Frage von Baby0816, 61

ALG2 freund zieht nach 2 monaten wieder aus. Kontrolliert das Amt?

Hallo, Und zwar geht es darum mein freund ist vor 2 monaten bei mir eingezogen er arbeitet und ich bekomme alg2 aufgrund meiner bestehenden Schwangerschaft. Jetzt haben wir aber gemerkt das funktioniert nicht so richtig und wir streiten sehr viel gerade wegen Geld weil sie ihn anrechnen und er auch kein top Verdiener ist nach allen Abzügen Auto,Unterhalt und P-Konto kosten bleiben ihm gerade 400 euro vom Lohn und ich selbst bekomme dann gerade mal noch 200 euro vom Amt noch also wären es 600 Euro zu dritt da ich noch ein Kind mit 10 Jahren hab wo ich nur Kindergeld bekomme und wir so dann über kurz oder lang in schulden geraten wegen den laufenden Kosten. Zu dem findet er das er sich doch noch nicht an den gedanken gewöhnen kann schon zusammenzuziehen da Grad privat auch Unstimmigkeiten sind seit zusammenzug. Jetzt möchte er wieder ausziehen damit die Beziehung nicht daran zerbricht was ich zwar nicht so toll finde aber akzeptieren müsste.Er würde aber trotzdem regelmäßig hier schlafen und bei mir sein demnach hat er oder würde er dann auch einige klamotten,Zahnbürste bzw hygieneartikel von sich hier lassen. Jetzt ist meine Frage ob das Amt da dann zur Kontrolle kommt ob er tatsächlich Nichtmehr hier wohnt und ob es ok ist wenn er ein paar seiner Sachen hier lässt oder unterstellen die mir dann das er trotzdem hier wohnt oder haust. Er hat halt angst davor nicht das ich kein alg2 mehr bekomme und ohne was dann jetzt da stehe für mich dann weil man öfters von solchen vorfällen hört. Hoffe ihr könnt mir helfen.

Antwort
von Gerneso, 32

Ab Zeitpunkt der Geburt ist es vollkommen egal ob er fest bei Euch wohnt oder nicht. Sein Gehalt muss er bis Selbstbehalt ohnehin an Dich und das gemeinsame Kind abdrücken.

Und das Geld wird bei Dir natürlich voll angerechnet.

Kommentar von GrasshopperFK ,

Sofern sie nicht verheiratet sind bzw. waren, muss er nur den normalen Kindesunterhalt zahlen.

Kommentar von Gerneso ,

Nein. Das wurde schon lange geändert. Bis zum dritten Geburtstag des Kindes ist der Erzeuger auch zu Unterhalt an die Kindsmutter verpflichtet.

Natürlich muss ihm sein Selbstbehalt bleiben. Aber er muss neben dem Kindesunterhalt auch Unterhalt an die Kindsmutter zahlen. 

Wenn ein zahlungsfähiger Kindsvater da ist wird dieser verpflichtet und nicht der Steuerzahler.

Kommentar von Baby0816 ,

Ja der muss dann 2x Unterhalt zahlen sein 1 Kind von der ex und mir dann. Da bekommt dann jeder seinen Teil ihres wird dann ja auch neu berechnet 

Antwort
von herakles3000, 5

Melde das er ausgezogen ist den damit bekommst du wiede rmehr geld das er dennoch dein freund bleibt hat keine bedeutung fürs amt den der darf regelmäßig auch bei  dir schlafen ohne das er dir dann sein Geld geben mus.

das Amt hat kein recht deine Wohnung zu betreten solange wie du nicht zb geld für möbbel oder kindersachen beantragst.

Antwort
von GrasshopperFK, 31

Sofern du beweisen kannst, das er nicht bei dir wohnt, ist alles in ordnung. Das könnte er, durch seinen separaten Mietvertrag (eigene Wohnung) zudem noch bestätigen.

Als dein Freund, darf er natürlich eine Zahnbürste bei dir bunkern, nur weil du ALG2 bekommst, heisst es ja nicht, das dein Freund nicht mal bei dir schlafen darf.

Kommentar von Baby0816 ,

Danke erstmal da bin ich schonmal beruhigt. Er würde halt erstmal wieder bei seinen Eltern in sein altes zimmer einziehen bis er etwas eigenes wieder hat dann hätte er nur die anmeldebestätigung von der Gemeinde zum vorzeigen aber das zeigt ja das er Nichtmehr hier gemeldet ist.

Antwort
von Gerberecht, 10

Ich nehme an, dass das Amt mal jemanden vorbei schickt. Hier ist das jedenfalls so üblich und ich kann mir nicht vorstellen, dass es andernorts entspannter läuft.

Das Problem: Der Bedarf darf nur dann gemeinsam errechnet werden, wenn eine Einstandsgemeinschaft besteht (will er z.B. nicht für dich mit zahlen, habt ihr kein gemeinsames Konto z.B.) sind das schon Argumente gegen eine solche Einstandsgemeinschaft (man steht gegenseitig füreinander ein).

Dafür ist es auch, rein juristisch, völlig egal, wo er wohnt.

Üblicherweise geht das Amt aber davon aus - wohnen Mann und Frau zusammen und, v.a., haben ein gemeinsames Kind - dass es sich um eine Bedarfsgemeinschaft handelt, wenn die Beiden auch noch zusammen wohnen.

Finden die Außendienstmitarbeiter trotz getrennter Wohnung dann Zahnbürste, seine Unterwäsche etc. pp. in der Wohnung, ist für sie der Fall klar. Dann wird es schwer, etwas anderes anerkennen zu lassen.

Daher der Tipp: Gemeinsam und mit 50:50-Regelung um das Kind kümmern, auseinander ziehen. Sogenannte Hausbesuche müssen angekündigt werden, sonst kann man die Leute wegschicken. Für den Fall, dass sie dann auftauchen, einfach aufräumen.

Klar kann man eigentlich auch seine Hausschuhe mit Besuchen beim Kind, sein Bier für gemeinsame Fernsehabende erklären, damit man sich im Krankheitsfall gemeinsam um das Kind kümmern kann, und aus Sex wird auch keine Einstandsgemeinschaft. Macht aber in der Regel nur unnötig viel Aufwand.

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