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Alanolge Fotografie - Bilder entwickeln lassen

Frage von LuckyLuke87 LuckyLuke87

Hi Leute,

ich habe mir eine analoge Spiegelreflexkamera gekauft. Der Verkäufer hat 2 Filme (ohne Verpackung) beigelegt, wovon ich einen "verknips" habe.

Habe ihn zum entwickeln gebracht und heute abgeholt. Vom Ergebnis war ich etwas irritiert:

  1. Die Bilder sind schwarz-weiß!

  2. Die Bilder sind in einer relativ schlechten Qualität. Ziemlich grobkörnige Auflösung. Ok, es war nicht besonders hell an dem dem Tag...Ich denke die Filme waren ISO 400 (ich meine auf den Negativen steht das so drauf).

Ist das normal? Ich habe meinstens in Modus "Vollautomatisch" fotografiert. Oder waren die Bilder vielleicht kaputt? Oder sollte ich den Drogeriemarkt, wo ich entwickeln lies, wechseln?

Gruß und Danke schonmal für die Anregungen!

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Antworten (6)

  • 2
    Antwort von ddestroyer ddestroyer

    Der KODAK PROFESSIONAL BW400CN ist eigentlich ein sehr feinkörniger S/W-Film.
    Möglicherweise wurde er nicht richtig gelagert oder bei der Entwicklung wurde ein Fehler gemacht :
    Der BW400CN wird nämlich-anders als die meisten anderen S)W-Filme- im C41-Farbprozess entwickelt und auf Farbpapier ausbelichtet ! Mit welcher Kamera fotografierst Du (wg.Einstellungen) ?

    Kommentar von LuckyLuke87 LuckyLuke87LuckyLuke87

    Canon EOS 300. Habe diesem ISO-Einstellrädchen erst Beachtung geschenkt, nachdem ich den Film "leer geschossen" hatte. Es war auf ISO 200. 2-3 Bilder sind super geworden, was die Körnung angeht...Aber naja, die anderen eben sehr grobkörnig :(

    Kommentar von ddestroyer ddestroyerddestroyer

    Ich kann mich irren, aber ich denke, dass der Film eine DX-Codierung hat die Deine Kamera automatisch auf den ISO-Wert einstellt.
    Aber Du machst nichts verkehrt wenn Du es zusätzlich auch manuell einstellst.
    Ansonsten : die ersten "Gehversuche" im Analogbereich sind immer ein wenig holprig, aber mit der Zeit wirst Du besser und magst es nicht mehr aufgeben... Lektüre jeder Art ist hilfreich.

  • 1
    Antwort von WHITEYETI WHITEYETI

    Hallo,

    man hat Dir SW/Negativfilm geschenkt. Mit ISO 400 hat man schon gutes Filmmaterial für schlechte Lichtverhältnisse bzw. schnell bewegteObjekte für kurze Verschlusszeiten. Bei Einstellung ISO 200 wurden die Bilder eine Stufe überbelichtet. O.K. bei SW auch noch nicht so dramatisch. Bei Ausarbeitung von Hand läßt sich das ausgleichen. Im Großlabor wird das allerdings nicht gemacht. Selbst wenn der Film schon übers Ablaufdatum ist macht das bei SW nicht so viel aus. Unter Umständen war das Teil auch schlecht gelagert (Hitze). Mit diesen Drogeriemärkten wäre ich vorsichtig. Die Filme gehen meist an ein gewisses Großlabor (Name kann ich hier nicht nennen), das nicht so gute Qualität liefert. Es gibt noch max. 2-3 Großlabore in D. Für Entwicklungen über Großlabor mit guter Qualität empfehle ich die Fa. Allcop. Die meisten Fotohändler senden auch heute noch ihre Filme dorthin. Für Topqualität muß man allerdings zum Fachlabor. Ein richtig gutes ist: Studio 13 in Stuttgart. Oder wenn Du auf SW stehst mach einen SW Laborkurs bei der VHS und mach alles selber. Kommt selbst bei Anfängern besser raus als im Drogeriemarkt o.Ä. Überleg Dir auch, ob Du lieber SW/Color-Negativfilm machen willst. (Geht leider wegen der Abzüge/Ausprints) ganz gut ins Geld, oder ob Du lieber Dias machen willst. Die besten liefert meiner Meinung eine Firma mit den grünen Schächtelchen. Kosten entstehen dort nur für´s Entwickeln, Rahmung (selber oder machen lassen). Und einmal Hardware für´s erste ein Diaprojektor und eine Leinwand, Magazine und Rähmchen. Achtung es gibt verschiedenen Magazinsysteme. Manche Projektoren schaffen allerdings bis zu 6 Systeme. Dias sind für mich auch heute immer noch das beste für großformatige Bildbetrachtung in guter Qualität. Probier einfach alles mal aus und laß Dich nicht gleich nach 2 Rollen entmutigen. Schalt auch mal alle Automatiken und Helferlein an Deiner Kamera ab und fotografier manuell. Bringt sowieso das bessere Ergebnis.

