2

Alkoholiker - Eine gute Freundin von uns hat einen Mann, der immer wieder rückfällig wird, was tun?

Frage von Bonniehit Bonniehit

Guten Tag, Wir haben ein Problem. Eine gute Freundin von uns, heiratete 1995 ihren Mann. Er war früher Alkoholiker. Doch 1995 schien er die Sucht überwunden zu haben. Es kamen dann auch 3 Kinder zur Welt. Ab dem dritten Kind, also im Jahr 2000 wurde ihr Mann immer wieder rückfällig. Jeden Abend hat sie nun Angstzustände, das er betrunken nach Hause kommt, oder Alkohol im Kofferraum hat. Jeden Abend geht sie heimlich ins Auto von ihrem Mann um nach zu schauen. Im Dezember letzten Jahres wurde in die psychiatrische Klinik eingewiesen. Doch im Januar dieses Jahres wurde er schon wieder rückfällig. Seid Januar trank er kein Alkohol mehr. Seine Frau dachte, es sei endlich zu Ende. Doch dann plötzlich, gestern Abend kam er mit einem Glas, und einer Wein Flasche. Seid gestern ist nichts mehr wie zuvor. Die Frau ist psychisch am Boden, die Kinder weinen heimlich, weil sich die Eltern streiten.

Wir möchten meiner Familie nun helfen, aber meine Frage ist: Was sollen wir am besten machen, oder der Familie vorschlagen zu machen, damit so was nicht wieder vorkommt. Das der Mann nicht mehr rückfällig wird, und die Frau nicht jeden Abend Angstzustände durchleben muss ? Auch zu erwähnen wäre: Ihr Mann, ist manisch depressiv, er hat die Depressionen von seiner Mutter geerbt.

Ich hoffe ich bekomme gute, und vor allem hilfreiche Antworten.

Beste Grüsse Bonniehit

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (10)

  • 3
    Antwort von MeinPapa MeinPapa

    Tut mir leid, aber die Frau sollte, auch bei aller Liebe, ihren Mann verlassen. Sie leidet und was noch schlimmer ist, die Kinder auch. Er muß von sich aus Hilfe suchen, sonst wird das nichts!!!!!

    Kommentar von murphyHH murphyHHmurphyHH

    Du kannst das nicht so pauschalisieren!!!!

  • 2
    Antwort von fishhus fishhus

    Es sind überraschend viele- sehr gute Antworten hier gegeben worden. Aber wie MurphyHH schreibt -jeder Fall ist anders.Ich würde der Frau des Alk.Kranken eine Beratung bei den AA. für Familienangehörige oder bei der Caritas- vorschlagen. Ausserdem sollte die Frau mit dem Hausarzt dieses Problem besprechen und auch andere professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Aber wie andere User hier schon geschrieben haben- eine Voraussetzung dazu ist- der Alk.Kranke muss es selbst wollen. Sonst nutzt keine Therapie e.t.z. Und eine Trennung auf Zeit - könnte vielleicht hilfreich sein- damit dem Alkoholiker vor Augen geführt wird - wie schlimm es um Ihm steht. Ich wünsche der Frau viel Kraft und Ausdauer in Ihren Bemühungen um Ihren Mann und hoffe das der Kranke zur Einsicht kommt - wie schlimm es um Ihn steht.

  • 2
    Antwort von derwessi derwessi

    Hallo, ich bin selber trockener Alkoholiker,und seit meiner Abstinenz haben wir wieder ein glückliches Familienleben. Es spielen sehr viele unterschiedliche Faktoren zur Abstinenz, die ich hier nicht alle anführen kann.Ich biete Euch meine hilfe in einem Gespräch an. Meine Nr: 08654/469486

    Alles gute Peter

    Kommentar von murphyHH murphyHHmurphyHH

    D.H., Peter, Gratulation !!

  • 1
    Antwort von brickli brickli

    Es ist sicher das Beste, wenn die Frau nach sich und den Kindern schaut. Ist zwar hart, aber wie bei jeder Sucht kann es nur der Süchtige selbst schaffen und oftmals klappt das erst, wenn er ganz unten angekommen ist. Sie als Mutter muss ihre Kraft für sich und vor allem die drei Kinder aufheben, das ist schwer genug - ich sprech aus eigener Erfahrung. Die Frau sollte versuchen, ihr Leben ohne den Mann und Vater zu führen und vor allem, für sich und die Kinder eine Familientherapie zu bekommen. Sie sollte jeglichen Kontakt zu ihrem Mann meiden, bis sie sicher ist, dass er clean bleibt - und das kann lange dauern. Es ist ganz wichtig, dass sie nicht in die Coabhängigkeit reinrutscht, sprich: die Folgen seiner Sucht trägt. Hier noch eine Seite, die vielleicht Hilfen dazu gibt: http://www.a-connect.de/hilfea.php Alles Gute!

