravierend dargestellt, der Kosum dient lediglich zum Genuß.

Kann man diesem Menschen noch helfen sein Leben noch einmal genießen zu können oder ist die Scheidung der richtige Weg bevor ich mich selbst verliere?

Danke für Kommentare

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Antworten (19)

  • 4
    Antwort von tucan tucan

    Wir lernten mal einen ehemaligen Alkoholiker kennen, der war zu diesem Zeitpunkt bereits seit 10 Jahren trocken. Der erzählte uns mal beim gemütlichen zusammensitzen wie alles angefangen hat.

    Er war Weinvertreter. Logischerweise durfte er da auf keiner Weinprobe fehlen. So fing es bei ihm an. Auch er hat bestritten Probleme mit dem Alkohol zu haben. Als seine Frau ihn mit den Kindern verlassen hat, hat er es nur daran gemerkt, das sämtliche Alkoholverstecke ausgeräumt waren und fast keine Möbel mehr im Haus waren.

    Er hat sich erstmal Alkohol besorgt und als er danach ruhiger wurde, hat er alles realisiert und ist zum Arzt und von da aus freiwillig in eine Entzugsklinik. Als er dort entlassen wurde ist er regelmäßig zu den anonymen Alkoholikern zum treffen gegangen, Sogar damals noch als wir ihn kennen lernten.

    Solange wie ein Alkoholiker nicht einsieht das er einer ist, solange sprichst Du gegen die Wand, im Gegenteil, Du forderst nur Aggressionen raus. Entweder er macht etwas freiwillig oder Du gehst und wenn Du nicht gehst, machst Du dich mit kaputt. Also zieh rechtzeitig die Reißleine......

    Kommentar von wega07 wega07wega07

    Das ist vollkommen richtig, was du schreibst, denn Alkoholiker merken nicht, dass sie süchtig sind. Für sie ist das Normal, eine bestimmte Menge Alkohol zu trinken. Man kommt mit Bitten nicht weit, man muss ihnen die Konsequenzen klar machen und handeln. Dann erst wird ihnen bewußt, dass sie wiklich sehr krank sind.

  • 4
    Antwort von shesharry shesharry

    du hast deine Frage am Schluss doch schon selbst beantwortet, du weisst genau was gut für dich ist

  • 3
    Antwort von flowerpower020 flowerpower020

    Wenn er sich nicht helfen lässt, dann geh. Es wird dir sehr weh tun, aber er wird dir immer mehr das Herz brechen.

    Vielleicht hilft ihm das auch und er sieht, was er damit verliert und ändert sich sofort.

    Aber du hast etwas besseres verdient!!!!

    Kommentar von Rockergirl RockergirlRockergirl

    dh

  • 2
    Antwort von derkollegah derkollegah

    Hallo,

    Ich möchte dir vorweg mitteilen, dass diese internetplattform nich der richtige weg ist um zu entscheiden ob man sich scheiden lassen will oder nicht.

    Der erste schritt zur Abhängigkeit ist der, die abhängikkeit zu leugnen. DU MUSST IHN DARAUF ANSPRECHEN UND IHN ZU EINER THERAPIE ODER SONSTIGES bewegen.

    PS: ich finde auch dass dein mann zum alkoholismus neigt

    Kommentar von gottesanbeterin gottesanbeteringottesanbeterin

    Er neigt nicht, er ist schon hineingefallen!

  • 2
    Antwort von WilliWinzig WilliWinzig

    Da kann nur der Arzt helfen.....Wenn er nicht schon Alkoholiker ist, wird er es in kürzester Zeit

  • 1
    Antwort von Eisseele Eisseele

    Im nassen Stadium kann Ihm keiner helfen.
    Er, er ganz allein muss es merken dass es so nicht weiter geht.
    Und wenn er viel Glück hat wirklich viel Glück findet er die, den richtigen Menschen die, der Ihm helfen, hilft. Es gibt keinen anderen Weg aus dieser Krankheit. Ich bin so froh es geschafft habe. Helfen können viele, aber er, er muss es sehr sehr stark wollen. Ist so schwer ich kann es nicht genug betonen. ich will hoffen das dieser Krug Zeit meines Leben an mir vorbei geht.
    Kein nicht Alki kann sich vorstellen, was wir für arme Schweine sind.

