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Algen im Malawiaqaurium

Frage von vipern vipern

Wir haben ein 400l Malawisee Aqaurium. Zur Zeit haben wir ein Problem mit Algen an den Scheiben. Wie kann man dieses löses? Weil eine Woche nach jedem Wasserwechsel kann man fast nicht mehr durch die Scheiben sehen! Diese Wasserwerte passen alle. Alle 3 Wochen machen wir Wasserwechsel. Und in einer Woche bekommen diue Fische 6 mal Futter. Im Aqaurium sind keine Pflanzen sondern nur Steinaufbauten. Diese sind aber auch mit Algen besetzt. Aber das ist ja auch gut so. Weil die Algen ja dazu gehören. Hat jemand eine Lösung für uns?

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Antworten (8)

  • 3
    RatgeberHelden Antwort von dsupper dsupper

    Hallo,

    in ein Malawi-Aq gehören Algen, sie dienen den Mbunas als Nahrung, da diese Aufwuchsfresser sind. Oder hast du die falschen Fische?

    Ansonsten ist ein Wasserwechsel alle 3 Wochen gerade im Malawi viel zu wenig. Durch das Futter und die Ausscheidungen und den meist sehr hohen Fischbesatz im Malawi entsteht als letztes Produkt in der Nitrifikationskette sehr viel Nitrat. Da du ja keine Pflanzen hast, ist niemand da, der das Nitrat verwerten kann (anders als in bepflanzten AQ). Das Nitrat kann nicht weiter abgebaut werden, die Algen jubeln natürlich, denn sie haben keine Konkurrenz.

    Mach jede Woche einen 30 %igen Wasserwechsel und dein Algenproblem wird sich "auflösen". Mit UV wäre ich vorsichtiger, denn wenn nachher gar kein Aufwuchs mehr da ist, dann verhungern die Fische.

    Gutes Gelingen

    Daniela

  • 2
    RatgeberHelden Antwort von mikewolf mikewolf

    Man hat mich gerufen :-)) ?

    Als erstes wäre es gut zu wissen welche Algen das du meinst, denn jede Algenart hat ihren eigenen Ursprung und kann durch gewisse Probleme entstehen, was aber nicht immer zutreffen muß. Bei mir im Becken waren letztes Jahr extrem viele Pinselalgen, doch die sind nach unseren Umzug weniger geworden. Klar wachsen auch Grünalgen doch über beide Algenarten erfreut sich mein Labidochromis chisumulae Päärchen am meißten, denn die grasen was das Zeug hält.

    Dann gibt es noch die Kieselalgen ( ich sage immer Braunalgen ) und da werde ich selber nicht ganz schlau. Viele sagen es wäre zuviel Phosphat im Wasser, doch bei mir konnte ich den Scheibenbewuchs mit anderer Leuchtstoffröhre mit leichtem Blauanteil eindämmen. Es kann auch an der Anordnung deiner Lampen liegen, wenn eine der Röhren fast nur die Frontscheibe beleuchtet. Hier helfen Reflektoren aus dünnem Aluminium welche man im Handel kaufen kann. Diese auf den Röhren aufgeklemmt verstärken sogar noch die Lichtausbeute und es reichen nun plötzlich 2 Röhren aus, so spart man wieder Strom. Mit den Reflektoren kann man auch die Strahlungsrichtung der Röhren besser umsetzen, so das die Barsche in einem besseren Winkel angestrahlt werden.

    Nun zu deiner Scheibe. Kauf dir keinen Magnetscheibenputzer denn diese zerkratzen über die Jahre deine Frontscheibe sehr stark, denn gerade in Malawibecken hat man feinen Sand drin und schnell kommt man mal auf den Sand und es haften feinste Steinchen zw. den Magneten die wie Sandpapier wirken. Besser sind die Klingenscheibenreiniger, diese schaben die Algen schön von der Glasfront ohne das Glas zu zerkratzen. Ich habe mir einen solchen Schaber selber gebaut was billig und einfach ist. 1 mal die Woche reicht locker.

