ALARM! Was kann man wirksames tun, daß sich die Menschen nicht allmählich zu "Ungeheuern" verändern?

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12 Antworten

Es kommt drauf an wo du lebst welches Land, Stadt, Umfeld alles ist wichtig. In meinem Umfeld sind die meisten hecktisch, haben keine Zeit, remmpeln dich an also nehmen keine Rücksicht. Wenn ich aber in meinem Land fahre da ist es wieder anders da laufen die Menschen wie in Zeitlupe und nehmen Kontakt mit dir auf, laden dich ein zum Essen oder Kaffee trinken. Die Kultur spielt eine grosse Rolle, in Deutschland war es immer wichtig voran zu kommen, der beste zu sein, Qualität auf alles wurde geachtet und so sind auch die Menschen, sie zeigen oft die harte Schale, das ist wie ein Schutz. In meinem Land da sieht man das ganze anders da wird hoher Wert auf den Menschen gelegt man muss gutes benehmen haben und offen sein also komunizieren und ein guter Gastgeber. Es gibt den Spruch bei uns: du kannst noch so viel haben wie du willst, aber das wichtigste ist Mensch zu sein (also gefühle zu haben, rücksicht zu nehmen und hilfsbereit wie offen sein).

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Kommentar von Peter501
28.09.2016, 14:15

Aus welchem Land kommst du?Wär ja glatt eine Urlaubsreise wert. 

Natürlich nur wenn das alles keine leeren Versprechungen sind.

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Kommentar von Slatkimeda
28.09.2016, 14:21

Serbien :) Gastfreundlichkeit ist bei uns sehr hoch gesehen! Das Land ist wirklich eine Reise Wert!

https://youtu.be/PHk45SeN1x4

er ist Amerikaner er war in vielen Ländern und er hat sich für Serbien entschieden, der Grund die Menschen.

https://youtu.be/5ko26LfVYho

Ich kann dir Belgrad, Zlatibor, Kopaonik und Uvac sowie den Nationalpark Tara empfehlen :)

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Kommentar von dfllothar
28.09.2016, 15:16

HALLO Slatkimeda, schön wie du das Leben der Menschen in deinem Land beschrieben hast, klingt ja paradiesisch. Wir Deutschen sollten uns das als Vorbild nehmen, da könnte sich jeder wohlfühlen !

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Kommentar von Slatkimeda
28.09.2016, 15:49

Danke dir!

Ja für mich ist es wie ein kleines Paradies auf Erden. Wir sind aus einem Dorf im Süden Serbiens die Berge, die Ruhe, Natur und das zusammenleben mit den Menschen ist schön. Und die alten Klöster, Dorffeste und die Stadt ist auch sehr schön. Blumen, Parks, Markt alles was die Bauern selbst anbauen, meist Bio. Wunderschöne Cafes und Restaurants die auch Traditionel einfetichtet sind und Geschirr aus Ton... es ist ein Traum und tut der Seele gut.

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Eine wesentliche Ursache für ethische Abstumpfung entsteht durch solche neue Techniken und/oder spezieller politischer Bestrebungen, die massive emotionale Konflikte erzeugen.

Ähnlich wie Logikkonflikte im Denksystem wirken sich auch emotionale Konflikte aus. Sie hemmen sich gegenseitig und führen zu einer zunehmenden Ausblendung und gleichzeitigen Verlagerung des Konfliktstoffs in unpassende Bereiche, in denen dann auch noch eine Gewöhnung stattfindet.

Die Masse solcher Konflikte und deren Wechselwirkungen erleben wir dann in einer zunehmenden Verrohung des Denkens und Fühlens, die aber überwiegend als Gleichgültigkeit gegenüber anderen verkannt wird.

Emotionale Konflikte entstehend meistens durch ein "sowohl - als auch"-Wollen, das die gleiche Emotion betrifft, aber sich gegenseitig im Wege steht oder sich gegenseitig ausschließt. Der Konflikt selbst liegt im Unterbewußtsein und wirkt unbewußt.

