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Albträume durch Trauer???

Frage von Glaskugel Glaskugel

Mein Hund ist vor zwei Wochen gestorben. Meine Familie und ich sind extrem traurig, es war ein ziemlicher Schock, obwohl sie seit einem Jahr an Epilepsie litt und sich auch die Leistung ihres Herzen und der Lunge unter den ständig wiederkehrenden Anfällen sehr verschlechtert hat. Wir und auch sie haben unter ihrer Krankheit sehr gelitten, es war jedes Mal ein schreckliches Erlebnis so einen Anfall mitanzusehen. Klar war es eine Erlösung für mein Hundchen, aber sie fehlt mir wie meine andere Hälfte, sie war mein Haustier seit ich 5 Jahre alt war. Dass sie stirbt, war das Erlebnis, wovor ich am meisten Angst hatte, dass es passiert. Auch wenn es komisch klingt, aber seit sie tot ist, habe ich sage und schreibe jede Nacht schreckliche Albträume in denen sie und auch andere Mitglieder meiner Familie auf jede erdenkliche Weise ums Leben kommen oder umgebracht werden und andere schlimme Dinge. Können diese Träume durch meine Trauer hervorgerufen werden??? Und was kann ich dann machen, dass das aufhört, es ist nämlich nicht wirklich schön, jede Nacht Personen, die man liebt, sterben zu sehen...

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Antworten (11)

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    Antwort von Anell Anell

    Das kann durchaus zusammenhängen, es könnte ein Mechanismus des Gehirns sein, dich mit diesem Verlust (auf allen Ebenen) auseinandersetzen zu müssen. Wenn es dir zu viel wird, suche einen Psychiater auf. Der kann dir für kurze Zeit ein Medikament verschreiben, damit du wieder schlafen kannst. Du kannst auch versuchen, die Träume im Wachzustand "umzuschreiben" in eine positive Richtung. Das musst du täglich üben. Gespräche über die Trauer helfen ggf. auch. Alles Gute, Anell

  • 3
    Antwort von Raimund1 Raimund1

    Kann damit zusammen hängen

    Mach dir klar, dass der Tod - wie die Geburt - nuzr der Eintritt in eine andere Form des Lebens ist

  • 2
    Antwort von Gabriela63 Gabriela63

    Es tut mir wirklich aufrichtig leid um deinen Hund. Ich denke, du schaffst es nicht los zu lassen.

    Lass sie gehn, denn da, wo sie jetzt ist, hat sie Frieden. Denke in Wärme an sie und danke ihr für die schöne Zeit, die ihr zusammen hattet.

    Wenn die Zeit reif ist, kannst du vielleicht über einen neuen Hund nachdenken, niemals als Ersatz, sondern als etwas Schönes, Neues, dem ihr wieder all eure Liebe schenken könnt.

  • 2
    Antwort von Wolpertinger Wolpertinger

    Ich weiß nicht, aber vielleicht ist es wichtig für dich, dich nochmals von deinen Hund zuverabschieden, vielleicht auch wirklich eine Trauerfeier abzuhalten.

    Und ansonsten denke ich, dass es ok ist, dass Du trauerst, lass es zu, sei traurig, weine und sei vielleicht auch Wütend oder ängstlich.

    Nur lass deine trauer zu, Du hast ein Familienmitglied verloren, dass ist schrecklich und Du mußt nicht nach ein paar Wochen wieder funktionieren.

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    Antwort von paule63 paule63

    Ganz schreckliche Erfahrung, ich glaube zu wissen, wie dir zumute ist. Ich hatte nach dem Tod meines alten Katers, der mich vom Jungvateralter an schon immer begleitet hatte, ein halbes Jahr noch Heulanfälle und rabenschwarze Träume. Heute ist das alles weg und wenn ich an ihn zurück denke, ist nur noch die Freude, ihn damals gehabt zu haben und die Erinnerung an die gemeinsame schäne Zeit.

  • 1
    Antwort von Lotusteich Lotusteich

    Du verarbeitest in deinen Träumen das Erlebte, und das ist prinzipiell ja auch gut. Du solltest auf jeden Fall über deine Trauer sprechen, und über kurz oder lang wird es sicher besser werden.