    Pflanzen. Malawi und Pflanzen müssen kein Wiederspruch sein, denn es gibt im Malawisee durchaus Bereiche wo auch Pflanzen wachsen. Es ist zwar nicht ganz Artgerecht doch die großen breiten Valisnerien kann man als Hintergrundpflanze gut einsetzen, ebenso wie Anubia nana oder einer der größeren Anubienarten, ebenso den Javafarn.

    Gruß Wolf

  • 1
    Antwort von weissheit weissheit

    Die Idee an sich ist richtig, doch würde ich, schon aus Platz.- und Sicherheitsgründen eine komplette, fertige UVC Lampe kaufen, diese wird zwischen Filter Auslauf und Beckeneinlauf angebracht, NICHT VOR dem Filter, da sonst die guten Bakterien auch tot sind! 15 Watt funktionieren bei meinem 480 Liter Aquarium bestens. Trotzdem regelmäßig mit dem Magnetenreiniger die Scheiben von innen "Bearbeiten"! Gutes Gelingen

    Kommentar von mikewolf mikewolfmikewolf

    Weissheit UVC muß nicht sein, das kann man sich sparen. Magnetscheibenreiniger halte ich pers. für den größten Mist, da sich schon winzige Steinchen darin halten können und über Jahre die Scheiben zerkratzen. Die Klingenreiniger sind das beste was es gibt, und seit dem ich die benutze kommen keine Kratzer mehr vor.

    Kommentar von weissheit weissheitweissheit

    Hallo mikewolf, Du hast schon Recht, das kommt aber nur dann vor, wenn man(n) Frau mit dem Magnetreiniger im Bodengrund "rumwerken"!

    Kommentar von mikewolf mikewolfmikewolf

    Lasse das mal Daniela lesen, da gibt es ein Satz heiße Ohren. :-)

    Ich meinte aber dich wegen den Bodengrund, sondern viele Fische wühlen und kleinste Sandpartikel haften dann an den kleinen Algen an der Frontscheibe ( bei Scheuermilch merkt man ja auch kein Sand, obwohl welcher drin ist ) und genau so kann es bei Magneten passieren.

    Kommentar von weissheit weissheitweissheit

    Auweia, doch so weit soll man es erst gar nicht kommen lassen, dass sich Sand auf einem "Algenrasen" an den Scheiben festsetzen kann!

  • 1
    Antwort von JagoJason JagoJason

    Wenn es Grünalgen sind, solltest du das Wasser komplett austauschen. Die Fische also in frisches Wasser umsiedeln, dann das Aquarium auspumpen, den Kies entfernen und mit heißem Wasser "abkochen". Das gleiche Vorgehen bei den Steinen machen und die auch kräftig abschrubben. Die Scheiben vom Aquarium müssen natürlich auch gereinigt werden. Danach sollte der Algenbestand gering sein und es sollte reichen, die Scheiben und den Filter einmal die Woche zu reinigen, wenn man dabei immer einen kleineren Teil des Wassers austauscht.

    Wenn es Blaualgen sind, dann ist das Wasser "überdüngt" und du gibst evtl. zuviel Futter. Da hilft dann ein häufiger Wasserwechsel, etwas weniger Futter und ggf. etwas weniger Sonnenlicht, wenn es nah am Fenster steht. Die Beleuchtung ist mit 6W-Röhren getan. Pro Meter Länge sollten es 3 Röhren sein, also 1 pro ~30cm.

    Ansonsten auf Wassertemperatur achten, ph-Wert und Härte. In der Natur sind sie Temperaturen um die 24°C gewöhnt. Ab 27°C kommt Brütstimmung auf. Bei der Härte bin ich nicht ganz sicher, war aber eher hartes Wasser. Der ph-Wert könnte übrigens auch Einfluss auf den Algenbewuchs haben.

    Kommentar von weissheit weissheitweissheit

    Woher hast Du dieses "Wissen"?? Typisch Platin, hauptsache es steht was geschrieben und gibt Punkte!

    Ausserdem, viele Malawibunbarsche sind Aufwuchsfresser und benötigen die Algen als "Zusatzfutter"!

    Kommentar von JagoJason JagoJasonJagoJason

    Woher hast Du dieses "Wissen"??

