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Alkoholabhängigkeit Alkoholismus ohne Therapeut bekämpfen , welche Medikamente ?

Frage von rsony rsony

die abhängige Person ist nicht dumm, und bereit

gegen den Alkohol etwas zu unternehmen. (Entzug) Welche Medikamente sind brauchbar ? Ich möchte dem Hausarzt Vorschlag machen.

Welche Antidepressiva ? Mir ist klar, daß die Antidepressiva auch abhängig machen.

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Antworten (17)

  • 12
    Antwort von HerrLich HerrLich

    Was für ein Quatsch. Du kannst Dir doch nicht Medikamente einpfeifen, um Deine Alkoholkrankheit zu bekämpfen. Ohne Therapie kannst Du es gleich lassen. Medikamente können allenfalls unterstützend wirken. Allerdings hat Dein Körper mit der Entgiftung schon genug zu tun.

    Kommentar von Indy72 Indy72Indy72

    DH!

  • 5
    Antwort von MacJohn MacJohn

    Da Alkoholabhängigkeit körperliche UND psychische Anteile hat, ist eine Heilung ausschließlich mit Medikamenten unmöglich. Zudem gibt es bis heute keine Medikamente, die einen Austieg aus dem Alkoholismus möglich machen.

    Deswegen hilft nur: Entziehung (körperliche Entgiftung) mit anschließender Therapie.

    Alles andere ist hinausgeworfenes Geld und Zeit und erhöht nur den Frust beim zwangsläufigen Scheitern.

    Kommentar von suchthilfe suchthilfe

    Stimme Dir im Wexsentlichen zu, aber man sollte wissen. Eine Alkoholkrankheit ist unheilbar. Dafür sorgen biochemische Vorgänge im Gehirn. Es vergisst nicht, dass man einmal Alkoholmissbrauch betrieben hat. Jeder Rückfall, - nicht jeder Ausrutscher - führt kompromisslos dazu, dass man innerhalb kürzester Zeit wieder da ist, wo man aufgehört hat. s. auch http://www.suchthilfe-magazin.de/suchthilfe-tv/suchthilfe-tv/

  • 2
    Antwort von pippi60 pippi60

    Das so etwas kreuzgefährlich werden kann ist Euch bewußt?! Mein Ratschlag: ab zur stationären Entgiftung (dauert knapp 2 Wochen) und anschließend zur Langzeittherapie ab 12 Wochen aufwärts. Warum ist jemand abhängig geworden, Verhaltensstrategien usw. das arbeitet man nur in einer Langzeittherapie auf. Alkoholismus ist eine schwere Krankheit und die gehört zur Behandlung in die Hände von Fachleuten!

  • 1
    Antwort von Teleminchen Teleminchen

    Von Naturmittel 5-HTP (rezeptfrei) hab ich gelesen, dass es einem den Alkoholgenuss vergällt. Vielleicht kannst Du Dich in der Richtung mal schlau machen. Es ist auch die Frage, inwieweit die Person tatsächlich so abhängig ist, dass nur ein richtiger stationärer Entzug helfen kann. Arztbesuch ist nie schlecht - aber psychologische Analysen sind nicht immer das Nonplusultra!

  • 1
    Antwort von sender sender

    Man macht einem Arzt keine Vorschläge, welche Medikamente brauchbar sind und holt sich hier die geeigneten Ratschläge. Das ist ein vollkommen falscher Denkansatz.

    Du brauchst einen Therapeuten. Das zeigt schon die Frage.

  • 1
    Antwort von Raimund1 Raimund1

    Das Medikament heisst : eiserner Wille.

    Antidepressiva? Bekommst du nur auf Rezept.

    Daraus folgert, dass ärztliche/therapeutische Begleitung zwingend notwendig ist.

    Das ganze mit einer Entgiftung beginnen - und das ist schon verdammt schwer.

    Viel Erfolg - ich drücke die Daumen

  • 1
    Antwort von Indy72 Indy72

    Herumdoktern an Symptomen macht keinen Sinn! Die richtigen Mittel kriegst Du ohne Rezept auch nicht! Man muss die suchtbedingten Verhaltensmuster unterbrechen bzw. umprogrammieren. Das schafft aber nicht mal ein guter Therapeut mit Gewißheit. Auch eine Entgiftung wäre unbedingt Notwendig. Es gibt hierfür genug Spezialkliniken!

  • 1
    Antwort von engelhaar engelhaar

    Einen Entzug kann nur machen, wer wirklich will. Ohne Mithilfe des Abhängigen geht gar nichts, es sei denn Du lässt ihn Zwangseinweisen. Der Arzt hat mit Sicherheit die richtigen Medikamente.

    Kommentar von Kabark KabarkKabark

    Zwangseinweisung wg. Alkoholabhängigkeit???

