Seit es den Menschen gibt werden alkoholische Getränke gebraut und getrunken aber nach tausenden Jahren hat unser Körper noch immer Probleme damit. Hätte sich in der Zeit nicht der Körper anpassen müssen? Schließlich passen wir uns immer unserer Umwelt an.. LG, Betmann
Antworten (19)
-
4Antwort von
HowNoHowNo
Alkohol ist noch nicht so lange ein Getränk des einfachen Volkes, deshalb war wohl noch nicht genug Zeit dafür.
Abgesehn davon ist - zumindest für die meisten - der alkoholisierte Zustand kein Standard, weshalb sich der Mensch nicht zwingend daran anpassen muss.
-
3Antwort von
TomBombadil2010TomBombadil2010
Evolutionäre Anpassung findet nur statt, wenn es einen Selektionsdruck gibt. Dieser Selektionsdruck muss auf die Nachkommenzahl wirken.
Was die Anpassung an Alkohol betrifft, so würde also eine Selektion vereinfacht gesagt nur wirken, wenn der Alkohol häufig zum Tod vor der Geschlechtsreife und damit Fortpflanzung führen würde.
Oder aber eine Selektion würde wirken, wenn durch Alkoholkonsum tatsächlich eine gesteigerte evolutionäre Fitness aufträte, z.B. indem durch erhöhten Alkoholkonsum Blutparasiten und andere Krankheitserreger abgetötet oder geschwächt hätten werden können; oder in dem z.B. Nahrungsmittel/Getränke durch alkholische Vergärung haltbar gemacht wurden und so in Notzeiten konsumiert werden konnten.
Und dies ist wahrscheinlich auch so aufgetreten (eine Kombination aus beiden Aspekten wird vermutet): Man kann die Evolution des entsprechenden Enzyms, der Alkoholdehydrogenase, zurückverfolgen, und findet dabei, dass dieses Enzym nur in Kulturen, die schon frühzeitlich Alkohol konsumierten, zunehmend stärker ausgeprägt wurde. Deshalb haben beispielsweise reine Asiaten sehr große Probleme bereits mit geringen Mengen Alkohol - im fernen Osten wurde erst sehr spät mit Alkoholproduktion begonnen, vor allem deshalb, da es dort ursprünglich die Weinpflanze nicht gab (der Witz an der Weinpflanze ist, dass die für die Gärung verantwortlichen Hefepilze bereits auf den Trauben wachsen - die Entdeckung des Weins geschah also quasi beinahe "von selbst", denn primär sind keine besonderen Techniken vonnöten).
Kommentar von
TomBombadil2010TomBombadil2010 PS: Um nocheinmal die Schlussfolgerung aus oben Gesagtem zusammenzufassen:
Anpassung an Alkoholkonsum ist in Alkohol-konsumierenden Kulturen evolviert, da der Alkoholkonsum evolutionäre Vorteile brachte: Drei solcher Aspekte, die aktuell vermutet werden:
Abtötung von Blutparasiten
Konservierung von Lebensmitteln
Haltbarmachung/Desinfektion von nahrhaften Getränken wie z.B. Wein oder Bier sowie diverse Moste von Obst
-
3Antwort von
AadinaAadina
da alkohol ein nervengift ist.
warum sollte sich der menschliche körper an vergiftung gewöhnen? wozu? ;)
im leben geht es doch immer um selbsterhalt, anstatt um zerstörung. das wird der grund dafür sein, dass sich der körper nicht dem alkoholgenuss anpasst.
und ausserdem ist alkoholgenuss eine kopfsache. es scheint nur angenehm und hilfreich zu sein, bedeutet in wahrheit aber zusätzliche schwerstarbeit für den körper. (verarbeitung)
Kommentar von
BetmannBetmann aber an verschiedene krankheiten hat sich der körper auch gewöhnt, diese sind ja auch schädlich
Kommentar von
HowNoHowNo Antikörper gegen Viren etc. sind für den Körper meistens nicht besonders kompliziert herzustellen - im Gegensatz zu Giftstoffen.
-
-
3Antwort von
BTrunkenBTrunken
Unser Körper hat keine Probleme damit, wo denn?
Man muss es nur im Zaum halten. Ich mein wenn du 20 Brötchen isst, obwohl du nach 2 satt bist, ja dann hat dein Körper auch probleme damit die wieder abzubauen, ohne dass du darunter leidest..
