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Akustische Schalldämmung eines Raumes.

Frage von Graufuchs94 Graufuchs94

Hallo,

wir möchten uns einen feinen Proberaum einrichten für unsere Band ( Gesang, Schlagzeug, Bass- und E-Gitarre) und unser großes Problem ist, dass wir keine Ahnung haben, wo und wie wir den Schalldämmungsschaumstoff einbringen müssten... :( Es handelt sich hierbei um einen Kellerraum in einem Reihenhaus.

Hier wäre eine ungefähre Darstellung der Umrisse des Raumes:

http://imageshack.us/photo/my-images/842/kellerlein.png/

Also unsere konkreten Fragen sind:

-Wie bringt man den Schaumstoff an? Einfach Flächen damit "zukleistern" oder in einem Zick Zack-Muster? -Wo muss der Schaumstoof geziehlt angebracht werden? -Kann und sollte man den Schaumstoff auch an der Decke anbringen? -Wie müssten dann die Boxen und das Schlagzeug ausgerichtet sein?

Wir sind über jede Hilfe sehr dankbar :) ...

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Antworten (7)

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    Antwort von verbrannteerde verbrannteerde

    Nimm Dämmwollplatten und Rigibsplatten Ist das einfachste und kann hinterher wieder ohne Problem entfernt werden..

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    Antwort von Dieterle65 Dieterle65

    Hallo Graufuchs,

    Also erstmal bringen diese Schaumstoffflächen fast nichts und sind dazu noch Brandgefährlich. In diesem kleinen Raum muss etwas rein dass hohe Absorptionswerte bring wie z. Bsp. Glaswolle und nicht brennbar ist.

    So, zum Problem. Es muss breitbandig Absorbiert werden mit Focus auf Bass und Schlagzeug.

    Pegelminderung Schlagzeug:

    • an der Wand hinter dem Schlagzeug Glaswolleplatten min. 100mm besser Dicker vollflächig die Wand verkleiden (Aufdoppeln) die Glaswolle kann mit einem Stoff überzogen werden, am Besten ein CS-Stoff (Schwerentflammbar B1).
    • Die Ecken sollten auch 45° bis zur Decke Verkleidet werden. Die Breite sollte um 600m betragen, der Hohlraum sollte komplett ausgefüllt werden. Dies gilt für alle Ecken.

    Pegelminderung Rest und Bass:

    • An den restlichen Wänden reicht es im Abstand von je 1,0 bis 1,5m Jeweils einen Dämmstreifen vom Boden bis zur Decke zu Ziehen. Hier reicht eine Dicke von 60mm aus.
    • Die Decke sollte ebenfalls mit Glaswolle ausgekleidet werden und ebenfalls eine Stoffabdeckung erhalten.

    Die Rohdichte der Glaswolle sollte schon ca. 20 Kg/m3 betragen hier gibt es im Fachhandel so genannte Akustikplatten. Ab besten welche mit Vlieskaschierung.

    Gruß Dieterle

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    Antwort von maxtor827 maxtor827

    Wäre gut wenn ihr einen Raumakustiker um Rat fragen könntet. So einer bin ich leider nicht. Meint ihr solchen Schaumstoff hier? http://www.schaumstofflager.de/?gclid=CPXNsNTbw60CFQsf3godqy49Cg Ich denke bei dem reicht vielleicht sogar doppelseitiges Tape. Einkleistern würde ich die Wände nicht, das bekommt man später nicht mehr ab. Ich würde vor allem um das Schlagzeug rum viel mit Schaumstoff abdichten, vielleicht sogar, wie "verbrannteerde" schon geschrieben hat, mit Rigipsplatten abteilen, um den direkten Schall zu dämpfen. Auf jeden Fall viel Glück.

    Gruß

    Sam

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    Antwort von Graufuchs94 Graufuchs94

    es geht uns vorallem darum, den Schall, wie schon gesagt wurde, im Raum zu optimieren und zu verringern. Die Lautstärke nach außen hin zu minimieren wäre auch nicht schlecht, aber dies kann man ja eigendlich nur hauptsächlich mit einem "Raum in dem Raum" erziehlen...

    Wir hätten auch schon ganz gerne, dass es schön anzuschauen ist und finanzielle Mittel sind genügend vorhanden.

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    Antwort von lunte10 lunte10

    Hallo, die Eierpappen und die Schaumstoffe an den Wänden sind dazu da das Echo und die Reflektion der Wände abzustellen. Sonst hättet ihr immer etwas Hall in eurer Musik das würde den realen Klang verfälschen. Um möglicht eine hohe Schalldämmung zu erreichen benötigt man Gummimatten, weil in Gummi ist die Schallgeschwindigkeit geringer als in den Wänden und in der Luft. Im Grundsätzlichen würde ich sagen den Schaumstoff überall ankleben auch die Tür, und den Fußboden mit Gummimatten auslegen.

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    Antwort von Robsch12 Robsch12

    Kommt drauf an was ihr vorhabt. Schalldämmung nach außen? Dann is Schaumstoff komplett das falsche Mittel - oder Klangoptimierung im Raum. Da kann man mit den richtigen Stoffen durchaus was erreichen.

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    Antwort von rayleland rayleland

    Wir haben es vor vielen Jahren. Mit Schaumstoffmatten und zahlosen Eierverpackungen gemacht. Richtig aufdrehen kann man damit auch nicht wirklich.

    Kommentar von Werner46 Werner46Werner46

    Eierkartons gehören ins Reich der Fabeln. Oder noch besser, gleich in den Müll

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