    Gruß

    Kommentar von LuckyLuke87 LuckyLuke87LuckyLuke87

    Danke für die Antwort! Also selbst entwickeln möchte ich erstmal nicht. Dazu fehl tmir der Raum und das Geld. Es würde sich bei der Zahl an Bilder die ich mache auch nicht lohnen. Sagen wir ein Bild (von den oben beschriebenen) gefällt mir. Die Qualität ist doch aber miserabel - liegt das an den Großlabors? Wenn ich sagen wir ein Bild zu einer deiner Empfehlungen zum Abziehen gebe, wird es dann besser?

    Kommentar von WHITEYETI WHITEYETIWHITEYETI

    Kann´s leider nicht sehen. Aber ein Abzug über´s Fuji-Minilab im Format 20x30 (keine Fach/Handabzug) kostet bei Studio 13 ca. 5-6€. Kleineres Format entsprechend weniger. + leider Porto wenn Du nicht selbst hin kannst. Es kommt immer darauf an wieviel Dir daran liegt. Ich weiß nicht ob es in Deiner Nähe Ähnliches gibt. Am besten Du bist dabei. Das Negativ erst mal eingescannt und am Bildschirm bewertet. Dann kann man entscheiden. Es können dabei auch noch einige Korrekturen vorgenommen werden. Für Topabzüge und größere Formate gibt´s nur Fachabzug. Kostenintensiv!!! Hier zur allgemeinen Info und Orientierung mal der Link für Studio 13: http://www.photostudio13.de/

    Kommentar von WHITEYETI WHITEYETIWHITEYETI

    Noch ein Kommentar zu den Großlaboren. Ich habe schon SW-Kurse gemacht und dort waren absolute Anfänger, die Ihre Bilder auf Anhieb mit besserer Qualität abziehen konnten als mitgebrachte Muster.............

    Kommentar von LuckyLuke87 LuckyLuke87LuckyLuke87

    Ich habe heute einiges gelesen..Auf nahezu allen Seiten wurde Studio 13 gelobt und den Großlaboren die Qualität abgesprochen...Vielleicht riskier ich es mal mit einem Bild bei Studio13 ! Danke!!

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    Antwort von Johnnybln Johnnybln

    Hallo und Mahlzeit !

    LuckyLuke87 deutet auf 87er Baujahr - also ca. 24 Jahre alt bzw. jung. Hut ab und Gratulation erst einmal, daß Du den Schritt zur analogen Fotografie gewagt hast.

    Analog zu fotografieren ist völlig anders als heute häufig anzutreffendes "Knipsen", man gestaltet quasi ein Bild vom ersten Moment an - Möglichkeiten der späteren Korrektur sind wesentlich eingeschränkter als im heutigen digitalen Prozeß.

    Erste Hinweise hast Du bereits bekommen. Filmempfindlichkeit, Körnung, S/W oder Farbe usw. Deine Dich irritierenden ersten analogen Bilder könnten hier jahrelang diskutiert werden - Negativprozeß, Positivprozeß, selbst die Lagerung des Filmmaterials kann Einfluß haben.

    Willst Du mehr als Spekulationen, die Dich evtl. nicht motivieren den interessanten Weg des Analogen weiter zu gehen, dann mußt Du in die Materie eindringen.

    Ein Tipp: Ich weiß nicht wie Deine zeitliche Situation aussieht. Beste Möglichkeiten unter Anleitung analog zu Fotografieren, hast Du bei einem Fotografen vor Ort.

    Sieh Dich um und scheue Dich nicht, einen gefundenen Berufsfotografen, der noch analog arbeitet, anzusprechen. Viele sind durchaus bereit vorhandenes Wissen weiter zu geben.

    MfG.