Kommentar von
HowNoHowNo Auch, wenn man den Konsum in Grenzen hält, ist Alkohol trotzdem eine sinnesraubende Flüssigkeit. Brötchen sind bei nicht übertriebenem Konsum komplett unschädlich - Alkohol ist auch in kleinen Dosen nicht wirklich gesund.
Kommentar von
BTrunkenBTrunken Alkohol ist in kleinen Dosen nicht wirklich gesund?
Informier dich, bevor du redest.
In manchen Ländern trinken die Menschen ein Glas Wein pro Tag, und es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die im Durchschnitt viel gesünder leben..
Kommentar von
HowNoHowNo Das mit dem Wein wusste ich bereits, auch von Verdauungsschnapps weiß ich mehr als genug. Trotzdem hat alkohol auch in kleinen Mengen negative Auswirkungen, die solche positiven Auswirkungen bald mal ausgleichen.
Kommentar von
BTrunkenBTrunken Wenn du ein mal am Tag ein halbes Glas Wein trinkst, und das nicht zur Sucht werden lässt, dann wirst du bei 9 von 10 Menschen keine negative Auswirkung finden.
Und der eine von den 10, hat einfach erblich schlechte Organe..
Kommentar von
HowNoHowNo Gleich wie es Studien gibt, die die positiven Eigenschaften bezeugen, gibt es auch welche, die das genaue Gegenteil behaupten. Abbau der Hirnleistung oder erhöhtes Krebsrisiko sind scheinbar nicht - wie du sagst - nur Einzelfälle durch schlechte Organe.
Vielleicht will man auch nur die positiven Studien eher wahr haben als die negativen.
Kommentar von
BTrunkenBTrunken Nein, nicht nur Einzelfälle.
Aber du wirst immer mehr Menschen treffen, die wenige bis keine Schäden davon kriegen, als welche, die wirklich ernsthafte Krankheiten etc davon bekommen.
-
1Antwort von
Rose1122Rose1122
Du musst Dir im Klaren sein, dass die Anpassung nur in begrenzter und nicht in unbegrenzter Weise möglich ist.Von der grenzelosen Anpassung und Verränderung,
von der die Evolutionstheorie ausgeht, ist in
Wirklichkeit eine Fiktion, die sich empirisch
nicht nachweisen lässt.
Nur wird auf diese Annahme das gesamte Evolutionssystem von der Urzelle bis hin zum Menschen aufgebaut.
Schon Darwin hat darauf hingewiesen, dass diese
grenzenlose Anpassung und Veränderung nicht möglich
sein kann, weil es in der Natur sonst zu einem
grenzenlosen Chaos gekommen wäre.
Damals wusste Darwin noch nichts vom "genetischen Code", der einen Schutz vor jeder grundlegenden Veränderung darstellt.
Darum können sich auch nur artverwandet Spezies paaren oder kreuzen, d.h. dass das nur in einem bestimmten genetischen Rahmen möglich ist.
Genauso trifft das auch auf Deine gestellte Frage zu.
Es wird Menschen geben, die mehr Alkohol vertragen
als andere, aber generell werden Auswirkungen
des Alkoholmissbrauches ähnlich verlaufen und sich
auch auswirken.
Darum wird es auch in der Zukunft nicht so weit sein, dass man bedenkenlos unbegrenzt Alkoholmengen zu sich nehmen wird können.
Daran wird sich nichts ändern.
Genauso wenig haben sich Menschen verändert, die z.B. seit Generationen nach Perlen getaucht sind.
Sie haben nichts entwickelt, dass sie besser dem Tauchen angepasst hätte.
Darum ist ja auch die lange aufrecht erhaltene These aufgegeben worden, dass affenähnliche Wesen, die die Bäume verlassen hätten und von nun an in der Savanne leben zu mussten, deshalb ihren aufrechten Gang entwickelt haben sollen.
Und gleichzeitig hätte sich deswegen auch ihr Gehirnvolumen vergrößert und als Folge hätte auch ihre Intelligenz zugenommen.
Heute weiß man, dass das nicht die Ursache für die Veränderung von den Vierebeineren zu den Zweibeinern und auch nicht zur Intelligenzzunahme geführt hat.
Wie diese angebliche Veränderung tatsächlich möglich gewesen ist kann bis heute nicht wirklich erklärt werden.
Alle aufgestellten Theorien können dieses Rätsel nicht wirklcih beantworten.
