aufgrund einer langwierigen Erkrankung bin ich mit 56 Jahren nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Ich bin offiziell noch beschäftigt, nicht gekündigt. Ich habe die Absicht, EU.-Rente zu beantragen; die Krankenkasse verlangte einen Rehaantrag, den ich dann auch gestellt habe und der nun bei der Rentenversicherung liegt und auf eine Entscheidung wartet. Erst nach dieser Entscheidung wurde mir geraten, Rentenantrag zu stellen.
Mittlerweile bin ich vom Bezug von Krankengeld ausgesteuert. Deshalb bekomme ich demnächst ALG I in Höhe von 817,00 Euro monatlich, da auch der medizinische Dienst des Arbeisamtes der Meinung ist, dass ich dauerhaft nicht arbeitsfähig bin.
Ich lebe in einer barrierefreien Wohnung, die ich aufgrund meiner Behinderung auch brauche, zumal ich ein E-Mobil für größere Strecken benutzen muss. Nun habe ich eine Betriebskostenabrechnung erhalten mit einer Nachzahlung von über 450 Euro.
Gibt es unter euch Erfahrungen bzw. ähnliche Fälle? Wenn ich diese Nachzahlung selbst bezahlen muss, kann ich kaum mehr essen, da es nicht reicht. Wohngeld bekomme ich wohl deshalb nicht, weil ich unter 376 Euro monatlich zum leben habe. Das wäre dann zuwenig für Wohngeld, so paradox mir das erscheint.
Eine Nachbarin bekommt bereits EU-Rente und Grundsicherung. Bei ihr werden diese Kosten übernommen. Hilflos und wütend komme ich mir gerade vor, ......trotz 80%iger Schwerbehinderung habe ich bis zu meinem Herzinfarkt immer gearbeitet und nun weiß ich nicht so recht weiter.
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