    Kommentar von engelhaar engelhaarengelhaar

    Interpretation ist alles!!?

    Kommentar von sender sendersender

    Ohne Interpretation ist alles nichts.

    Kommentar von engelhaar engelhaarengelhaar

    Das wohl wahr, jedoch sind durch Fehlinterpretationen schon etliche Missverständnisse entstanden.

  • 1
    Antwort von linuxopa linuxopa

    Medikamente helfen da wenig. Wichtig ist der unbeugsame Wille und der ABSOLUTE VERZICHT aus alles, was Alkohol enthält (Auch Pralinen oder Schokolade!).

    Nur wenige schaffen das ohne therapeutische Hilfe.

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    Antwort von valvetvipe valvetvipe

    Ohne Therapeut absolut nicht empfehlenswert. Da wird Dir auch kein Arzt Medikamente verschreiben, ohne begleitende Suchttherapie

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    Antwort von Jaunty Jaunty

    Ich habe bereits 2 Langzeittherapien und etliche ambulante Therapien sowie mind. 30 Entgiftungen hinter mir. Alle haben mir eingeredet ich sei Alkoholkrank. 9 Jahre habe ich daran geglaubt und bin von einer Suchtgruppe in die nächste gelatscht. Es hat alles nix gebracht. Bis dann mal ein Arzt festgestellt hat daß ich psychisch krank bin. Bipolare Störungen. Das sind Depressionen. War ich depressiv hab ich getrunken. Ansonsten kam ich prima ohne Alkohol klar. Jetzt bekomme ich seit 3 Jahren Lithium (Quilonum Retard) und Seroquel Retard. Meine Psyche ist jetzt ausgeglichen und ich trinke nicht mehr. Zusätzlich mache ich noch Kraftsport zum Dampf ablassen. Lass Dich am besten mal von einem Psychoterpheuten beraten. Zu trinken heißt nicht zwangsläufig daß man Alkoholiker ist.

  • 0
    Antwort von Connyconrad Connyconrad

    Leute nie ohne Arzt einen Entzug machen. es kann Tödlich ausgehen und habe es selber erlebt wie leute im Entzug die Zunge runterschlucken oder ins Koma fallen. Macht so etwas nie ohne Ärztliche hilfe. Denn die Tabletten die beim Entzug helfen heißen Distraneurin und werden nur in einer Klinik unter Aufsicht vergeben.

    Kommentar von Jaunty JauntyJaunty

    Seit langem aber auch mit Diazepham (Valium). Das hält länger an und ist leichter abzusetzen.

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    Antwort von rsony rsony

    @ Teleminch: Danke ... So wandte sich die Wissenschaft dem 5-HTP zu, das von den FDA-Verboten nicht betroffen ist. In der Praxis hat sich nun gezeigt, dass auf diese Art einem Serotoninmangel im Gehirn wesentlich besser entgegengewirkt werden kann, wie zahlreiche seriöse Studien inzwischen ausweisen.

    Depressionen und 5-HTP

    In einer Doppelblindstudie wurde im Jahr 1991 an der Universitätsklinik im schweizerischen Basel der Vergleich zwischen 5-HTP-Zugaben und der herkömmlichen Behandlungsmethode mit SSRI getestet. Das Team um Studienleiter Dr. W. Pöldinger bestand aus deutschen und Schweizer Wissenschaftlern. Bei den Probanden handelte es sich um Patienten mit diagnostizierter Depression. Sie wurden in zwei Gruppen geteilt. Die eine erhielt täglich 150 mg eines SSRI-Mittels, die andere dreimal täglich 100 mg 5-HTP. Kontrolliert wurden die Patienten alle zwei Wochen. Am Ende der Studie stand fest, dass die mit 5-HTP behandelten Probanden einen höheren Verbesserungswert erreicht hatten. Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen selten und wurden nur in den ersten Tagen der Behandlung registriert. Weitere nachfolgende Untersuchungen mit kleineren Patientengruppen haben gezeigt, dass eine Tagesmenge von 200 bis 500 mg, individuell auf den Patienten abgestimmt, gute Ergebnisse bringen kann.

    Panikattacken und 5-HTP

    Bereits im Jahr 1990 wurde in einer Studie mit zwanzig Patienten festgestellt, dass eine tägliche Zugabe von 5-HTP zwischen 300 und 500 mg zu einer deutlichen Absenkung der panisch auftretenden Ängste geführt hat. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit der Aussage zahlreicher amerikanischer Frauenärzte auf Grund einer Befragung im Jahr 1994.

    Migräne und 5-HTP

    In zwei publizierten Studien testeten italienische und spanische Wissenschaftler die Wirksamkeit von 5-HTP bei Migräneproblemen. In der italienischen Studie wurden 40 Probanden in zwei Gruppen mit einer Tagesmenge von 400 mg 5-HTP oder einem Placebo versehen. Nach Abschluss der Studie verzeichneten in der 5-HTP-Gruppe 90 Prozent der Teilnehmer eine Verbesserung ihres Schmerzzustandes, in der Placebo-Gruppe 16 Prozent.