Beispiele dafür gibt es massenhaft, sei es Flüchtlingspolitik, Organspende, HartzIV, Rentenpolitik, militärische Einsätze, Tierschutz usw. usw.

Bei allen diese Dingen stehen sich immer zwei oder mehr Dinge gegenüber, die wir einzeln betrachtet jeweils für eine spezielle Sache als gut und erstrebenswert empfinden und gleichzeitig bei der Betrachtung aus einem anderen Bereich heraus als unerträglich schlecht.

Bei dem Versuch, beides (für sich selbst betrachtetes Gutes) gleichzeitig zu verwirklichen (real oder gedanklich) drängt sich nach einiger Zeit meistens der Eindruck auf, daß es sich um ein schizophrenes Gefüge handelt. Eine solche Denkweise wollen wir nicht in uns haben, und deshalb verdrängen wir mehr oder weniger (meistens mehr) genau das aus unserem Fokus, was mit dem Konfliktbereich irgendwie im Zusammenhang steht.

Wir wollen (vielleicht aus Mitleid o. a.) daß irgendwo einer Notlage abgeholfen wird, und wir sind auch bereit, dafür Opfer zu erbringen. Wir wollen aber auf gar keinen Fall, daß durch unsere Hilfe eine Notlage an anderer Stelle entsteht (vielleicht sogar eine solche, der wir gerade erst mit viel Mühe abgeholfen haben). Wenn sich der Konflikt in uns heftig genug auswirkt und uns keine Lösung einfällt, die beide Richtungen zufriedenstellend bedient, dann reagieren wir fast immer mit Wegschauen und Schönreden.

Haben sich genügend derartige Konflikte in uns angesammelt, dann sind die Folgen oftmals dauerhafte Unzufriedenheit, psychische Störungen, Unentschlossenheit und schnell zunehmender innerer Druck, der sich auch spontan in irrationaler Form entladen kann (die Speerspitze einer Gesamtbevölkerung oder Interessengruppe reagiert mitunter irrational und extremistisch).

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Zu Ungeheuern werden sie nicht, vor dem Verfall der Sitten und dem Untergang der Kultur in wenigen Jahren hatten schon die alten Griechen Angst.

Dennoch finde auch ich, Menschen könnten weniger an sich denken und mehr rücksicht nehmen. Dafür muß man aber Opfer bringen und bereit sein zurück zu stecken. Dazu werden die meisten nicht bereit sein.

Wenn wir wirlich erreichen wollen, daß sich was zum positiven ändert müssen wir das anders angehen. Wir müssen Schulkindern beibringen kritisch nachzudenken und zu reflektieren statt nur Fakten nachzuplappern und an die eigenen Noten zu denken. Wenn die Leute über ihre eigenen Handlungen nachdenken gibt es keine Autofahrer die beim abbiegen fast einen Fußgänger anfahren, den anschreien was ihm einfällt bei grün über die Straße zu gehen, dann parken, über die gleiche Ampel zu fuß gehen und dann einen Autofahrer anschnautzen. Denen würde auffallen, daß sie da genau das machen, was sie eben bei Anderen aufgeregt hat, das sein lassen und wir alle hätten ein besseres Leben.

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Das tun die Menschen nicht, der Entwicklungsprozess verläuft genau in die andere Richtung. Wir entwickeln uns von total gefühlskalten Monstern zu mitfühlenden und liebenden Menschen. 

Noch vor 4-500 Jahren wurden Menschen auf dem Marktplatz geköpft und man hat dies jubelnd mit seiner Familie am Sonntag mitverfolgt, so wie man heute Fussball schaut. Noch früher wurden Menschen als Sklaven zu Kampf auf Leben und Tod oder Arbeiten bis zum umfallen gezwungen. Es gab weder Krankenkassen noch Seelsorger, weder Hilfsspenden noch Tierschutz. 

Das Menschliche Leben wurde bis vor ein paar Jahrzehnten noch als völlig wertlos erachtet. Wir entwickeln uns immer mehr zu einer Einheit welche sich gegenseitig schätzt und hilft. 

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Das stimmt meiner meinung nach so nicht.
Ich selbst habe diese erfahrungen im umfeld nicht.

