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Alkoholiker ja oder nein ?

Frage von kuba03 kuba03

Ab wann ist man eigentlich Alkoholiker? Trinke gerne mal ein Bier zum Feierabend sowie 1 x pro Woche am Stammtisch auch mal 3-5. Es gibt auch Tage, da konsumiere ich gar kein Bier, wobei harte Sachen (Schnaps usw.) für mich sowieso tabu sind (mag ich nicht und vertrag ich nicht). Bin ich deswegen schon ein Alkoholiker ?

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Antworten (13)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Schokolinda Schokolinda

    einen alkoholiker zu diagnostizieren, ist schwierig, weil bei es bei alkohol aufgrund der guten verfügbarkeit des "stoffs" selten zu craving = starken, unwiderstehlichem verlangen kommt. craving ist ein wichtiges diagnosekriterium. d.h. wenn man morgens trinkt, um sich körperlich wieder auf kurs zu bringen, kann man damit rechnen, alkoholiker zu sein. weiterhin wichtig ist kontrollverlust: bei vielen alkoholikern ist es so, dass sie nicht schluss machen können und viel mehr trinken, als sie eigentlich vor hatten. es gibt aber auch alkoholiker, die immer nur eine bestimmte menge trinken, die sogenannten pegel-trinker. im laufe der jahre wird der pegel aber immer höher - bis irgendwann die leber kaputt ist und alkohol nicht mehr vertragen wird.

    problematisch ist aber in hinsicht auf die gefahr, dass eine abhängigkeit entsteht, das tägliche konsumieren: es sollten mindestens 2 tage geben, an denen kein alkohol getrunken wird. was man trinkt, bier oder härtere sachen, ist eigentlich für die entwicklung einer abhängigkeit gar nicht so wichtig. es geht eher um die menge: wenn man täglich 2 gläser trinkt, in denen der alkohol normalerweise serviert wird, d.h. also bei schnaps diese kleinen dinger, bei bier 0,3 l- gläser usw., besteht eine große gefahr, abhängig zu werden. bei 3 gläsern kann man davon ausgehen, dass man sich einen schaden zufügt.

    also, ich würd an deiner stelle darauf achten, dass 2 tage der woche alkoholfrei sind, dass zum feierabend wirklich nur 1 bier und nicht mehr getrunken wird, und die 3-5 biere vom stammtisch würde ich die nächsten 1-2 tage einsparen, so dass der körper sich regenerieren kann.

    Kommentar von kuba03 kuba03

    Super Tip, wie "gesagt" sind bierfreie Tage/Woche dabei, Morgens gibts so gut wie nie "Stoff", glaube bin da echt noch auf der positiven Seite des Themas...Danke...

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    Antwort von chrlly chrlly

    Alkoholiker ist man erst dann wenn man täglich trinkt, sodas sich der körper daran gewöhnt oder bei nicht-täglichem trinken, wenn man eine Woche oder länger nichts trinket entzugserscheinungen bekommt (zittrige hände, schweisausbrüche ...)

    Kommentar von kuba03 kuba03

    nee, um Gottes Willen, nee. da trifft nix zu.

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    Antwort von TrialDanny TrialDanny

    Nee, das glaube ich nicht. ;)

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    Antwort von Tommy222 Tommy222

    Das kannst Du nur herausfinden, wenn Du längere Zeit (mind. 1 Monat) kein Alkohol trinkst. Wenn kein Zwang entsteht, bist Du "noch nicht" abhängig. Es kann, je nach Veranlagung aber recht schnell passieren. Es gibt Millionen Abhängige in Deutschland, aber nur ein Teil ist sich dessen bewusst.

  • 2
    Antwort von Franticek Franticek

    Es ist seltsam. Der Alkohol gehört zu den Dingen, die schon sooo ausgiebig untersucht wurden .. Alle medizinischen Forschungen und Studien haben ergeben, dass der regelmäßige tägliche Genuss einer bestimmten Menge Alkohol nicht schädlich sondern sogar sehr gesundheitsfördernd ist. Es erhöht die Lebenserwartung, das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall wird um mehr als ein Drittel gesenkt. Man spricht bei Männern von einem regelmäßigen Genuss von ca 60-80 Gramm Alkohol pro Tag, bei Frauen gut die Hälfte. Es hilft aber nur, wenn der Alkohol auch regelmäßig jeden Tag getrunken wird, es hilft nichts, wenn man das kombiniert, z.B. 6 Tage nichts trinkt und am 7. Tag dann das gesamte Wochenpensum.
    .
    Nun sieht es so aus, dass es Alkoholgegner gibt, welche trotz schon oft wissenschaftlich nachgewiesenen Fakten diese Menge schon weit im Bereich der Sucht sehen.
    Der Alkohol soll hier nicht verniedlicht werden, die Suchtgefahr ist recht hoch. Aber man darf ihn auch nicht einfach verteufeln entgegen besseren Wissens. Wir müssen lernen, solche Dinge etwas realistischer zu sehen, dabei aber im Hinblick auf eine Suchtgefahr trotzdem wachsam zu bleiben.

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    Antwort von RBMannheim RBMannheim

    Es kommt eigentlich weniger darauf an, was man trinkt und auch nicht auf die Menge! Wichtiger ist die Regelmäßigkeit und der "innere Zwang", diese Regelmäßigkeit einzuhalten! Außerdem ist ein Indiz für ein Problem die Tatsache, dass man immer in bestimmten Situationen trinkt oder bestimmte Situationen nicht ohne Alkohol bewältigen kann!

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    Antwort von PCFreakFreak PCFreakFreak

    Nein. Gibt Menschen die Trinken viel mehr als du...

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    Antwort von HerosNrw HerosNrw

    solange du auch tage ohne alkohol überleben kannst, biste noch keiner :)

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    Antwort von johnycash johnycash

    NEIN , keinesfalls

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    Antwort von Noona Noona

    Hi kuba03. Nein sicher nicht. Allgemein ist es so, dass Menschen, die einen 'Grund' brauchen oder anführen, um trinken zu können - meist Alkoholiker sind. Denn ein Alkoholiker trinkt nicht aus Genuss.

    Lieber Gruss - Noona

    Kommentar von kuba03 kuba03

    von der Seite hab ich es noch gar nicht betrachtet,danke.

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    Antwort von nany31 nany31

    Ich habe in meiner Ausbildung gelernt, jeder der täglich Alk zu sich nimmt , ist ein Alki.

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    Antwort von Biersoeldner Biersoeldner

    Rein Statistisch ist jeder Alkoholiker, der regelmäßig Alkohol trinkt.

    Aber traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

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    Antwort von TanteBertha TanteBertha

    Alkoholismus definiert sich nicht über die Menge, die getrunken wird sondern über die Regelmässigkeit, mit der Alkohol konsumiert wird. Wer ohne seine tägliche Portion Alkohol nicht leben kann, ist Alkoholiker, auch wenn es nur ein Bier tgl. sein sollte. Wenn es nicht ohne dieses eine Bier geht ist man Alkoholiker.

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