  • 1
    Antwort von wega07 wega07

    Mein Mann war auch ein Alki, hat nach dem Feierabend stets mehrere Bierchen getrunken. Als er nach Hause kam, legte er sich schlafen und stand erst wieder am nächsten Tag auf und ging zur Arbeit. Zweimal hat er den Führerschein verloren wegen Trunkenheit am Steuer. Auf meine Bitten hin, das Trinken sein zu lassen, lachte er nur und meinte, es wär ja nicht schlimm. Ich habe ihm vor drei jahren gedroht, ihn hinaus zu werfen, was ich dann auch gemacht habe. Daraufhin hat eine Therapie bekommen und ist jetzt Trocken. Du musst Nägel mit Köpfen machen, den Alkoholiker sind krank! Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Und alleine aufzuhören mit dem Trinken, dass schaffen nur die wenigsten. Er muss eine Therapie machen, die er sich vom Arzt verschreiben lassen kann und diese wird dann Amulant durch geführt. Das heisst, er kann weiterhin zur Arbeit gehen. Wenn du mehr wissen möchtest, was ich erlebt habe und wie ich damit umgegangen bin, dann werde ich dir gerne berichten

  • 1
    Antwort von Helli01 Helli01

    alkohol ist eine volkskrankheit, sag ihm er soll mal eine woche garnichts trinken oder du gehst, dann kann er sich entscheiden

    Kommentar von winherby winherbywinherby

    Falsch, er kann es nicht entscheiden, die Sucht ist stärker und schreibt ihm vor was er tut, obwohl er es besser weiß.

    Kommentar von Helli01 Helli01Helli01

    je nach dem in welchem stadium der sucht er ist

  • 1
    Antwort von Guppy194 Guppy194

    Beruf: Azubi; Geboren 1987; Geschlecht Männlich? irgendwas stimmt da nicht; wenn Du Jugadores mom bist, dann hau seinen Vater zum Teufel; aber schnell; sonst geht ihr mit zugrunde.

    Kommentar von Jugadore Jugadore

    Ist für einen Fall in der Familie, müssen für sowas ja keinen Zweitaccount einrichten.

    Danke für den Rat ;)

    Kommentar von Guppy194 Guppy194Guppy194

    Alkohol ist ein tolles Lösungsmittel; es löst Ehen, Familien, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten usw. aber es löst KEINE Probleme

    Kommentar von winherby winherbywinherby

    DH

  • 1
    Antwort von Katzenhai Katzenhai

    Dein Mann sitzt in einer klinischen Depression und hofft durch die kurze enthemmende Wirkung von Alk aus der Depression herraus zukommen. Das schaffter aber so nicht. Das IHM klar zu machen das ist eine andere Sache

  • 1
    Antwort von almmichel almmichel

    Melde Ihn mal zu einer Therapie an sonst bekommst du das nicht in den Griff.

    Kommentar von WilliWinzig WilliWinzigWilliWinzig

    Sie muß es nicht in den Griff bekommen, oder trinkt sie auch?

  • 0
    Antwort von Eisseele Eisseele

    Nachsatz versucht doch mal als nicht Alki trockene Alkis kennen zu lernen geht zu den AA zum Kreuz-Bund fragt SIe was Ihr machen könnt Sie werden euch mit Sicherheit das gleiche erzählen. Wir trockenen sind andere Menschen geworden. Menschen die sehr, sehr viel Verständnis für andere aufbringen viel viel zu viel. Uns gibt es wirklich nur einmal. · Danket dem Herrn · von den · Böse Onkels · beschreibt uns sehr gut.

