Immer wieder bemerke ich, dass ich von der kleinsten Menge an Wein ganz rot im Gesicht werde, meine Haut wird heiß und fühlt sich an wie eine Heizung am Körper. Gestern habe ich höchstens 3 mal an meinem Weinglas genippt und dann wieder bemerkt, dass mein Gesicht wieder anfängt zu erröten. Sind das Symptome einer Alkoholallergie? Gibt es etwas was dagegen hilft? Durch die Symtome die ich verspüre trinke ich natürlich auch nie zuviel, was auch von Vorteil sein kann.

du hast deine frage ja schon selbst beantwortet. sieh das ganze als chance und greife lieber zu alkoholfreien getränken.
Passiert Dir das nur bei Wein oder auch bei anderen alkoholischen Getränken? Alkohol erweitert die Adern, daher kann es auch einfach am Alkohol liegen. Insbesondere Wein als gereiftes Produkt enthält aber tatsächlich Histamin (das ist der Stoff, den der Körper bei einem allergischen Anfall ausschüttet). Das heißt, dass es durchaus sein kann, dass Dein Körper eigentlich nicht gegen den Wein selbst allergisch reagiert, Du aber Symptome einer Allergie zeigst. Ich habe allerdings noch nichts davon gehört, dass das Menschen passiert ist, die vorher noch keine anderen Allergien hatten.
Es kann sein, dass Dir das Enzym fehlt, der den Alkohol im Körper abbaut, oder dass Du tatsächlich empfindlich auf das Histamin im Wein reagierst, wogegen die vorherige Einnahme von Daosin helfen könnte. Da ich nicht weiß, ob Du sonst noch Allergien hast oder ähnliche Symptome bei alkoholischen Getränken oder weitere Symptome beim Weintrinken wie z. B. Atemnot, Kribbeln im Rachenraum, Bauchschmerzen und Durchfall hinterher, usw., kann ich nur sehr nebulös spekulieren.

Ich bin auf Batida de Cocco allergisch und krieg dann vom Hals abwärts,kleine junkende Pickel...Da hilft dann bei mir nur noch ne KalciumSpritze..

ich als DR: DR: DR: med. med. rate dir, frag deinen arzt
bist du vllt. japaner/in oder so??
dennen wir bei alkohol rot im gesicht und werden warm...
wurde mal bei galileo gezeigt.. also soll kein rasismus sein!!
Den meisten Asiaten fehlt das Enzym zum Abbau von Alkohol (was sie nicht davon abhält, welchen zu trinken; er wirkt dann nur schneller und geht langsamer wieder weg).

Dein Kreislauf wird angeregt. Ein Zeichen das du das Zeug nicht verträgst.

ACHTUNG: Was du beschreibst, liest sich eindeutig wie eine Histaminintoleranz!
"Unter Histamin-Intoleranz / Histaminose versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin, deren Ursache ein Mangel des Histamin abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) oder ein Missverhältnis zwischen Histamin und der DAO sein könnte. Beim Verzehr histaminhaltiger Nahrung (z. B. Rotwein oder Hartkäse) kommt es zu einer pseudoallergischen Reaktion des Körpers.
Mögliche Symptome nach Aufnahme histaminreicher Nahrung sind nach Ansicht der o.g. Autoren:
Hautrötung, Nesselsucht, Ekzeme, Juckreiz
Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Migräne, Schwindel
verengte oder rinnende Nase, Atembeschwerden, Asthma bronchiale, Halsschmerzen
Flatulenz, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit/Erbrechen, Bauchschmerzen, Magenstechen
Hypotonie, Herzrasen (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen
Dysmenorrhoe, Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung und Schleimhautreizungen der weiblichen Geschlechtsteile
Wassereinlagerungen (Ödeme), Gelenksschmerzen
Erschöpfungszustände, Seekrankheit, Müdigkeit, Schlafstörungen
Histamin entsteht in bakteriell fermentierten Nahrungsmitteln, wie:
Rotwein
geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Innereien
viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven
Meeresfrüchte
gereifte Käsesorten (je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt)
Sauerkraut
eingelegte Gemüse
Bier
Hefe
Essig
sowie in zahlreichen anderen Nahrungsmitteln
Andererseits soll es Nahrungsmittel (wie z. B. Ananas) und Medikamente geben, die den Abbau von Histamin verzögern.
Für die Diagnose ist eine Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte) wichtig. Da aber viele Beschwerden wie z. B. Kopfschmerzen, Migräne, Asthma bronchiale, Hypotonie, Herzrhythmusstörungen und Dysmenorrhö auch andere Ursachen als eine Histamin-Intoleranz haben können, überrascht es nicht, dass die Hälfte der Verdachtsdiagnosen falsch sind.
Die Diagnose wird üblicherweise durch eine Provokation gestellt. Da aber Histamin potentiell lebensbedrohliche Zustände auslösen kann, empfiehlt sich folgende Vorgangsweise....
Mehr dazu unter http://de.wikipedia.org/wiki/Histamin-Intoleranz