Frage von Teoman79, 112

ALG 1 Sperre was tun?

Hallo zusammen.
Ich habe das Abfindungsangebot von meinem Chef angenommen würde ab dem neuen Jahr arbeitslos sein wenn ich vorher nichts gescheites finde. Wenn ich nichts finden sollte werde ich aber vom Amt 3 Monate Sperre bekommen weil ich einen Auflösungsvertrag Unterschrieben habe. Wenn ich aber was neues finde und z.B. In 1-2 Monaten gekündigt werde oder ich kündige weil die Arbeit nichts für mich ist.  Besteht dann diese Sperre trotzdem??? Wie lange muss ich mindestens beschäftigt sein damit diese Sperre entfällt.
Vielen Dank im voraus.

Antwort
von rockylady, 54

also nochmal: 

es spielt KEINE Rolle, WIE LANGE du wo gearbeitet hast. Sondern warum dir gekündigt wurde. Und wenn du selbst kündigst oder eben einen Aufhebungsvertrag unterschreibst, folgt die Sperre automatisch. Wenn du gekündigt wirst, aber nichts dafür kannst, gibt es keine Sperre. 

Kommentar von Teoman79 ,

Ich weiss nicht ob ich mich irgend wo falsch ausgedrückt habe. Das die Sperre gerechtfertigt ist bin ich mir im Klaren. Ich versuche es nochmal.

Also wenn ich bis 01.01.17 keine neue stelle bekomme hab ich die 3 Monate das ist Fakt. Aber wenn ich z.B. Ab dem 01.01.17 bei einer Zeitarbeits Firma einen Job habe, aber die mich zum 31.01.17 wieder kündigen weil sie keine Beschäftigung für mich haben. Und ich mich wieder beim Arbeitsamt melden muss. Entfällt dann die Sperre oder bekomm ich nur 2 Monate Sperre weil ich eine Monat gearbeitet habe. Oder bekomme ich trotzdem weiterhin 3 Monate. Ich hoffe das ich mich diesmal verständlich ausgedrückt habe.

Kommentar von rockylady ,

sobald eine Sperre eintritt, dauert diese 3 Monate. Da wird nix von abgezogen. Mit Beginn 3 Monate! Egal ob vorher 1 oder 2 Monate gearbeitet wurde. Wenn eine Firma keine Arbeit für dich hat liegt die Schuld nicht bei dir und es kommt erst gar nicht zu einer Sperre. Und nun bin ich raus.

Kommentar von Teoman79 ,

Ok vielen Dank ich glaube ich kann mich nicht verständlich genug ausdrücken was mein Anliegen ist. Aber trotzdem vielen vielen Dank. Frage am besten meinen Anwalt.

Kommentar von rockylady ,

ich hab mehr den Eindruck die Fakten wollen nicht verstanden werden. Der Anwalt wird das Gleiche erzählen.

Kommentar von Teoman79 ,

Schau mal ich will dich damit nicht belästigen. Ich verstehe schon was du schreibst was du meinst. Hast auch total recht so wie du es schilderst. Wenn ich ab dem 1.1.17 Arbeitslos bin dann verhängt das Arbeitsamt mir die 3 Monate Sperre da gibt es kein zurück das ist mir klar. Ich will wissen was ist wenn ich einen neuen Job habe ab dem 1.1.17 über eine Leihfirma  dann gibt es ja kein Grund mich beim Arbeitsamt zu melden weil ich ja einen neuen Job habe. Und die können mir keine Sperre geben da ich einen neuen Arbeitsplatz habe und nicht Arbeitslos bin. Jetzt sagt die Leihfirma aber. schau mal Teo wir haben für dich ab dem 31.01.17 keine Arbeit du musst dich beim Arbeitsamt melden. Jetzt gehe ich aber zum Arbeitsamt nicht weil ich weil ich einen Aufhebungsvertrag unterschrieben habe und dadurch Arbeitslos geworden bin. Sondern weil die Leihfirma bei denen ich 1 Monat beschäftigt war keine Arbeit für mich hat. Was bekomm ich dann vom Arbeitsamt zu hören? A)  Sie sagen  nichts und ich bekomme ab dem 1. Februar 2017 mein ALG 1. B) Die Sperre verkürzt sich auf 2 Monate weil ich 1 Monat wo anders gearbeitet habe und ich bekomme ab 1. April 2017 mein ALG 1. Oder C) Sie sagen das ich trotzdem 3 Monate Sperre bekomme weil die 1 Monatige Beschäftigung zu kurz sei um die Sperre zu verkürzen oder sie zum umgehen. Und ich bekomme mein ALG 1 ab dem 1. Mai 2017. A, B oder C ??? Oder ganz was anderes?

Kommentar von rockylady ,

demnach würde der Aufhebungsvertrag keine Rolle mehr spielen, da du ja direkt andere Arbeit gefunden hattest. Es zählt nur das, was du zuletzt vor Antragsstellung gemacht hast. Somit gäbe es keine Sperre. Und das mit dem Verkürzen gibt es dennoch nicht.

Antwort
von rockylady, 80

Sorry aber das Kind ist in den Brunnen gefallen. NIEMALS einen Auflösungsvertrag unterschreiben! Damit verzichtest du nämlich freiwillig auf eigenes Einkommen, womit die Sperre gerechtfertigt ist. Einzige was dir jetzt noch helfen kann, ist schnell nen anderen Job zu finden. Eine Sperre gibt es außerdem auch, wenn du von selbst kündigst oder verhaltensbedingt gekündigt wirst.

Kommentar von Teoman79 ,

Klar aber wenn ich den Auflösungsvertrag nicht angenommen hätte mit ner Bonus Abfindung und 3 Monate bezahlten Freistellung hätte es mich über den Sozialplan getroffen und ich hätte kein Bonus und kein bezahlter Freistellung. So kann ich in aller Ruhe nach was neuem umschauen. Meine Frage ist was ist wenn ich was neues habe aber in 1-2 Monaten gekündigt werde ob dann die Sperre entfällt oder ziehen sie die zeit was ich gearbeitet habe von den 3 Monaten ab. Oder trotzdem 3 Monate Sperre.

Kommentar von Lionrider66 ,

Die Frage wurde doch schon beantwortet,  wenn du kündigst oder verhaltensbedingt gekündigt wirst, bekommst du eine neue Sperre. 

Kommentar von Teoman79 ,

Muss ja nicht unbedingt verhaltensbasierten Kündigung sein was ist wenn der AG Mich nach 4 Wochen nicht mehr braucht weil die Auftragslage sich verschlechtert hat. Ich will doch nur wissen wie lang ich mindesten beim neuen Arbeitgeber arbeiten muss um diese Sperre nicht zu bekommen. 1 Monat 2 Monate 3 Monate oder halbes Jahr ab wann juckt es den Amt nicht  mehr das ich mein jetzigen Arbeitstelle selber gekündigt bzw. einen Aufhebungsvertrag unterschrieben habe.

Antwort
von scharrvogel, 25

die sperre ist berechtigt und es gibt nichts was du tun kannst um sie zu verhindern.

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