Kommentar von
UrsulalaUrsulala In einem Punkt stimmen Evolutionsbefürworter und -gegner wenigstens überein:
Sie verstehen beide von Evolution und Evolutionstheorie so gut wie nichts.
Kommentar von
Rose1122Rose1122 Ursulala
Da kann man Dich nur beglückwüschen, dass Du anscheinend zu dem kleinen Kreis der Erleuchtenden und Wissenden gehörst, die in der Lage sind die Evolutionstheorie zu verstehen, bzw. was damit gemeint ist.
Und die schließlich das Geheimnis lüften können wie das Leben entstanden ist und wie sich aus der angeblichen Urzelle (deren Entstehung man bis heute nicht erklären konnte) alles Leben (Pflanzen und Tiere) entwickeln haben sollen.
Kommentar von
hcdfanatic83hcdfanatic83 Und die schließlich das Geheimnis lüften können wie das Leben entstanden ist und wie sich aus der angeblichen Urzelle (deren Entstehung man bis heute nicht erklären konnte) alles Leben (Pflanzen und Tiere) entwickeln haben sollen.
Wow...
Die Evolution befasst sich nicht mit mit der Entstehung des Lebens.
Kommentar von
QualiaQualia Ursulala,
da bin ich jetzt mal gespannt. Ich bezeichne mich als Evolutionsbefürworter. Wärest du so freundlich und würdest mir erklären, wie du zu der Annahme kommst ich würde weder von der Evolution noch von der Evolutionstheorie etwas verstehen?
-
1Antwort von
RheinflipRheinflip
die dosis macht das gift. Kleinere Mengen Alk sind in uberreifem Obst und werden meistens ohne Probleme verdaut. Getränke mit mehr als 0, 5 sind erst mit der neolithischen revolution mit dem ackerbau dauerhaft verfügbar. Oft wurden die dann auch zum trinken noch stark versinkt. Da dauerschäden oft erst nach 20 oder 30 Jahren auftreten, ist das furdie evolution unwichtig. Die Gene waren schon verbreitet...
-
-
0Antwort von
strandpartystrandparty
Aus Alkohol lässt sich für den Körper Energie gewinnen - das ist sein Vorteil. Außerdem enthalten viele leicht verdorbene Lebensmittel Alkohol und sind dann nur noch für Alkohol-tolerante Menschen genießbar. Aber Alkohol (Ethanol) ist auch ein Nervengift - das ist sein Nachteil. Es haben vor allem die Menschen überlebt, die den Vorteil des Alkohols nutzen konnten. Deshalb können so viele Menschen heute relativ gut mit Alkohol umgehen, ohne sich oder andere zu schädigen.
-
0Antwort von
UrsulalaUrsulala
Wer so etwas sagt, sollte erklären können, wie sich der Mensch an den Alkoholkonsum gemäß Darwin anpassen könnte. Es müsste etwa so laufen:
- Alkohol wurde in den vergangenen Gesellschaften regelmäßig und reichlich getrunken.
- Das gute Vertragen von Alkohol war ein evolutionärer Vorteil. Anders gesagt: Männer, die Unmengen an Alkohol vertrugen, kamen besser bei den Frauen an (oder machten sich über sie in der Nacht her, während alle anderen mit einer dicken Birne im Bett lagen, enschließlich den Frauen). Hierdurch bekamen diejenigen, die den Alkohol besser vertrugen, mehr Nachkommen. Auch erleichterte der regelmäßige störungsfreie Genuss von Alkohol die soziale Karriere oder die Jagd. Menschen, die regelmäßig Alkohol tranken und ihn leicht vertrugen, erjagten mehr Fleisch und erreichten höhere soziale Positionen (z. B. Häuptling) und bekamen hierdurch mehr Nachkommen durch.
- Per Selektion breitete sich die Verträglichkeit von Alkohol in der menschlichen Population aus.
Hältst du es für wahrscheinlich, dass diese Bedingungen in der Vergangenheit erfüllt waren, denn dann würde ja eine solche Anpassung erfolgen (die Verträglichkeit von Alkohol hätte ein Selektionsfaktor sein müssen)?
Nein, diese Bedingungen waren wohl nicht erfüllt. Also konnte eine Anpassung an Alkohol auch nicht stattfinden.