    Wir hatten ca. 4 Jahre ein ~600Liter Eckaquarium. Das Algenproblem sind wir so losgeworden und kein Fisch ist an "Algenmangel" gestorben.

    hauptsache es steht was geschrieben

    Dito. Wenn man über Fachkenntnisse verfügt, dann kann man andere Leute auch auf ihre Fehler hinweisen, ohne gleich persönlich zu werden. Ginge es mir um Punkte, hätte ich die Sache mit ein oder zwei Sätzen abgefertigt.

    Kommentar von dsupper dsupperdsupper

    ^Hallo JagoJason - aber hattet ihr auch ein Malawi-AQ? Da ist die Algenproblematik nämlich eine ganz andere als in einem bepflanzten AQ. Die Mbunas (also ein Großteil der Fische aus dem Malawisee benötigen zwingend Algenbewuchs als Nahrung - sonst verhungern sie. Und dadurch, dass in einem Malawi-AQ keine Pflanzen sind, gibt es niemanden (außer den Algen) der das Nitrat verwerten kann.

    Aquarium ist nicht gleich Aquarium!

    Kommentar von jockl jockljockl

    Sorry, aber ein Aquarium hat wenig oder garnichts mit PC und der Technik darumherum zu tun.

    Kommentar von dsupper dsupperdsupper

    Wenn du das AQ einer kompletten "Grundreinigung" unterziehst, hast du am Ende sicher nicht die Algen beseitigt (die kommen trotzdem wieder), aber mit Sicherheit den größten Teil der wichtigen Bakterien - das ganze AQ ist in größter Gefahr.

    Reinigst du dann noch jede Woche den Filter, dann gibst du damit den verbliebenen Bakterien den Rest. Das wäre das Allerschlimmste, was du einem AQ antun könntest.

    Blaualgen sind übrigens keine Algen, sondern Bakterien (Cyanobakterien) - die haben nichts mit Futter etc. zu tun.

    Kommentar von mikewolf mikewolfmikewolf

    @ Jago 4 Jahre ein Aquarium besitzen, und dann später Fachwissen zu haben sind 2 paar Stiefel. Selbst ich nach über 30 Jahren Aquaristik weiß immer noch nicht alles, aber jedoch soviel das ein total abgekochtes und neu befülltes Becken einen Neustart gleich wo keine Fische reingehören.

    Die Beleuchtung ist mit 6W-Röhren getan. Pro Meter Länge sollten es 3 Röhren sein, also 1 pro ~30cm.

    Und woher kommt dieses Wissen ? Das kann vielleicht bei einer Autolackiererei zutreffen aber auf kein Malawibecken. 200cm Becken reichen 2 Röhren mit 150cm aus und die haben 58Watt T8 . Selbst für dein angebliches 600l Eckaquarium gibt es keine 6 Watt Röhren für solche Beckenlängen Laß das nächste mal dein Papa die Tips schreiben.

    MfG Wolf

  • 1
    Antwort von WeVau WeVau

    Die Scheiben regelmäßig reinigen, das geht mit einem Magneten ganz schnell wenn man es öfter macht.

    Ansonsten:

    http://www.malawi-guru.de/weitere-aquarien/wissenswertes/383-algen-malawibecken-...

  • 1
    Antwort von captainsmoker captainsmoker

    Algen wirst du am besten mit einer UV-Röhre los: einen durchsichtigen Schlauch von der Zirkulations-/ Sauerstoffpumpe in schlangen dicht an dicht um eine UV-Röhre befestigen...fertig (vieleicht noch einen Sichtschutz um das Ganze damit das Licht dich nicht stört). Sowas gibt es meines wissens nach als Fertiglösung (wie gut das Funktioniert weiß ich nicht), kann man aber auch selber bauen ein paar Meter Schlauch, eine 18W Feuchtraumlauchte+UV-Röhre (bei dem Eigenbau, wirst du das Problem mit den Algen nie wieder haben, ich sprech aus eigener Erfahrung). Gruß

    Kommentar von weissheit weissheitweissheit

    Findest Du Deine Experimente gut??