    Kommentar von dela250 dela250dela250

    du kennst die onkelz? wir "trockenen"haben anscheinend viel gemeinsam. gruss deti

  • 0
    Antwort von dela250 dela250

    hallo. ich bin seit 19 jahren trockener alkoholiker. ich beschäftige mich heute noch mit alkoholismus. bei deinem mann fängt der 1. schritt an. der schleichende alkoholismus. er verharmlost sein konsum. bald wirst du versteckte teilweise leere flaschen finden. er wird alles tun um es zu verheimlichen. und alles leugnen. ich habe das alles durchgemacht. es wird die hölle für dich, wenn er abstürtzt. druck nützt bei den meisten nichts. er muss den entzug wollen. ansonsten kannst du nichts machen. es sei denn, du lässt ihn entmündigen und zwangseinweisen. ein guter psychologe wäre gut, um die ursache zu erforschen. glaube mir, wenn er mal so weit ist, wie ich es war, bei 1,5 liter jägermeister plus noch bier und billigen wein, wird es schlimm für dich. auch bei weniger. DR. HUND, ein spezialist in sachen alkoholismus hat mal gesagt, lass einen alki fallen, so tief wie möglich, und dann hilf ihm. nur so kann er es schaffen. er muss den absoluten willen haben da raus zu kommen. bei mir war es so. ich hatte den willen. aber auch die hölle auf erden, bei einer 6 monatigen entziehungskur. davon 1 monat hinter gittern, damit ich nicht abhauen konnte. verlasse deinen mann noch nicht, versuche ihn zum psychologen zu bekommen. ich wünsche dir alles glück dieser erde, das ihr das durchsteht. aber es wird hart. egal was kommt. gruss detlef

  • 0
    Antwort von tichon tichon

    Hallo! Irgendwie bedauere ich dich. Aber wie das halt so mit dem Alkohol und den Zigaretten immer so ist, sie sind im weitesten Sinne halt "Seelentröster". Bevor ein Mann Selbstmord begeht, greift er freilich lieber zu Drogen, die ihm für kurze Zeit wieder über das Ärgste hinweghelfen. Die Gründe für das psychische Tief sind bei vielen Menschen verschieden. Beim einen ist es das Nicht-verstanden-werden, beim anderen ist es ein Schicksalsschlag, der einem das Leben schwermacht und beim nächsten ist es wieder die Langeweile, weil er mit der Zeit nicht allzuviel anzufangen weiß. Oft sind auch die sogenannten "Freunde" schuld, die sich vielleicht noch freuen, wenn sie wieder einen in ihre Fänge geholt haben. Loszukommen von derlei Abhängigkeit ist immer schwieriger, als hineinzugeraten. Meistens bemerkt es der betreffende Alkoholabhängige gar nicht. Wenn dein Mann nach diesem schon etwas großem Bierkonsum nicht noch aggressiv wird, ist es wieder etwas anderes. Wegen zwei bis drei Bier pro Tag bzw. pro Abend würde ich sicher keinen großen Lärm machen, da ist man immer noch denkfähig. Die halbe Flasche Weinbrand am Wochenende ist allerdings schon etwas viel, das Bier müsste genügen. Und schließlich könnte man zum Rauchen auch ins Freie gehen, damit der Fernsehraum nicht alle Jahre innen erneuert werden muss. Eine Entziehungskur würde sicher nicht schaden, insoferne es der Ehepartner freiwillig macht. Mit der Scheidung und derlei harten Entscheidungen würde ich etwas vorsichtig umgehen. Mir ist oft schon aufgefallen, dass Ehepartner miteinander wesentlich härter umgehen als Geschwister. Die halten oft scheinbar besser zusammen.

  • 0
    Antwort von Dickerchen123 Dickerchen123

    ist schwer. Ist dir der Name Coalkoholiker ein Begriff? Ich war jahrelang einer. ERst mit Beendigung der Beziehung ging es mir wieder gut. Wie es ihm geht? - ich weiß es nicht und interessiert mich auch nicht mehr. Ich wäre sonst kaputt gegangen. Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Entscheidung - aber die musst du alleine treffen.

