Frage von anikat, 77

Alg 1 - Sperrzeit / Widerspruch einlegen, aber was soll ich schreiben?

Hallo ihr Lieben, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Es geht um das Alg 1. Und zwar bin ich vom 1.02 bis zum 29.02 arbeitslos gewesen. Ich habe mich direkt am ersten Tag arbeitslos gemeldet. Hintergrund für meine Arbeitslosigkeit : Ich habe meine Wohnung verloren gehabt und musste somit zu meinem Freund , über 200 km von meiner Arbeitsstelle wegziehen. Ich habe das alles dem Arbeitsamt geschildert , viele Unterlagen ausgefüllt und bin zu deren ihren Terminen erschienen und schwups erhalte ich gestern einen Brief , dass ich eine Sperre von 6 Wochen habe . Aufgrund einer eigenen Kündigung . Als Begründung: " Sie mussten voraussehen, dass Sie dadurch arbeitslos werden "

Ich dachte nur : deren Ernst? Als ob ich das nicht wüsste , ich hatte nur keine andere Wahl, was sollte ich denn machen? Über 200 km jeden Tag zur Arbeit zu fahren?? Ich hab das alles bis ins kleinste Detail erklärt und die kommen mir mit sowas. Ich mein schön und gut , ich hab ein Job wieder , aber wofür zahle ich jeden Monat sozialabgaben, wo die Arbeitslosigkeit ua mit dabei ist , wenn ich davon im Notfall nichts habe? Ich musste den Februat mit Erspartem Leben ( Miete , Essen und Co ) und den Monst muss ich auch über die Runden kommen, da das Gehalt von meinem neuen Job am Ende des Monats kommt und ich bin echt an der Grenze .

Ich weiß, ich kann Widerspruch einlegen, aber was soll ich denn eurer Meinung nach tun? Ich kann ja nicht das gleiche nochmals schreiben .

Ich weiß, es ist nur ein Monat, wo ich hätte alg 1 bekommen sollen, aber mir geht es ums Prinzip - ich sehe es einfach nicht ein, dass ich Jahrelang sozialabgaben , steuern und alles zahle und nix bekomme .

Lieben Dank euch !

Antwort
von anikat, 50

Ja aber ich musste umziehen , da ich keine Wohnung mehr hatte .Ich versteh den Sinn nicht, hätte ich mit meinem Chef eine Aufhebung meines Vertrages vereinbart , wäre es nicht so gewesen . Aber soweit denkt man nicht. Den ob Kündigung oder Aufhebung , ich hab keinen Job zu dem Zeitpunkt gehabt.Ich hab ja nicht gekündigt , weil ich keine Lust mehr zu Arbeiten hatte oder weil es mir Spaß macht einfach so umzuziehen ohne einen Job zu haben.

Antwort
von rolfzuhause, 46

Das Prinzip ist gedacht, dass nur Menschen ALG erhalten, die unverschuldet arbeitslos wurden. Bei einer eigenen Kündigung erhält man immer eine Sperre, die nur dann aufgehoben wird, wenn es einem aufgrund der Situation AM ARBEITSPLATZ nicht weiter zugemutet werden kann, die Stelle zu behalten (Gründe wären: Mobbing, sexuelle Belästigung, Nichteinhalten der arbeitsvertraglichen Vereinbarungen, keine Lohnzahlungen, etc.)

Dein Umzug zählt nicht zu der Kategorie. Deshalb ist die Sperre völlig legitim.

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