Frage von lamuna,

Alkoholabhängig?? wenn ja was kann ich tun???

Hey, weiß gar nicht wie ich anfangen soll.... . naja wenn sie von der arbeit kommt trinkt sie meistens 1- 3 Bier aber am Abendbrottisch (1,5h später) ist sie dann schon sehr angetrunken manchmal sogar so sehr das sie sich festhalten muß wenn sie aufsteht....Ich beobachte schon seit längerer zeit das meine mam ... immer wieder in unser waschhaus geht und ohne etwas zu holen wieder kommt, wenn man hinterher geht wird sie ganz nervös ....den tag habe ich gesehen das sie dort raucht (sie ist eigentlich nicht raucher)... habe den verdacht das sie dort schnaps trinkt, habe schonmal gesucht aber nix gefunden.. habe darüber vor kurzen mit meinem vater gesprochen und er meinte ihm sei das auch schon länger aufgefallen sogar das im keller immer öffters kleine kümmerlingflaschen leer sind oder fehlen, er habe sie auch drauf angesprochen aber sie nahm es nicht erst und meinte ja sie habe mal eins zwei getrunken, dabei gelacht und damit war es wieder gut ... gestern haben wir geburtstag meines kindes gefeiert und meine mam hat essen in der küche warm gemacht danach hab ich aus zufall zwei kleine schnapsflaschen im mülleimer gefunden .... ach man ... mein vater und ich sind irgendwie ratlos.. wie sollen wir uns verhalten?? sollen wir sie drauf ansprechen?? sollen wir nix machen?? ich hab so angst das sie da irgendwie abrutscht oder vielleicht schon ist ... könnt ihr mir helfen und mir sagen wie man sich in so einer situation verhält??? danke schonmal

Antwort von defty,
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Hallo! Ihr müsst Sie damit konfrontieren. Sie ist Krank! Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, wie schnupfen und husten. Wenn ihr euch nicht traut sie anzusprechen, gibt es in fast jeder Stadt oder in eurer Umgebung Suchtberatungsstellen die nichts kosten und wo sich auch Angehörige hinwenden können. Ich war selber Alkoholkrank und weiss wie uneinsichtig man ist. Hat Sie vielleicht auch eine Freundin mit der ihr reden könnt? Auf jedenfall darf man diese Krankheit nicht unterschätzen. So wie es sich anhört ist es auch keine Alkoholgefährdung, sonder schon eine Alkoholabhängigkeit.

Kommentar von Iwores,

Hallo defty, inhaltlich hast Du recht, dass in diesem Fall als ergänzenden Schritt eine Suchtberatungsstelle in Frage kommt. Leider erlaube ich mir, hinsichtlich der Definition Alkoholabhängigkeit aus eigener Erfahrung hier darzustellen, dass diese Krankheit mit einer Erkältung bzw. Schnupfen u. Husten überhaupt nicht zu vergleichen ist. Du schreibst, selbst Alkoholkrank gewesen zu sein. Bist Du den geheilt. Ich selbst sehe mich weiterhin als Alkoholiker, der seit geraumer Zeit alkoholabstinent lebt. Das heißt für mich: Ich bin weiterhin suchtkrank und habe grundsätzlich mein ganzes Leben lang die Alkoholabhängigkeit auf dem Radar. Ergo lebe ich danach bzw. versuche nicht mehr in die vergangenen Verhaltensmuster zu verfallen, die ein Grund waren um zu saufen. Ich beschäftige mich bereits seit 11 Jahren mit Thema Sucht allgemein u. bin ausgebildeter ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer. Wie ist es mit Dir?

Gruss Iwores. (E-Mail.Adresse: suchtshgschermbeck@t-online.de)

Kommentar von reddevil0084,

DH auch für Deine Antwort, Iwores

Antwort von reddevil0084,
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Ihr dürft nicht so tun, als wäret Ihr blind. Ihr solltet sie sachte darauf ansprechen. Aber sie wird es als Bagatelle abtun, denke ich. Wenn Ihr sie nicht ansprecht, macht Ihr Euch Co-abhängig. Hier sind sehr gute Tipps enthalten. Nimm Dir die Zeit, sie zu lesen. --> http://www.alkohol-hilfe.de/Co/co.htm Ich weiß aber auch, wenn sie selbst es nicht will, wird sie davon nicht loskommen. Da kann man soviel gut reden, wie man will.

Antwort von Medienbaer,
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Behutsam auf die (vermeintlichen?) Beobachtungen ansprechen. Bei richtiger Alkoholsucht kann aber nur eine professionelle Betreuung etwas bewirken.

Antwort von ester001,
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auf jedenfall ansprechen und versuchen sie dazu bewegen mit ihr in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, bei allem weiteren können die euch untersützen

Antwort von carmen1976,
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Oh je, also wenn es schon soweit ist, ist es glaube ich schon kurz vor zwölfe. Sprecht sie darauf an warum sie trinkt. Stellt ihr die leeren Flaschen hin und fragt sie wo die herkommen. Tut schnell was.

Antwort von joergwersonst,
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Ihr solltet beide mit ihr reden- sie ist eine typische Alkoholikerin, die versucht es zu verheimlichen. Wenn ihr länger wartet wird das nicht besser, nur schlimmer- sie gehört in eine Therapie- je schneller desto besser!

Antwort von hgwiegers,
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ansprechen auf jeden fall

Antwort von Nina26389,

Das ist wirklich keine Angenehme Sache! Ich weiß das aus eigener Erfahrung! Mein Vater ist Alkoholabhängig und hat es sich auch nicht eingestanden! Ich würde sagen sprecht sie direkt drauf an! Sagt ihr was ihr alles schon beobachtet habt und empfehlt ihr eine Therapie! Bei meinem Vater hat sie geholfen! Und wenn sie sauer reagiert sagt ihr einfach ... Ihr liebt sie über alles und macht euch eben Sorgen! Und so etwas ist ja innerhalb einer Familie definitiv nicht verboten! Versucht einen guten Moment apzupassen und redet vielleicht beide mit ihr! Ich wünsche euch viel kraft und Alles Gute!

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