Und kulturell gesehen hat sich da nicht soviel verändert.
Eher verbessert weil menschen wesentlich toleranter geworden sind im vergleich zu vergangenen zeiten. (beispiele: Religion, Homosexualität, Frauenrechte, andere von der norm abweichende lebensweisen)

Ich vermute mal das der eindruck an deinem umfeld liegt. Eventuell solltest du daran arbeiten und dich mit weniger egoistischen menschen umgeben.

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Mach die Menschen doch einfach aufmerksam. Sei selbst ein gutes Beispiel und zeig den Leuten, wie schön es sein kann, auch für andere da zu sein.

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Kommentar von dfllothar
28.09.2016, 10:54

Das mach ich ja auch, aber es bleibt meist nichts hängen.

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Das ist seit tausend Jahren so und du kannst gar nichts tun.

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Ich glaube du verkennst die Lage.Die Zeit verändert sich und heute leben weitaus mehr Menschen an der Armutsgrenze als je zuvor.Da fällt es vielen schwer großzügig zu sein. 
Trotzdem ist die Hilfsbereitschaft groß und es ist einfach falsch,das sich keiner um den anderen kümmert. 
Das mag im alltäglichen Leben untergehen aber nur 2 Beispiele. 
Hochwasserkatastrophen - Flüchtlingshelfer

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Kommentar von Perrierle
28.09.2016, 11:06

Zum Glück entspricht das was du sagt nicht direkt den Tatsachen. Es gab noch nie eine Zeit in welcher die Menschen soviel hatten wie heute, wir haben mehr materielle Güter und Arbeit als jemals zuvor. Allerdings ist es so dass man einfach auch immer mehr haben möchte. Wer heute als "an der Armutsgrenze" lebt hat im Vergleich zu vor 300 Jahren weitaus mehr als man zum überleben braucht. Ich denke der Fragesteller meint auch nicht unbedingt Materielle Grosszügigkeit sondern zwischenmenschliche. Ich widerspreche dem Fragesteller sowieso komplett da eher das Gegenteil der Fall ist. 

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Solche Menschen kenne ich nicht. Kommt wohl auf das Umfeld an.

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vor allem sollte man sich vor leuten hüten, die menschen verbessern wollen. welches ungeheuer bist du?

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Kommentar von dfllothar
28.09.2016, 11:06

Danke für deine blöde Antwort ! Du selbst gehörst offenbar zu diesen Ungeheuern.

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Kommentar von Kitharea
28.09.2016, 11:14

Wenn's auch nicht nett war hat er schon so ein bisschen Recht - Die Menschen wissen oft nicht wo ihre eigene Grenze aufhört und die vom Anderen anfängt und werden viel zu schnell übergriffig. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn man eine patzige Antwort bekommt. Nicht jeder weiß wie man mit so etwas höflich umgehen kann.
Davon abgesehen kann man andere Menschen nie ändern - man kann nur selbst gutes Beispiel sein oder es selbst besser machen - Kinder auf die Welt bringen und auch denen das beibringen.

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Dass dem nicht ganz so ist wie du es beschreibst..siehst du am deutlichsten hier auf gf!

Wenn auch nicht immer jeder mit einem Rat behilflich ist, so aber doch ein großer Teil der User..mal die Spaßvögel ausgenommen.

Ergo..kann ich deiner These nicht folgen!

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Das ist der Lauf der Zeit und die logische Weiterentwicklung unserer egoistischen Gesellschaft.

Daran kann man nichts mehr ändern, Einzelne sowieso nicht.
Du kannst nur versuchen, es anderen vor zu leben. Ob die sich aber ein Beispiel daran nehmen ist fraglich.

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Kommentar von dfllothar
28.09.2016, 14:51

Ich versuche es immer anderen was gutes vorzuleben, aber ein Beispiel nehmen sie sich nicht daran, im Gegenteil, sie halten mich für dumm, ich ließe mich nur ausnützen. Und dennoch nehmen sie jede Hilfeleistung gerne an. Schrecklich einseitiges Denken !

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