  • 1
    Antwort von jadwiga4 jadwiga4

    leider kannst du da wenig ausrichten, und das der Mann deiner Freundin einige Zeit trocken war, hat nie bedeutet das er weg davon ist. er wird sein ganzes Leben abhängig sein und muss nun lernen damit zu leben und umzugehen ohne zur Flasche zu greifen. Und das er Depressiv ist, ist um so schwieriger ohne professionelle Hilfe wird er nicht davon weg kommen. Denn nicht nur die Alkoholsucht muss er im Griff bekommen sonder vor allem den Auslöser für seine immer wieder Rüchfälle. Und da kannst du wirklich garnichts machen. Er müsste nochmal in eine Suchtklinik und dort Entgiften. Anschließend eine Stationäre Therapie damit er mal von Frau und Kinder weg kommt und sich mit sich und seinem Problemen selbst beschäftigen kann ohne das Frau und Kinder im Nacken sitzen. Und vor allem sollte er in einer Therapie den Grund suchen warum das so ist das er immer zurück fällt. Denn so wie du es beschrieben hast, liegt der Grund in seiner Familie, und das sind nun mal seine Frau und die Kinder. Und solange er sich damit nicht auseinander setzt mit professioneller Unterstützung werdet ihr da wenig ausrichten können und er wird immer mehr da einstürzen und kann somit seiner Familie auch kein Vater oder Mann sein. Doch es muss von ihn selbs kommen. Den es nützt nichts wenn er sich in Therapie begibt weil andere es so wollen. Er muss es selbst einsehen das er ein Problem hat und es von sich selbst wollen. wünsche dir und deiner Freundin noch viel Glück dabei.

  • 1
    Antwort von murphyHH murphyHH

    Deine Schilderung ist mit Sicherheit typisch für den Verlauf einer Karriere, eines Alkoholikers. Leider gibt es kein Patentrezept um Euch, oder Deiner Freundin zu helfen. Ich bin der absoluten Überzeugung, daß alles reden und helfen wollen, nichts nützt, wenn der Betroffene nichts selbst den Schritt macht, von dieser verteufelten, legalen Droge, Alkohol, weg zu wollen. Es macht nur dann Sinn, wenn der Betroffene selbst den Willen hat, ein Leben ohne Alkohol zu führen. Ich selbst hatte dieses Problem und meine Frau hat immer zu mir gestanden und immer an mich geglaubt, daß ich irgendwann diesen Dreh bekomme und aufhöre mit dem Trinken. Von diesen Äußerungen " sie muß ihren Mann verlassen ", halte ich garnichts, denn das kann man nicht pauschalisieren. Es gibt Situationen, wo das mit Sicherheit richtig ist, es gibt aber auch Situationen, wo das falsch ist. Es ist m.E. vollkommener Blödsinn, daß ein Suchtkranker erst dann aufhört, wenn er richtig tief gefallen ist und völlig zerstört am Boden liegt. Einen Suchtkranken interessiert das nicht, denn es ist nur wichtig, wo Alkohol herkommt, alles andere ist Nebensache und er merkt es sowieso nicht. Versucht an den Mann Eurer Freundin heranzukommen und mit ihm zu sprechen. Wenn er den Willen hat selbst aufzuhören, soll seine Frau ihn unterstützen, daß geht natürlich nur, wenn keine Gewalt im Spiel ist und Deine Freundin ihren Mann liebt. Appeliert an seinen eigenen Willen, dann seid Ihr auf dem richtigen Weg !!

  • 1
    Antwort von HerrVonRibbeck HerrVonRibbeck

    wenn er immer weiter trinkt, dann ist es noch nicht schlimm genug für ihn. Er selber muss einsehen, dass er ein grosses Problem hat. Da muss er sich selber helfen. Das einzige was ihm helfen könnte, ist ihn rauszuschmeissen.

  • 1
    Antwort von Monstaa Monstaa

    Warum schickt ihr den Mann nicht in eine Klinik für Leute die depressiv sind & alcohol abhängig? Mein vater war auch dort hat dann sogar aufqehört.. Aber solche Probleme haben wir momentan auch.. am besten ihre redet mit einander wenn der mann nüchtern isd weil er muss ja auch merken dass wieder was falsches passiert dank ihm

  • 1
    Antwort von MarillionBerlin MarillionBerlin

    Bestimmt wenig hilfreich - aber misch dich dort bitte nicht ein!

    Kommentar von Bonniehit BonniehitBonniehit

    ähm entschuldigung, meine Frau kennt die Frau seid ihrer Kindheit. Die Frau hat uns ja darum gebeten, zu helfen.

    Das tun wir nun auch.

    Gruss, Bonniehit

  • 0
    Antwort von Schanny Schanny

    Die Frau sollte ihre drei Kinder nehmen und ihn verlassen.Entweder ist es für ihn ein heilsamer Schock und er schafft es daraufhin seine Sucht zu überwinden oder aber er gibt sich den letzten Rest.Solange sie bei ihm bleibt, macht sie sich zur Co- Alkoholikerin, d.h. sie unterstützt ihn in seiner Sucht.Er denkt, er wird ja immer wieder aufgefangen! Und es ist ihr zu raten, zu den anonymen Alkoholikern zu gehen, dort wird sie Hilfe bekommen, er wird da nicht hingehen wollen.(Persönliche Erfahrungswerte)

    Kommentar von murphyHH murphyHHmurphyHH

    Deine Äußerung ist zu pauschal!! Es gibt kein Patentrezept für jeden Alkoholiker, daß muß man individueller angehen !!

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.