Nimm einmal die nordamerikanischen Indianer. Bei denen war Alkohol vorher wohl unbekannt. Bei denen wird ein Großteil blitzschnell zum Alkoholiker. Das ist dann die einzige Eigenschaft, die sich möglicherweise per Evolution genetisch eliminieren würde: In einer Gesellschaft, in der aus kommunikativen Gründen regelmäßig Alkohol getrunken wird und Alkohol leicht verfügbar ist, würden diejenigen genetisch ausscheiden (es fände also eine Anpassung statt), die damit überhaupt nicht klarkommen und schon bald zum Alkoholiker werden.
Kommentar von
UrsulalaUrsulala Schließlich passen wir uns immer unserer Umwelt an.
Ich persönlich habe mich nicht mal an schlechtes Wetter angepasst und das gibt es noch viel länger als Alkohol.
Es stimmt einfach nicht, dass "wir uns immer unserer Umwelt anpassen". Das ist keine Behauptung der Evolutionstheorie. Die Aussage der Evolutionstheorie ist viel differenzierter.
-
0Antwort von
BlackDraculaBlackDracula
alkoholkonsum ist kein evolutionärer vorteil sondern wohl eher ein nachteil, wenn man die autos auf der straße nicht mehr beachtet. so wird es sich auch nicht durchsetzen.
-
0Antwort von
tom226788tom226788
nur mal so als droge betrachtet: -alkohol benebelt, dh man bekommt immer weinger mit, je höher die dosis steigt. komische droge, wenn man irgendwann so fliessend langsam "blind" wird.
-
0Antwort von
smssamsmssam
Der Mensch passt sich evolutionstechnik schon an gewisse Dinge an, das ist wahr.
Aber vergleiche doch mal den Alkoholkonsum in der heutigen Gesellschaft mit dem Konsum vor ein paar Hundertjahren - da gibt es gewaltige Unterschiede und geh dann mal noch ein paar Jahre weiter zurück...
Heute ist Alkohol für die Breitemaße zugänglich und erreichbar, früher war es purer Luxus hattest du Geld konntest du es dir leisten, ansonste n war es schwerer daran zu kommen wenn man nur pleite/arm wahr. Desweiteren war auch früher ein anderer pro Kopf verbauch als der heutige....
Das wäre meine Erklärung.
Kommentar von
BetmannBetmann wusste garnicht, dass es so eine luxussache war
-
0Antwort von
FnegativFnegativ
bist du asiat? der großteil der deutschen läuft auch mit 3 promille noch geradeaus.
Kommentar von
BetmannBetmann tja, in deutschland sind die linien auch nicht gerade :D
-
0Antwort von
chris904chris904
? Die alten Babylonier nahmen das Bierbrauen sehr Ernst! Mischte jemand ein schlechtes Getränk zu, wurde er darin ertränkt!
Kommentar von
BetmannBetmann aha
Kommentar von
chris904chris904 Nutella hat Lichtschutzfaktor 9,7: ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen bei deiner Frage
-
0Antwort von
girlyglitzergirlyglitzer
Weil es ein Nervengift ist
girlyglitzer
Kommentar von
BetmannBetmann aber an viren passt sich der körper schließlich auch an
-
0Antwort von
RemStarRemStar
Früher war Alkohol etwas für die Superreichen.Unser Körper kann sich nicht daran gewöhnen und außerdem ist es auch Gift.
Auch wenn es mehr Zeit geben würde, würde sich daran nichts ändern, dass der Alkoholmissbrauch seine bekannten Auswirkungen auf den Körper und auf die Psyche haben würde.
Weil sich der Körper bestimmten Giften oder schädlichen Dinge einfach nicht anpassen kann.
Denn die grenzenlose Anpassung oder Veränderung, auf die die Evolution alles vorhandene Leben aufbaut ist eine Annahme, die aber empirisch nicht nachweisbar ist.
Warum hat unser Chromosom 2 eigentlich einen zweiten, inaktiven Centromer?
Gib es doch einfach auf. Du machst dich lächerlich.
Noch lächerlicher? Geht das überhaupt? Für Rosilein wird bereits jetzt eine Wortneuschöpfung gebraucht, welche eine Steigerung von "Lächerlichkeit" beinhaltet...
XD
Aber vielleicht hat jemand noch keinen Beitrag von ihr gelesen. Mit jedem neuen Beitrag den sie schreibt, steigt die Anzahl User die ihre Lächerlichkeit erkennen.
Interessant.
Du weißt, was Genetik bedeutet?