Algenbildung am Sand?

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5 Antworten

Hallo,

Algen haben nichts damit zu tun, welchen Bodengrund man im AQ benutzt - sie können sich sowohl auf dem Kies als auch auf dem Sand bilden.

Algen entstehen immer dann, wenn ein biologisches Ungleichgewicht (meist viel zu viele Nährstoffe, also Nitrat und Phosphat) im AQ besteht.

Sand hat entscheidende Vorteile, da Futterreste und Fischausscheidungen nicht in ihn eindringen können und somit auch nicht darin vergammeln können. Das sieht bei einem Kiesboden anders aus, denn in die Zwischenräume sickern diese Abfallstoffe ein und vergammeln dort.

Darum wird häufig empfohlen, mit einer Saugglocke den Kiesboden so richtig "durchzusaugen" - aber das wiederum schädigt das Boden-Mikroklima ganz erheblich.

Auf dem Sand bleiben die Abfallstoffe einfach liegen und können dann - mit ein wenig Übung - mit einem Schlauch beim regelmäßigen Teilwasserwechsel einfach abgesaugt werden. Mit ein wenig Übung - den Schlauch immer in der richtigen Entfernung zum Bodengrund - schafft man das prima, ohne den Sand mit wegzusaugen.

Bitte den Sand nicht irgendwie "durcharbeiten" - das bringt alles nur völlig durcheinander!

Pflanzen lieben einen dicken Sandboden, denn in den sauerstoffarmen unteren Bereichen finden sie viele Nährstoffe.

Gutes Gelingen

Daniela

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Hi,

Die Frage was davon wirklich besser ist,ist glaub ich nicht so leicht zu beantworten. 

Ich finde selber Sand besser, weil es oben quasi dicht ist und Futterreste oben liegen bleiben anstatt im Kies zu versacken. So reicht es mit den Finger den Bodensatz etwas aufzuwirbeln beim Wasserwechseln so das man es absaugen kann. Belüften und pflegen tun meine Turmdeckelschnecken das Ganze :) 

Kies wäre allerdings ein besserer biologischer Filter,weil er wichtigen Bakterien mehr Fläche bietet. Da wird die Filterwahl eben wichtig, Aussenfilter ist da auf jeden Fall Pflicht finde ich :) Und Algen können immer und Überall kommen, hast du zB keine Schnecken und saugst Futterreste nicht weg können da auch Algen kommen. Die sind ja da weil genug Nahrhaftes da ist und nicht weil der Boden so schön ist :) 

Bevor ich mein Sand ins Becken getan habe,habe ich mir mehrere Eimer geholt, es in kleine Portionen eingeteilt und unter mehrmaligen Unruhen gewässert. Da muss man beim abgießen nur tierisch aufpassen das der Sand nicht mit den Abguss runtergeht :)




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Algen bilden sich nicht auf dem Boden

in den Sand fällt kein dreck rein
Das ist von vor und Nachteil
Muss man nicht alt so oft sauber machen
Aber Mulm geht nicht rein und steht den Pflanzen nicht zur Verfügung

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Das bißchen Pflanzengefutzel sauge ich beim Wasserwechsel vorsichtig ab. Aber ich habe generell nur wenig Besatz, ein kleiner Neonschwarm und 4 übrig gebliebene Rotkopfsalmer, ansonsten nur Garnelen, viel "Kacki" ist da also eh nicht zu sehen. Ich schwöre ja auf Süsswassertang, seit die Büschel groß sind ist das Wasser super, ist auch sehr anspruchlos. Und das Licht im Becken ist bei mir nur ein paar Stunden an, auch nicht zu verachten, wenn man Veralgung vermeiden will. 

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Ich hatte mit Sand bisher nie Algen. 

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Kommentar von quini123
06.09.2016, 19:15

Danke..:) und wie machst du des mit reinigen...?

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