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Alkohol vorm Schlafen gehen: Alkoholiker?

Frage von LunaLu89 LunaLu89

Hallo,

zu meiner Geschichte: ich verstehe mich wahnsinnig gute mit meiner Cousine und wir sind auch echt dicke Freundinnen. Vor kurzem hat sie mir erzählt, dass ihre Mutti jeden Abend Alkohol trinkt, mal ist es eine Flasche Wein, mal Sekt, mal Bier, aber eben sehr regelmäßig sogar kurz vorm Einschlafen.

Inwieweit ist die Sache ernst zu nehmen? Ihr geht es gar nicht gut mit der Situation. Danke schonmal für euere Antworten.

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Antworten (20)

  • 8
    Antwort von chromoson chromoson

    Mein Vater trank jahrzehntelang (!) ein Stamperl (ich weiss nicht, wie das in DE heisst, es ist eines dieser winzigen Schnapsgläschen) Schnaps vor dem Einschlafen - es blieb immer bei diesem einen.
    Ich weiss nicht wann eine Abhängigkeit beginnt und wann nicht.

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Bei einem Stamperl über Jahrzehnte ... ohne dass die Dosis erhöht wird ... besteht keine Abbhängigkeit ....

    Und wann der einzelne abhängig ist, das ist so verschieden, wie die Menschen voneinander verschieden sind.

    So manch einer "säuft" und ist trotzdem nicht alkoholkrank.

    Aber, die meisten Menschen, die "saufen", die sind es.

    Und wann die Abhängigkeit beginnt, das kann man nur mit den Mitteln der Medizin feststellen. Genau so, wie man viele andere Krankheiten auch erst durch entsprechende Untersuchungen feststellen kann.

    Kommentar von icke01 icke01icke01

    Stamperl = Pinneken Aber Stamperl verstehen wir auch. ;-)

    Kommentar von chromoson chromosonchromoson

    Kann ich nicht wissen ^^

    Kommentar von Draschomat DraschomatDraschomat

    Ich kenne keine andere Bezeichnung als Stamperl - Prost! :-)

    Kommentar von AriGold AriGoldAriGold

    Ich kenne das schlicht als "Kurzer". ;-)

    Kommentar von chromoson chromosonchromoson

    oO - so sieht das aus?

  • 4
    Antwort von obermenzing obermenzing

    für den einen ist das schon alkoholismus - für den anderen einfach nur ein ritual zum entspannen.

    eine flasche ist viel.

    allerdinsg ist eine flasche bier nicht viel. frag da mal einen bayer. der lacht sich tot wenn du mit alkoholismus kommst.

    dennoch stellt sich schnell eine gewöhnung ein.

    schlage deiner freundin mal vor, sie solle ihrer mutter abends einen nerventee kochen und hinstellen.

  • 3
    Antwort von Entdeckung Entdeckung

    Die Sache ist leider sehr ernst zu nehmen.

    Ich fürchte, dass die Mutter Deiner Cousine bereits Alkoholikerin ist.

    Alkoholiker sind kranke Menschen ... und ab einem bestimmten Zeitpunkt kann nur mehr ... wenn überhaupt ... ein Arzt und ein Entzug unter ärztlicher Anleitung helfen.

    Familienangehörige und Laien sind hierbei leider völlig überfordert und machtlos.

    Wie gesagt: Alkoholismus ist eine Krankheit!!! Und zwar eine solche, die nur durch ärztliche Hilfe und mit Willen des Alkoholikers geheilt werden kann.

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Und hier gibt es zu diesem Problem tolle, anonyme und hilfreiche Beratung:

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Das mit dem Link hat nicht geklappt.

    Hier:

    Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns! Selbstverständlich wird alles, was Sie uns schreiben oder erzählen, vollkommen vertraulich behandelt.

    aa-kontakt@anonyme-alkoholiker.de

    Gemeinsames Dienstbüro Anonyme Alkoholiker Interessengemeinschaft e.V.