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    Antwort von powersparkle powersparkle

    Hallo, Ich bin 20 Jahre alt. Unser Uncle Sam war bei uns ,seitdem ich 7 war,er war etwas wie mein Bruder. So nannte ich ihn. Mit 16 zog ich aus ,dadurch vermisste ich ihn schon sehr und bekam es kaum mit ,dass er sehr schnell alterte.In den letzten Wochen seines Lebens war sein lieblingswetter. Schnee ,kälte und NASS. Er spielte mit seinen 13 Jahren wie ein kleinkind. Doch dann fing er ganz viel an zu spucken immer und immer wieder. WIr dachten erst es lag am schnee. ALs ich zuhause war ,habe ich mich sehr damit auseinandergesetzt das er sterben könnte ,aber ich dachte nie ,dass es irgendwann so wiet kommt. ich habe noch nie jemanden verloren ,wirklich nicht. Doch dann am 13. diesem monats war es soweit. Wir wollten Bäume fällen trotz des schrecklichem Wetters. Was sam sehr liebte. Er zitterte und war nicht mehr er. Wir mussten ihn nachmittags einschläfern lassen. Die gesamte familie ist immernoch fertig mit den nerven...

    Aber ich bin die einzige ,die schreckliche alpträume hat!Sehr sehr schreckliche. Heute nacht waren es 3 hinterienander ,immer wieder wachte ich auf und träumte dann einen neuen schlimmen traum. Das geht seitdem so. Ich will meinem freund keine Schuld geben. Aber ich denke das diese träume das verarbeiten lassen was wir so tagsüber gar nicht schaffen. man denkt doch nicht daran das sein bester freund einen eher verlässt? man wünscht es sich vorallem nicht. Man hätte diesem freund noch soviel sagen wollen ,noch so viel geben wollen aber man schaffte es nicht mehr. Ich denke das ist eine verarbeitungsstrategie unserer psyche! Manchmal denke ich auch ,dass er noch hier ist und erst dann geht ,wenn ich es verabreitet habe. Fühlst du dich nachts einsam oder glaubst du irgendwas ist bei dir?

    Das Thema ist mir wirklich sehr wichtig und ich bin froh dieses gefunden zu haben! Denn jetzt weiß ich...Ich bin nicht alleine.

    Fühl dich gedrückt!

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    Antwort von deichhase deichhase

    Deine Trauer ist verständlich und ja, deine Albträume hängen damit zusammen. Dein Unterbewußtsein bringt im Schlaf deine Verlustängste nach oben. Eine Hilfe dagegen kenne ich auch nicht - aber ich weiss, wie du dich fühlst, auch ich hatte Albträume, als meine Cassy starb- mein Männe mußte mich nachts festhalten, weil ich bei Gewitter wach wurde und raus wollte, um meinen Hund nicht alleine im Garten liegen zu lassen (wir haben sie da begraben) - Cassy hatte bei Gewitter immer Angst und hat sich in die letzte Ecke verkrochen. Also du siehst, du bist nicht alleine. Ich kann dir nur raten, suche dir einen Platz, wo du dich gerne mit deinem Hund aufgehalten hast, oder falls du weißt, wo sie begraben liegt, geh dahin und halte mit ihr Zwiesprache, dann wird - wenn auch langsam - der Schmerz vergehen.

    Ich habe im Net dieses Gedicht gefunden und ich glaube, es bringt dir ein bissel Trost - mir hat es in der ersten Zeit sehr geholfen:

    Die Regenbogenbrücke Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”. Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!! Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

    Liebe Grüße und eine Umarmung von Kerstin samt zwei- und vierpfotigem Anhang

    Kommentar von Glaskugel Glaskugel

    Danke an alle für die lieben Kommentare und Wünsche! Es tröstet zu sehen, dass andere schon dasselbe erlebt haben und man nicht alleine ist. Ich werde eure Tipps beherzigen und hoffe, dass ich meine Trauer bald hinter mir lassen kann und in Gedanken an mein Hundchen nur noch lächeln.

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    Antwort von Panikgirl Panikgirl

    http://www.tiersterne.de/?PHPSESSID=eefe928921ceaf3fa1ffe647da70239b

    Ich habe gerade mal gesucht, ob ich was für Dich finde, was Dich ein bisschen trösten kann.

    Dein Hündchen wird immer ein Stück bei Dir bleiben, solange Du ihn in Deinem Herzen hast. Und wenn Du ihn jetzt fragen würdest, dann würde er Dir antworten, dass es ihm jetzt besser geht ohne Schmerzen - nur sehr traurig ist, solange Du so leidest.

    Ganz liebe Grüsse

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    Antwort von wiesenau wiesenau

    du hast verlustängste, die träume gehören zur verarbeitung. wenn es ganz schlimm wird, würd ich mal zu einem therapeuten gehen. der kann dir bestimmt helfen. hoffentlich geht es dir bald besser.

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    Antwort von holsch holsch

    kann durchaus möglich sein...

    aber was dagegen hilft, ka

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