Frage von Koke99, 720

Alkohol am Steuer 2,6 Promille Strafbefehl?

Hab ein Strafbefehl erhalten wo drin steht das ich 900 € zahlen soll und ich zitiere:
Ihnen wird die Fahrerlaubnis entzogen. Ihr Führerschein wird eingezogen.
Die Verwaltungsbehörde wird angewiesen, Ihnen vor Ablaub von 7 Monaten und 2 Wochen keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen.

Bedeutet ich bekomme denn dann ohne Problem zurück weil hab mal gehört von Freunden ich müsste eine MPU machen. Aber steht nix davon!

Wer kann helfen ?

Antwort
von Kleeton, 369

High Koke,

Da dein Promillewert so hoch ist, mach in den 7 Monaten "auf jeden" einen Abstinenznachweiß der kostet 6 x 80 + 50EUR Anmeldung, den gibt es in 2 Ausführungen, ein mal 6 Monate und einmal 12 Monate. Dazu must du in die Toxikologie. 

 Auserdem mach dich auf die Meinung der Ärzteschaft und Psychologen gefasst , das du wohl regelmäßig Trainierst um solch Utopischen Wert zu erreichen.

Mit " Verwaltungsbehörde " ist die Führerscheinstelle gemeint.

Bei deinem Bürgeramt kannst du ,3 Monate vor Ablauf, einen Antrag auf Widererteilung stellen ca.:230 EUR. Das must du machen um deinen Führerschein wieder zu bekommen. Die schreiben dann das du innerhalb von wiederum 3 Monaten eine MPI "Idiotentest" darlegen sollst.

Die MPU " Heute MPI " Kostet 560,-EURO

Tipp: Mach gleich ein Jahr Abstinenznachweiß da die Psysiologen bei der MPI doch tatsächlich sagen können das 6 Monate nicht genüge sei.

Schlag dir aus dem Kopf das du in 7 Monaten deine Fahrerlaubnis wieder bekommst. Und das Wort Führerschein schlag dir auch aus dem Kopf.

Falls du deine MPI beim ersten mal nicht schaffst zahlst du alle Kosten noch einmal + Ärztliche Untersuchung, Sehtest, Passbilder Fahrtauglichkeitsuntersuchung das wird bei der MPI zwar auch nochmal gemacht muß aber zum beantragen der wiederaushändigung bei der Führerscheinbehörde mit abgegeben werden.

 Wenn du Glück hast und Heute aufhörst mit trinken zur Toxikologie fährst und dein Käse da machst bist du eventuell mit 2000 EURO dabei.

Gruß Klee

Antwort
von habakuk63, 481

An deiner Stelle würde ich um eine MPU bitten, damit für dich nachweislich geklärt wird, ob du für dich und andere eine Gefahr im Straßenverkehr bist oder nicht.

Wenn du dich nach dem Genuss von Alkohol freiwillig ans Steuer eines Autos setzt, dann scheinen in deinem "Beurteilungssystem" einige Dinge nicht zu funktionieren oder sind nicht vorhanden. Das würde ich schon aus Eigeninteresse und als Schutz für meine / deine Familie abklären lassen.

Kommentar von nancycotten ,

Er muss nicht um die MPU "bitten", die Aufforderung dazu kommt auf jeden Fall....

Antwort
von Dackodil, 421

Wer mit 2,6 Promille noch schafft überhaupt ins Auto zu kommen, hat die Grenze zum Alkoholismus mit ziemlicher Sicherheit überschritten.

Ich hoffe im Interesse der Unversehrtheit aller anderen Verkehrsteilnehmer, daß eine MPU folgt (tut sie mit Sicherheit) und daß das entsprechende Konsequenzen hat.

Antwort
von PatrickLassan, 483

Die Aufforderung zur MPU kommt vom Straßenverkehrsamt, und das mit ziemlicher Sicherheit.

Antwort
von Bernerbaer, 426

Bei diesem Promillegehalt kannst du davon ausgehen dass du eine MPU machen musst. (Hoffentlich!!)

Expertenantwort
von nancycotten, Community-Experte für MPU, 540

Hallo Koke99,

das was du von deinen Freunden gehört hast ist eindeutig richtig. Eine MPU ist ab einer BAK von 1,6‰ zwingend vorgeschrieben (in manchen Bundesländern sogar schon ab 1,1‰).

Deine Sperrfrist setzt sich aus den 7,5 Monaten + der Zeit in der die FE bereits entzogen ist, zusammen.

Die Neuerteilung kannst du 3 Monate vor Ende der Sperrfrist beantragen. Erst dann prüft die Behörde deinen Fall und wird dich zu einer MPU auffordern.

Bitte mache dir vorab klar, dass du ohne ordentliche Vorbereitung, bei diesem Promillewert, sehr schlechte Chancen auf ein poitives Gutachten haben wirst.

Wenn du künftig auf den Alk. verzichten möchtest (evtl. auch musst, das kommt ganz auf die Tiefe der Alk.problematik an) würde sich auch ein Abstinenzprogramm anbieten. Dies ist in den Begutachtungsleitlinien zwar nicht definiert, aber bessere Chancen hat man zweifellos mit Nachweisen.

Gruß Nancy

Antwort
von Margita1881, 402

Die MPU Einladung kommt etwas später

Antwort
von Nordseefan, 448

musst du auch. Zu recht!!

Das mit der MPU wird dir schon noch mitgeteilt.

Antwort
von jackycaro93, 323

hey koke99

kannst du dich bitte mal bei mir melden?

Antwort
von pilot350, 407

Bei der Höhe der Promillezahl ist die MPU unvermeidlich.

Antwort
von Kandahar, 387

Ja, die MPU wird auf jeden Fall auf dich zu kommen. Da kommt noch mal ein Schreiben.

Antwort
von Tschoo, 372

Hallo!

Wenn du den Führerschein wieder holen willst, wirst du schon das entsprechende hören.

(Wobei mir 7 Monate für 2,6 wenig vorkommen )

Oder 10 Jahre warten ...

Kommentar von nancycotten ,

(Wobei mir 7 Monate für 2,6 wenig vorkommen )

Hinzu kommt noch die Zeit in der der FS von der Polizei beschlagnahmt war....

Und es sind (in diesem Fall) nicht 10 Jahre, sondern 15.

Antwort
von AlderMoo, 359

...Alkohol am Steuer 2,6 Promille...

Reife Leistung!!!

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