    Kommentar von LuckyLuke87 LuckyLuke87LuckyLuke87

    Ja genau, Baujahr 87 ;-) Um ehrlich zu sein, spiele ich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir eine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen. Habe damasl mit meiner Mutter ihrer EOS 1000 schon gerne fotografiert! Ich habe mich also etwas eingelesen und bin auf die gewichtigen Begriffe wie "Blende" und "Zeit", gestoßen. Und dann gings immer tiefer in die Materie. Um die Zeit bis zur digitalen Kamera zu überbrücken, kaufte ich mir eine analoge (relativ günstig, ca. 40 EUR im Internet). Wolle nämlich statt Theorie auch mal die Praxis erlbene. Da war ich dann doch etwas erstaunt, wie "schlecht" die Qualität der Abzüge sind. Aber ich werde mich davon nich abhalten lassen und weiter machen! Danke für die Tips. Wir haben im Geschäft einen Fotografen - den werd ich mal löchern! Gruß

    Kommentar von Johnnybln JohnnyblnJohnnybln

    Na wenn Du gerade mal vor einer Kaufentscheidung stehst, dann wäre es sinnlos in analoge Technik einzusteigen. Heute Möglichkeiten der Digitaltechnik zu verschenken wäre Frevel ;-) Leider hat die schnelle Kontrollierbarkeit der Ergebnisse des Fotografierens heute auch dazu geführt, daß sich weniger mit theoretischen Zusammenhängen beschäftigt wird.

    Eine Herausforderung dürfte das Löchern des Fotografen dennoch werden, erlaubt es doch Einblick in die Geschichte.

    Viel Erfolg dabei !

    MfG.

    Kommentar von LuckyLuke87 LuckyLuke87LuckyLuke87

    Jein. Also ich finde mit dem digitaken geknipse geht eine inflationäre Entwicklung mit dem Bilder machen einher. Man fotografiert jede Situation und das auch noch öfters - es kostet weder Film noch Enticklungskosten. Und das stört mich ein wenig. Ich habe mich die 4 Tage so sehr auf die entwickelten Bilder gefreut - weil ich nicht wusste ob sie was geworden sind. Das finde ich gut an der analogen Fotografie - daher werde ich sie auch betreiben, wenn die digtiale da ist! Und bei die Objektive kann ich auch auf beiden (teilweise) verwenden! Gruß

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    Antwort von hiphoptiptop hiphoptiptop

    Die schlechte Qualität der Bilder ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Du mit der Bedienung der Kamera noch nicht ganz klar kommst, sie hat vermutlich ja auch keinen Autofocus.... Weiter ist ein 400 ASA-Film nicht ideal bei schlechten Lichtbedingungen. Man könnte vieles durch eigene individuelle Entwicklung vermeiden, aber dazu brauchst Du ein Labor und die entsprechenden Kenntnisse. Kauf zukünftig Filme mit 100-200 ASA. Belichtungsmesser auf die aktuell eingelegte Filmempfilndlichkeit einstellen!!!

    Kommentar von LuckyLuke87 LuckyLuke87LuckyLuke87

    Habe wie gesagt meistens auf Vollautomatisch fotografiert. ..Autofocus hat das Objektiv! Habe mir jetzt 2 Filme mit ISO 200 (farbe) gekauft. Danke für den Tip mit dem Belichtungsmesser. Habe mich schon gewundert, wofür man den braucht an der Kamera, da ich ja beim Fimekauf schon aud die ISO achte und entsprechend auswähle

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    Antwort von Angststarre Angststarre

    Also ich habe selber eine analoge Spiegelreflexkamera und das Ergebnis fällt meistens wirklich nicht sehr gut aus. Die Qualität ist okay, aber nicht "berauschend". Ich lasse dazu immer eine CD herstellen auf welcher diese Bilder ebenfalls sind. (für 10 Euro mit den ausgedruckten Bildern bei Real). Normalerweise muss man für Schwarzweiß Bilder etwas auf dem Umschlag ankreuzen. Vllt. hast du das ausversehen? Wenn nicht, bist du dir sicher, dass deine Kamera bunt fotografiert? Es gibt teilweise analoge Kameras, welche nur in schwarz-weiß fotografieren. Alternativ könnte es auch ein schwarzweiß Film gewesen sein.

    Kommentar von hiphoptiptop hiphoptiptophiphoptiptop

    Was erzählst Du da - Kameras, die nur schwarz-weiß fotografieren? So ein Unfug. Jede Kamera (von im Handel nicht erhältlichen Spezialkameras mal abgesehen) fotografiieren in Farbe! Das hängt allein vom verwendeten Film ab.

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    Antwort von moochi moochi

    ISO 400 ist immer grobkörnig, da der Film bei schlechten Lichtverhältnissen eingesetzt wird. Und wahrscheinlich waren die Filme auch schwarz/weiss und nicht farbig.

    SChau mal was auf der Verpackung vom 2. Film steht.

    Kommentar von LuckyLuke87 LuckyLuke87LuckyLuke87

    Die filme waren in Filmdosen..Habe leider keine Verpackung...Auf den Negativen sthet: BW 400 CN . Das BW sthet sicher für blackWhite, das "400" denke ich für die ISO-Zahl...Aber wenn du schreibtst, dass ISO 400 immer grobkörnig ist, bin ich beruhigt!

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