Hallo christina1985Gold
Auch wenn der Mensch von welchem Du hier sprichst,das nicht zugibt aber glaub mir:
ER "ist Alkoholiker"
Ich füge für Dich einen kurzen Abriß ein, woran Du das erkennen kannst.
Wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen, liegt sehr wahrscheinlich ein Alkoholproblem vor.
•Erst schwaches, dann stärkeres Zittern von gespreizten Fingern, geschlossenen Lidern, Feuchte Hände
•Starkes Schwitzen (auch tagsüber) ohne große Anstrengungen
•Mangelnder Appetit (besonders morgens), trotzdem anfangs Gewichtszunahme (Alkoholkalorien), später deutlicher Gewichtsverlust, bis hin zur Abmagerung
•Übelkeit und Brechreiz, besonders morgens
•Verdauungsbeschwerden aller Art, vor allem anhaltende Verstopfung oder noch häufiger wässriger Durchfall, Blähungen
•Völlegefühl, Aufstoßen
•Starke Unruhe, Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit, unerklärliche Stimmungsschwankungen
•Vermehrte Aggressivität, Gereiztheit und Kränkbarkeit.
•unruhiger Schlaf mit häufigen Unterbrechungen, Durchschlafstörungen
•Beim Aufstehen das Gefühl, unausgeruht, müde und zerschlagen zu sein
•Verminderte Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnislücken, geringere Leistungsfähigkeit bei der Arbeit
•Unspezifisches Durstgefühl
•Stechen und Klopfen in der Herzgegend, Unregelmäßigkeit von Herzschlag und Atemfrequenz
•Schwindel, Schwächezustände, Kreislaufstörungen mit Kollapsneigung, gelegentlich sogar Anfälle von "unklarer" Bewusstlosigkeit
•Atemnot, chronische Bronchitis
•Oft 'unerklärliche' Entzündungen von Nase, Nebenhöhlen, Rachen, Luftleitern, Lunge (Schniefen, permanente 'Erkältung')
•Erkrankungen von Magen, Darm (gelegentliches Erbrechen von Blut), Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Harnblase, Vorsteherdrüse u.a.
•Leichtes Drücken unter dem rechten Rippenbogen (Lebervergrößerung), besonders bei vorgebeugter Haltung
•Nachlassen von Potenz und sexuellem Verlangen
•Stechen, reißende Schmerzen an den Beinen, Missempfindungen
•'Ameisenlaufen', Kribbeln, Taubheit an Armen und Beinen, brennende Fußsohlen
•Schwäche in den Armen und vor allem den Beinen
•gelegentlich Seh- und Pupillenstörungen
•evtl. Stimmveränderungen (rauher, tiefer)
•Schwammiges und aufgedunsenes Gesicht mit Neigung zu Hautveränderungen, beginnende Trinkernase
•Grau-bräunlich bis blässlich-bräunlicher Grundton der Haut, Hautschrumpfung durch Schwund des Bindegewebes unter der Oberhaut, Bildung sogenannter Pergament- oder Geldscheinhaut, weiße Flecken auf der Streckseite von Armen und Beinen
•Augenbindehautentzündung (Rötung und Schwellung, starke Absonderung)
•Zahnschäden
•Kopfbehaarung bei der Frau zunehmend brüchig und struppig
•Brustentwicklung und typisch weibliche Schambehaarung beim Mann (Hormonverschiebungen)
•Zunge braun-weißlich belegt
•Feinere bis gröbere Gefäßerweiterungen im Gesicht, rote Äderchen
•Sogenannte Gefäßspinnen (rote spinnenartige Gefäßsternchen, die auf Druck ablassen, sich jedoch sofort wieder füllen) im Gesicht und am oberen Schultergürtel
•Rötungen am Daumen- und Kleinfingerballen
•Nägel weiß oder opak gefärbt, mitunter mit Querbändern
•Korkenzieherartig gewundene Gefäße in der äußeren festen Hülle des Augapfels, der sogenannten Lederhaut
Neigung zu Hautblutungen mit zum Teil großflächigen Blutergüssen, zumeist in der Gegend von Schulter und Becken (durch alkoholbedingt häufiges Anstoßen im Rausch und Blutbildveränderung.
Du wirst ihm letztendlich nicht wirklich helfen können. Die "Reißleine muss ER selbst freiwillig ganz alleine ziehen.
Jedoch kannst Du ihm Deine Besorgnis ausdrücken,
aber keine Vorwürfe machen, ihn nicht beschuldigungen, und immer sachlich bleiben.
Ich hoffe, dass ich damit Deine Frage hilfreich beantwortet habe.
Du kannst Dich aber gerne nochmal hier melden.
Lieben Gruß
also meinst du wenn er von selber sagt, er würde es für mich einschränken, das es zu besserung führen würde? oder würde es alles noch schlimmer machen? ich habe unsere beziehung beendet... er will mich wieder, und würde viel dafür tun, aber eben nicht zu einer alkoholberatung oder so. er meinte er hat keine lust das irgendjemand über ihn urteilt der ihn überhaupt nicht kennt... er setzt sich aber mit dem thema auseinander, und wir haben uns gestern viele seiten durchgelesen die definieren was einen alkoholiker aus machen. am besten passen zu ihm(wie er auch selber sagte)alpha- und beta- trinker.die definition stimmt schon mit ihm überein. aber muß sowas dann behandelt werden? darf er dann nie wieder was trinken? oder reicht es weil er nicht "süchtig" ist das er einfach sagt das er es einschränkt?
Ihr setzt an der falschen Stelle an! Es geht überhaupt nicht darum, ob er Alkoholiker ist oder nicht. Auch Alkoholiker können glückliche Beziehungen führen und auch Nicht-Alkoholiker trennen sich gelegentlich mal ;-) Es geht doch NUR darum, ob sein Trinkverhalten ein Problem darstellt oder nicht. Und wenn es das tut, dann muß er es ändern, damit eure Beziehung funktionieren kann. SO einfach ist das.
Wir haben gemerkt das der alkohol eigentlich nur in bestimmten situationen probleme auslöst.diese haben wir jetzt beseitigt. um so mehr ich mir das hier durchlese alles bin ich mir sicherer das er kein alkoholiker ist. sondern das du recht hast, das problem ist nicht der alkohol, sondern die einstellung zur beziehung. wie du sagst, es trennen sich auch viele Nicht-alkoholiker... jedenfalls haben wir das problem gefunden. und es ist lösbar ;-) danke für deine hilfe