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ALG II gestrichen

gefragt von Reichenbach am 23.01.2008 um 9:41 Uhr

Hallo Forum mein Sohn(27) hat eine Ausbildung beim Staat gemacht u wurde anschl. nicht übernommen. Dann eine weitere Kurz-Ausbildung. Danach hat er die mittl. Reife nachgeholt Dazw. kleinere befristete Tätigkeiten, sonst nur Alg II. Jetzt besucht er seit 1.9.07 eine Schule zur Ausbildung zum Physiotherapeuten, die wir selber zahlen, u ebenfalls schießen wir zu Wohnung u Lebensunterhalt zu. Dauer 3 Jahre

Nun kommt von der Arb.Agentur der Bescheid, dass Alg II nicht mehr bezahlt wird da er nicht mehr der Vermittlung zur Verfügung steht.

Gibt es andere Fördermaßnahmen die hier angezapft werden können?

Ich bin Arbeitslos, u meine Ex-Frau schwer krank(MS) also kein Geld da


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Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 23. Januar 2008 09:53
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Eine Förderung gibt es da nicht mehr.

Erlaube mir bitte eine Frage, auch wenn sie zunächst sehr hart klingen mag:

Der Bursche ist 27 Jahre alt. Wann darf er endlich lernen, dass er für sich selbst zu sorgen hat? Lasst ihn für sich selbst verantwortlich sein. Wenn kein Geld mehr da ist, dann MUSS er dafür sorgen, dass er überlebt. Das kann nicht mehr deine/eure Aufgabe sein.

Kommentar von Reichenbach am 23. Januar 2008 09:55

Der "Bursche" hatte einen schweren Unfall und bemüht sich jetzt nach Kräften. Und ich helfe ihm wo ich kann. Ich bin sein Vater !

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 23. Januar 2008 10:14

Kriegt er die Neue Ausbildung nicht von der DRV oder Unfallverursacher bezahlt?

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 23. Januar 2008 10:23

Wenn die Ausbildung bzw. ein anderer Beruf durch den Unfall bedingt ist, kann ich mich nur der Frage von Indy72 anschliessen. Wann war der Unfall denn?


koira1975
beantwortet von koira1975 am 23. Januar 2008 09:45
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Da wird es keine Fördermittel mehr geben. Er kann aber Wohngeld beantragen.

Er hätte vorher schauen sollen, ob er nicht eine Ausbildung mit einem Bildungsgutschein hätte machen können.

Kommentar von Reichenbach am 23. Januar 2008 09:51

Er hat natürlich vorher gefragt aber da er schon eine Ausbildung hat wollten die nix mehr zahlen ;-(

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 23. Januar 2008 09:54

Ja, da kommt es immer auf den Berater und die Argumentation an. Eine Freundin von mir hat zwei Kurzausbildungen bezahlt bekommen, lag aber vielleicht auch an ihrem Alter und an ihren nachweislichen Bemühungen mit der Ersten einen Job zu finden.

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 23. Januar 2008 09:55

Er sollte abends jobben gehen.

Kommentar von Reichenbach am 23. Januar 2008 09:58

Wenn er abends nicht lernt wird er die Schule nicht schaffen


Indy72
beantwortet von Indy72 am 23. Januar 2008 09:50
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Unter gewissen Umständen kann er ein Ausbildungsdarlehen oder ein Stipendiun beantragen, Wohngeld sowieso, ansonsten hätte man die neue Ausbildung mit dem Arbeitsberater absprechen sollen. Dann fänden sich u.U. doch noch Finanztöpfe.

Kommentar von Reichenbach am 23. Januar 2008 09:52

Er hat sich vorher abgesprochen aber da er schon eine Ausbildung hat wollten die nix mehr zahlen ;-(

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 23. Januar 2008 09:53

Er könnte auch bei der Schule nachfragen, wo er die Ausbildung macht. Vielleicht ist er u.U. BaföG-Berechtigt?


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 23. Januar 2008 09:52
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Jetzt ist es schwierig, noch Förderungen zu bekommen. Die müssen, egal wo, grundsätzlich vorher beantragt werden. In NRW gibt es z.B. die Begabtenförderung, die solche Fälle übernehmen. Aber auch die werden es jetzt wahrscheinlich nicht mehr übernehmen.


anjanni
beantwortet von anjanni am 23. Januar 2008 10:57
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Wie sieht es denn mit BAFöG aus? Wenn er diese Schule erst mit Mittlerer Reife machen konnte (und die hat er Deiner Schilderung zufolge kurz vorher gemacht), könnte das klappen.

Normalerweise weiß man im Sekretariat der Schulen so was!

Und ansonsten hilft halt wirklich nur: jobben! Als Schüler findet man eigentlich meistens was.





bommel65
beantwortet von bommel65 am 23. Januar 2008 11:28
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Puh, das ist ein schweres Los.

Falls die staatlichen Zuschüsse und Hilfsmittel/Gelder erschöpft sind, wende dich doch einfach mal an deinen Pfarrer, Caritas oder ähnliche Institutionen. Da gibt es sicher noch einige Tipps, wie euch zu helfen ist.

Alles Gute!


anjaandrea158
beantwortet von anjaandrea158 am 23. Januar 2008 12:27
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wie siegt es mit einer Umschulung übers Arbeitsamt aus?. Wenn er Unfallbedingt seinem alten Job nicht mehr nachgehen kann. Meine couisine mußte auch zur Masseurin Umschulen weil sie eine Allergie gegen Klebemittel hat . (Raumausstatterin gelernt.)




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