Ich habe heute bestimmt 2 Stunden mit einer Freundin diskutiert ob man einem Alkoholiker jedesmal wenn man etwas findet den Stoff weg nehmen sollte (weg kippen) oder lieber nur teilweise entleeren damit in den kritischen Situationen immer noch etwas zu beruhigen da ist oder ob man ihn einfach saufen lassen sollte. Was ist euere Meinung dazu?
Antworten (9)
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5Antwort von
GegengiftGegengift
Das kommt voll und ganz auf die soziale Verbindung an. Also welches Verhältnis zu dem Menschen hast.
Grundsätzlich aber:
Die Wegnahme des Suchtmittels ist absolut kontraproduktiv - sprich nutzlos. Fördert eher enormes Aggressionspotenzial.Darüber hinaus kann es unter Umständen tatsächlich sogar medizinisch hochgradig gefährlich sein, wenn ein Suchtkranker notgedrungen einen kalten Entzug machen muss. Auch beim Alkoholiker
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4Antwort von
PantexPantex
Es nützt nichts, einem Alkoholiker den Alkohol wegzunehmen. Er wird sich Vorräte anlegen und verstecken.
Laßt ihn trinken, bis er (vielleicht) von selbst dahinterkommt, daß mit seinem Leben was nicht in Ordnung ist. Er wird soziale Kontakte verlieren, vielleicht auch den Job.
Ich weiß, wovon ich rede; ich habe selbst jahrelang gesoffen und bin seit 9 Jahren abstinent. Meiner Meinung nach muß ein Alkoholiker erst "hart aufschlagen", ehe er sich ändert.
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2Antwort von
enibas2010enibas2010
Es hilft nichts,einem Alkoholiker den Sprit wegzunehmen.Er wird Mittel und Wege finden,an seinen Stoff heranzukommen!Viel eher hilft es,sich von ihm zu trennen (so richtig mit Koffer packen und Rauswurf),daß er darüber nachdenken muss,was ihm wichtiger ist!Entweder er stürzt ab oder er überdenkt seine Situation und stellt fest,daß nur er allein etwas gegen seine Sucht unternehmen kann.Das ist ein langer,steiniger Weg,aber wenn er erst mal "trocken" ist und es ihm wieder besser geht,wird er vielleicht seinen Weg gehen.(sorry,ich habe mit "er" keinen Mann gemeint,sondern den Alkoholiker an sich!)Sabine
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1Antwort von
burkiburki
guten abend
alkoholikern ihren alkohol wegnehmen löst ja das problem nicht. es verschiebt es im besten falle um einige zeit, bis eben wieder neuer alkohol da ist. dann geht das ganze wieder von vorne los.
es kommt auf die situation drauf an. eine ehefrau, die einen alkoholiker als mann hat, steht vor dieser entscheidung. gut sie kippt den alkohol weg, oder die hälfte. das gibt dann wieder ärger, der mann meckert, schlägt sie vieleicht aus wut. letztlich schadet es noch der ganzen familie, weil eben alkohol geld kostet. kippt sie ihn weg, kauft er neuen und das geld fehlt dann der familie.
den alkohol wegkippen hilft also generell bei alkoholikern nicht oder nur kurzfristig.
nützlich ist das vieleicht bei leuten, die selten trinken. die vieleicht an einem abend bereits zuviel getrunken haben. bekommen die keinen alkohol mehr, gehen sie eben nachhause, gehen schlafen oder ähnliches. da hätte dann das wegkippen einen nutzen.
tschüss burki
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1Antwort von
Streetcat666Streetcat666
frage: was soll denn das wegnehmen bringen????
Kommentar von
collongecollonge ich weiss es ja nicht!
Kommentar von
Streetcat666Streetcat666 ein alkoholiker wird immer wieder neuen alk besorgen! NIEMAND kann dem helfen wenn er es nicht selber will. man sollte sich komplett distanzieren.
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0Antwort von
RollostoimetzRollostoimetz
Einem Alkoholiker den Stoff wegzunehmen ist mal richtig Panne.
Ein Alkoholiker ist krank, und - auch wenn ihm das schadet - von seinem Stoff abhängig. Wenn Du ihm also den Stoff nimmst, dann riskierst Du, Ihn auf Entzug zu setzen. Das kann schon mal lebensgefährlich werden so er zum Beispiel einen hohen Alkoholspiegel gewöhnt ist. Und wenn der dann mit Krampfanfällen und Delirium Richtung Herzkasper schlittert, bist Du schuld. Also Finger weg vom Selbstversuch.
Der Abhängige muß leider erst selbst kapieren, daß er sich durch sein Konsumverhalten schadet. Und er muß die Situation selber ändern wollen.
Also gib ihm meinethalben Informationen, wohin er sich im Bedarfsfall wenden kann, aber ansonsten laß ihn die Verantwortung für sich selbst alleine tragen.
Nochmal: Alkoholismus ist eine Krankheit!!! Und ein Entzug sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
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walle48walle48
alkohol(stoff)wegnehmen,wegschütten wurde ja mehrfach gut beantwortet-noch was von mir--wenn der/die bei dir auf besuch ist ?? keinen alkohol anbiten und vor ihm/ihr nicht selbst trinken er/sie wird dann gehen und seinen alkohol(stoff)sich woanders besorgen(trinken) gruß walle48
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0Antwort von
guinanguinan
Hilft beides nichts. Der kommt nur aus eigenem Willen davon weg. Beratungsstellenadresse hinlegen, sagen "meld dich, wenn du dazu bereit bist, dann bin ich für dich da" und gehen
hmmh. das problem sehe ich nichtmal beim alkoholiker alleine.
viel schlimmer ist, das alkoholiker mit ihrer sucht anderen schaden, bis sie vieleicht damit aufhören. meistens leiden die frau, die kinder u.s.w und das oft jahrelang. wartet man also ab, bis er "hart aufschlägt", haben andere längt irreperablen schaden davon erlitten.
Deshalb ist es auch enorm wichtig, dass Menschen in der nahen Umgebung nicht anfangen mit der Sucht zu leben, bis irreparable Schäden da sind. Sprich konsequente Trennung. Natürlich eine Einzelfallentscheidung.
Da gebe ich Dir recht; meine Familie hat jahrelang gelitten, bis die (damalige) Frau es nicht mehr aushielt und gegangen ist. Was man in seinem Umfeld anrichten kann, wird einem (wenn überhaupt) erst im Nachhinein bewußt.
Damals wußte ja auch noch keiner etwas von Al-Anon oder Alateen. Ich kann Angehörigen nur raten, sich dort Hilfe zu holen.
http://www.al-anon.de/
Also hier noch selbst etwas zu schreiben ist für mich absolut überflüssig; denn ich kann alles was @Pantex schrieb auch unterschreiben DH
Also hier noch selbst etwas zu schreiben ist für mich absolut überflüssig; denn ich kann alles was @Pantex schrieb auch unterschreiben DH