    Kommentar von captainsmoker captainsmoker

    die Anspielung auf Experimente verstehe ich ehrlich gesagt nicht... Ich merke schon dass du mehr Ahnung von Aquarien hast, aber es spricht nichts dagegen sich für Eigenbau zu entscheiden wenn man das Geld für eine Fertiglösung nicht ausgeben möchte...

    Kommentar von dsupper dsupperdsupper

    Du weißt aber schon, wie gefährlich UV-Licht für deine Augen ist!! (von wegen Sichtschutz, damit das Licht nicht stört) - So eine UV-Lampe muss unbedingt mit einem Dunkelschutz versehen werden.

    Kommentar von captainsmoker captainsmoker

    Dunkelschutz/ Sichtschutz habe ich jetzt nicht extra unterschieden, aber das habe ich gemeint. Danke

    Bestimmtes UV-Licht gefährlich, ja, gebe ich dir Recht. Allerdings, strahlt Eine Herkömliche UV-Röhre nicht das komplette UV-Spektrum in voller Lichtstärke ab. Der Spektrum-Bereich den das menschliche Auge nicht sieht, ist auf "dauer" gefährlich, dieser ist aber relativ gering (sonst wären sie wohl in Deutschland schon längst verboten :-) ) Wie das bei den Dingern aus Transylvanien oder noch weiter östlich aussieht, möcht ich mich nicht festlegen, grudsätzlich kann man, die auf dem Deutschem Markt erhältlichen, bedenkenlos einsetzen.

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    Antwort von jockl jockl

    Bei Grünalgen ist meist zuviel Licht die Ursache. Und das mit alle 3 Wochen Wasserwechsel verstehe ich nicht. Wie soll sich da ein natürliches Biotop aufbauen ? Ich habe früher nahezu immer nur verdunstetes Wasser nachgefüllt. Das war nur eine Frage ausreichender Filtertechnik.

    Kommentar von dsupper dsupperdsupper

    Ein Biotop entsteht doch nicht durch das Wasser, sondern durch alle Faktoren, die in einem Aquarium leben, Bakterien, Pflanzen, Algen, Fische etc.

    Natürlich ist eine ausreichende Filtertechnik wichtig, aber was passiert denn im Filter? Hast du dich darüber mal informiert? Er ist doch nicht nur dazu da, mechanisch den "Schmutz" aus dem Wasser zu filtern, sondern in den Filtermaterialien siedeln sich die wichtigen Bakterien an, die dafür sorgen, dass aus Ammoniak (Futterreste, Fischkot) zuerst Nitrit wird (hochgiftig für Fische) und anschließend Nitrat (wichtiger Pflanzennährstoff). Das Nitrat kann nicht mehr weiter abgebaut werden, was die Pflanzen nicht verbrauchen, reichert sich im Wasser an - die Algen freuen sich. Auch andere Schadstoffe reichern sich im Wasser an, wie Phosphat (Futter, Pflanzenreste etc.) und z.B. auch Keime. Die kann der Filter nicht beseitigen. Daher muss man eben regelmäßig einen Teil des Wassers entsprechend wechseln. In der Natur sorgt in dem meisten Fällen ein Zu- oder Ablauf im Gewässer oder aber auch der Regen für immer wieder frisches Wasser. Im AQ müssen wir dafür sorgen - so einfach ist das. Was ist daran nicht zu verstehen?

    Kommentar von mikewolf mikewolfmikewolf

    Oje das Jockl schreibt.

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    Antwort von zoomuckel zoomuckel

    Es gibt auch fertige UVC Lampen die einfach zwischen Ansaugrohr und Filter geschaltet werden. Für ein 400l Aquarium sollte die 11 Watt genügen.

    Kosten ca. 120€: http://www.zoohaus.de/Alles-fuer-das-Aquarium/Technik/UV-C-Lampen/JBL-AquaCrista...

    Viele Grüße der Muckel

    Kommentar von weissheit weissheitweissheit

    Eben nicht!!! Die Lampe muss am Filterausgang, heißt zwischen Filter und Beckenzulauf angebracht werden,** nicht** am Ansaugrohr vor dem Filter!!

    Kommentar von weissheit weissheitweissheit

    Da spielte mit die Tastatur einen Streich--also**** nicht**** vor dem Filter, sondern danach!!

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