    Grüssle

  • 0
    Antwort von winherby winherby

    Wenn er mal in einer "klaren" Minute darauf ansprechbar ist, versuch ihn zum Psychiater zu schicken, nur der wird da noch helfen können. Scheidung ist weglaufen vor dem Problem. Nur wenn er Dich schlägt kommt das in Frage.(.. in guten und in schlechten Zeiten bis das der Tod euch trenne.... oder was war das Versprechen?) Er hat,-warum auch immer-, eine schlechte Zeit und Alkoholismus ist eine Krankheit, keine Böswilligkeit. Halte zu ihm, unterstütz ihn, bau ihn auf. Sprich mit seinem Arbeitgeber. Vieleicht gibts in der Firma Probleme. Suche nach sonst möglichen Problemen, also das Übel an der Wurzel packen.

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    Antwort von abiggi abiggi

    ich hatte das Problem mit meinem Mann auch. ich stand auch kurz vor der Trennung. hab dann aber Durchgehalten, weil ich wusste, das Alkoholiker Krank sind. Eines Tages trank mein Mann so viel, das er wie ein Stein umfiel. Ich hab Ihn ins Krankenhaus bringen lassen. Dort wurde er nicht gerade feinfühlig behandelt. Das hat bei Ihm aber keine Besserung gebracht. Ein paar Wochen später brach er auf dem Flughafen kurz vor dem Einschecken zusammen. Da standen mindestens 100 menschen dabei. Das war Ihm megapeinlich und das war der Moment, wo er im Urlaub schon, keinen Trofpen Alkohol mehr angerührt hat. Jetz trinkt er nur noch ab und zu ein Bier und macht aber auch dazwischen 4-6 Wochen Alkoholpause.Aber letzendlich musst Du es selbst wissen ob Du durchhalten kannst oder willst. Ich wünsch Dir viel Kraft.

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    Antwort von leuchtkugel leuchtkugel

    nur er kann sich helfen indem er sich prof. Hilfe holt. Was für Dich gut ist weißt Du selbst am besten

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    Antwort von Neufiliebe Neufiliebe

    geh zu einer Suchtberatung, die haben dort auch Beratung und Selbsthilfegruppen für Angehörige. Dort kannst du dein und sein Verhalten besser verstehen und sehen ob du über eine Verhaltensänderung deinerseits noch etwas ändern kannst oder ob du dich lieber trennst- Viel Glück

    Kommentar von Guppy194 Guppy194Guppy194

    nun ja, ich komm bei Deiner Antwort nicht ganz mit; Sie soll eine Verhaltensänderung ihrerseits vollbringen? damit sie sich ändert und er lustig weitersäuft? dann spielt sie seinem Suchtverhalten = mache ja alles richtig nur in die Hände und krepiert am Ende daran.

    Kommentar von Neufiliebe NeufiliebeNeufiliebe

    Das verstehst du falsch. Wer längere Zeit mit einem Alkoholiker lebt wird meist zum Co-Abhängigen.

    Typische Anzeichen sind z.B. kontrollieren des Anderen, Motzen, Meckern, glauben, man kann ihn irgendwie vom Trinken abhalten. Die ganze Beziehung dreht sich irgendwann um das Trinken des Anderen. Trinkt er nicht oder nur wenig ist man glücklich, säuft er , geht die Welt unter. Man kann lernen diese Verhaltensweisen abzulegen, um seiner selbst willen, denn das macht keinen Spass. Das Ergebnis ist entweder, dass durch die eigene Verhaltensänderung der andere sein Selbstschädigendes Verhalten ändert. Dann haben beide davon profitiert. Oder der Andere ändert sein Verhalten nicht, dann kann man sich leichter trennen, weil man aus seiner Co-Abhängigkeit raus ist. Und man läuft nicht Gefahr an den nächsten Süchtigen zu geraten. Man profitert also selber von der Selbsthilfegruppe und nur unter Umständen der Suchtkranke.

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