    Waldweg 6 D-84177 Gottfrieding-Unterweilnbach

    Telefon: 0049-(0)8731-3 25 73-0 Fax: 0049-(0)8731-3 25 73-20

    Postanschrift:

    Gemeinsames Dienstbüro Anonyme Alkoholiker Interessengemeinschaft e.V. Postfach 11 51 D-84122 Dingolfing

  • 3
    Antwort von ingridshaus ingridshaus

    Die Angelegenheit ist sehr ernst zu nehmen, denn Deine Tante ist süchtig. Regelmäßiger Alkoholgenuß bedeutet Sucht und irgendwann wird es nicht mehr bei diesen Mengen bleiben, denn sie wird dann auch schon mittags und später dann auch schon morgens anfangen zu trinken. Nur wenn sie selbst nicht will etwas dagegen zu tun, werdet Ihr keine Chance haben, denn ein Alk hat doch kein Problem jederzeit mit dem Trinken aufzuhören - das sind die Antworten, die man dann auf Fragen bekommt. Fragt sie doch einfach mal nach dem Grund, warum sie trinkt und Ihr werdet sehen, dass dies ein ganz Belangloser sein wird. Den wirklichen und echten Grund wird sie Euch niemals nennen. Es sind meistens irgendwelche kleine Probleme (Ausnahmen bestätigen die Regel), die gar keinen Grund mit sich bringen, dass man trinkt.

  • 3
    Antwort von teddybaeruj teddybaeruj

    Wer regelmäßig, vor allen Dingen täglich, Alkohol trinkt, egal in welcher Menge, ist mindestens in Gefahr alkoholkrank bzw. abhängig zu werden oder schon zu sein.

    Die Sorge ist also berechtigt, so dass ein Arzt weitere Schritte einleiten sollte.

  • 3
    Antwort von Domainer Domainer

    Wer täglich Alkohol trink ist Alkoholiker. Der Körper gewöhnt sich daran und braucht es.

  • 2
    Antwort von Alfrey75 Alfrey75

    Sie ist schon Alki wenn sie es regelmäßig nimmt. Eine Flasche Wein ist ja nicht grad wenig. Vor allem ist sie auf den besten Weg hin zu den harten Sachen. (hatte 2 gleiche Beispiele im näheren Benakannten Kreis). So fings immer an.

    Kommentar von LunaLu89 LunaLu89

    Und wie ist es ausgegangen?

    Kommentar von Alfrey75 Alfrey75Alfrey75

    Als die beiden bei dem harten Sachen angekommen waren (nach der Bier/Weinphase) dauerte es noch einige Jahre bis sie sich (auch wenns hart klingt), totgesoffen haben. (Bier und Wein reicht scheinbar anfangs, nur irgendwann ist man es so gewohnt, das es kaum noch Wirkung zeigt und man zu den härteren Sachen greifen muss)

    Ich habs noch versucht zu erklären... Leute lasst es, lasst euch helfen etc...

    "Nein es ist nicht sooo schlimm, ist doch nur ein Gläschen/Fläschen hin und wieder..." Hab gesehen was daraus wurde...

  • 2
    Antwort von emaxba123 emaxba123

    Nein, in diesem Fall ist Alkohol Medizin.

    Kommentar von rockabillytante rockabillytanterockabillytante

    ???????

    Kommentar von doctormabuse doctormabusedoctormabuse

    Stimmt, beste -weil richtige- Antwort

  • 1
    Antwort von jimmini jimmini

    Wer weiß ob sie eine ganze Flasche an dem Abend trinkt? Solange sie ihren Tag geregelt gestalten kann und nicht schon morgens oder am Tag ne Fahne hat sind's sicher nur Entspannungsgläschen....die müssen nichts böses tun. Und mal eine Flasche Wein...naja, wenn der Abend lang ist kommt's halt mal zusammen. Sollte aber nicht jeden Tag eine Flasche sein.

  • 1
    Antwort von harrybanks harrybanks

    Wenn jemand 80 ist, raucht wie ein Schlot und hustet wie ein Kutscher, fragt man sich als Außenstehender, ob es sinnvoll wäre, diesem Menschen seine Sucht "auszutreiben". Ich frage mich, was bringt ihn eher um: Der Abgewöhnungsstress oder der Raucherhusten...?Warum muss man jemandem seine Alterstage kaputtmachen, nur weil man ihn vor einer Sucht schützen will.

    Krank und glücklich vs. Kerngesund und totunglücklich.

    So ist es mit dem Trinken. Abends vor dem Schlafen ein Bierchen oder ein Glas Wein - täglich spricht auf Anhib für ein Suchtverhalten, aber wo ist die Grenze?