    In Spanien testeten die Wissenschaftler ob das altbekannte Migränemittel Methylsergid und 5-HTP ähnliche Ergebnisse bringen. Bei den 124 Probanden der beiden Untersuchungsgruppen zeigte sich bei mehr als 70 Prozent aller Beteiligten eine deutliche Verbesserung ihres Zustandes. In der 5-HTP-Gruppe waren es 75 Prozent, in der anderen 71 Prozent.

    Neben- und Wechselwirkungen

    Im Rahmen aller bekannten Studien wurden ebenfalls die aufgetretenen Neben- und Wechselwirkungen eingehend beobachtet. Hierbei fiel auf, dass sich in den ersten tagen einer regelmäßigen Einnahme von 5-HTP bei mehreren Patienten vermehrter Harn- und Stuhldrang auftrat. Dies lies aber meist nach wenigen tagen wieder nach. Zu Übelkeit kam es bei solchen Patienten, die 5-HTP auf nüchternen Magen einnahmen und nicht genügend Flüssigkeit danach tranken. Zu hohe Serotoninspiegel wurden in einigen Fällen gemessen. Hierbei handelte es sich aber um Probanden, die zusätzlich noch pflanzliche Mittel in hohen Dosierungen einnahmen. Vor allem Produkte mit Gingko-, Johanniskraut-, Avocado- oder Papaya-Extrakten können so einen Effekt hervorrufen.

    Aussagen über Probleme bei Schwangeren, stillenden Müttern oder kleinen Kindern konnten nicht getroffen werden, da diese Gruppen grundsätzlich auf zusätzliche Einnahmen von Hormonen oder Hormonveränderern in jeder Form verzichten sollten.

    zur Bestellmöglichkeit

    Quellen:

    Borne R. Serotonin: The Neurotransmitter for the '90s. Drug Topics . 1994, October 10:108.

    Ebert, D. Therapie mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, Fortschr. Medizin 114. Jahrg. 1996

    Irwin, M; Mascovich, A; Gillin, J.C. Partial sleep deprivation reduces natural killer cell activity in humans, Psychosomatic Medicine 56/1994

    Laboucarie J, Rascol A, Guiraud-Chaumeil B, El-Hage W. La place du 5-hydroxytryptophane levogyre dans les etats depressifs. Rev Med . 1977; 13:519-524.

    Murray , M; 5-HTP: The Natural Way to Overcome Depression, Obesity and Insomnia

    Poldinger W, Calanchini B, Schwarz W. A functional- dimensional approach to depression: Serotonin deficiency as a target syndrome as a comparison of 5-hydroxytryptophan and fluvoxamine. Psycopathology 1991; 24:53 – 81

    Ritzmann, P. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, INFOMED PHARMA-KRITIK

    Takahashi S, Kondo H, Kato N. Effect of L-5-hydroxytryptophan on brain monoamine metabolism and evaluation of its clinical effect in depressed patients. J Psychiat Res . 1975; 12:177-187.

    Verschiedene Autoren, Serotonin and Eating Disorders, Medical Sciences Bulletin, Oktober 1994

    Wurtman, J. J. Suffes, S. The Serotonin Solution, Fawcett Columbine , New York 1996

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    Antwort von rsony rsony

    Danke @ all; Thread geschloßen ...

    P.S. auch wenn es jetzt keiner glauben will: die Frage war im Auftrag einer anderen Person gestellt, die keinen Internetzugang hat.

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    Antwort von justika justika

    Von dem einen Enzug in den anderen? Ich denke einen vernünftigen Entzug kriegt man nur zusammen mit einem guten Arzt und ganz viel Willen hin. Auf keinen Fall würde ich unkontrolliert Antidepressiva einnehmen.

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    Antwort von RBMannheim RBMannheim

    Freie Medikamente werden da nicht helfen und verschreibungspflichtige wird der Arzt bestimmen und sicher keine Vorschläge brauchen! Außerdem macht es wirklich keinen Sinn, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben!

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    Antwort von koira1975 koira1975

    Ich denke, der Arzt wird sich besser damit auskennen, da Medikamentenabgabe ja nicht nur davon abhängig ist, ob jemand anders gut damit zurecht gekommen ist. Es ist von vielen Dingen abhängig: physischer Zustand, psychischer Zustand, Vorerkrankungen, Alter, Gewicht, Art und Dauer der Abhängigkeit, Art und Dauer der Depression und nicht zuletzt der Kosten.

    Mit Medikamentenvorschlägen tust Du weder Dir noch Deinem Bekanntem, noch dem Arzt einen Gefallen.

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