    Ob die Sache sehr ernst zu nehmen ist, oder doch in den Bereich des Rituellen geht, kann eher jemand sagen, der sich mit Alkoholsucht und Alkoholikern auskennt. Wendet euch an eine Suchtberatungsstelle.

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Von "austreiben" kann ohnehin keine Rede sein.

    Ohne den starken Wunsch und Willen des Betroffenen geht leider gar nichts.

  • 1
    Antwort von ture17 ture17

    Ich denke von einer direkten Alkoholsucht kann man hier nicht sprechen, eher von einem Bedürfniss alkohol vor dem Schlaf zu konsumieren. Ich kann deine cousiene verstehen, mir würde es auch nicht gefallen, wenn meine Eltenr vor dem Schlaf Alkohol zu sich nehmen würden. Deswegen rate ich ihr, mit ihrer Mutter darüber zu sprechen um gemeinsam eine faire und gute Lösung zu finden, und diese dann natürlich durchzuziehen.

    Kommentar von Reservist ReservistReservist

    Bedürfnis Alkohol vor dem Schlafen zu trinken => Alkoholsucht

    Kommentar von LunaLu89 LunaLu89

    Mein Onkel ist seit Jahren immer wieder trocken und dann nicht. Also nur ein Bergundtalfahrt. Es ist schwierig solche Leute davon zu überzeugen, dass sie ein Problem haben.

  • 1
    Antwort von grievousmichel grievousmichel

    per definition kommt es nicht darauf an wieviel man drinkt, sondern ob es regelmäßig ist.

    insofern ist sie wohl alkoholikerin

  • 1
    Antwort von schildi schildi

    eine ganze Flasche alleine ?? Da würde ich mir auch Sorgen machen

  • 1
    Antwort von widi2009 widi2009

    wenn es wirklich fast jeden tag so ist dann JA, sie ist alkoholiker

  • 0
    Antwort von doctormabuse doctormabuse

    Quatsch - ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren !!!

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Eine Flasche Sekt ... eine Flasche Wein ... getrunken von einer Frau ... vor dem Einschlafen ?

    Das ist kein "Gläschen" und schon gar nicht "in Ehren".

    Aber mit einem hast Du recht, verwehren kann auch das niemand, das muss selber für sich entscheiden.

  • 0
    Antwort von LunaLu89 LunaLu89

    Ja, es ist sehr verzwickt. Ich kann aus Erfahrung sprechen, dass es absolut schwierig ist ein Weg rein zu finden. Es hätte sein können es ist normal, dass es solche Phasen gibt und ihr sie auch hattet und irgendwann geht es vorbei.

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    Antwort von Kessko Kessko

    Wenn sie es jeden Tag braucht und es nicht schafft mal einen Tag auf den Alkohol zu verzichten, dann ist sie leider Alkoholikerin.

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    Antwort von Fibonacci Fibonacci

    Naja, du nimmst sie ja bereits ernst, drum ist die Frage etwas redundant * g*.

    Ich halts für schwierig von hier aus ne Diagnose zu geben, allerdings ist bei derartig regelmäßigem und häufigem Alkoholgenuss natürlich (in den Mengen) an ein Alkoholproblem zu denken. Inwieweit da die nächsten Schritte zu unternehmen sind, kann dir ein Fachmann wahrscheinlich besser sagen, bzw. ein Psychologe. Doch an deiner Stelle würd ich meine Cousine mal drauf ansprechen, wie sie damit klarkäme mal mit ihrer Mama ein ernstes Wort zu sprechen * g *

    Wenn das keine Option ist, dann ist Beratung von wem Erfahrenen oder gar professionelle Hilfe natürlich sinnvoll, und das am besten zeitnah.

    Eins ist jedoch extrem wichtig: Warum trinkt sie? Ne Antwort würd euch definitiv weiterbringen * g *

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    Antwort von Zwohscha Zwohscha

    Jap absolut Alkoholiker. Ne ganze Flasche und des noch allein ^^

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    Antwort von rockabillytante rockabillytante

    man ist süchtig wenn man nicht mehr ohne kann! aber sie wird die mutter sicher nicht dazu bekommen dieses ritual oder eben auch die eventuelle sucht sein zu lassen.. das muss schon von der mutter alleine kommen.

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