Frage von tanne33, 60

Aktuelle Gesetzeslage bei Fehlüberweisung?

Hallo zusammen, Habe einen Betrag per onlinebanking fehlüberwiesen. Bereits vor drei Wochen. Wie ist die aktuelle Gesetzeslage zwecks Rückholung?

Antwort
von Leopanth, 49

Dürfte kein Problem sein. Melde das deinem Kreditinstitut und bitte dort um eine Rückbuchung

Kommentar von Rosswurscht ,

Rückbuchen kann man nur eine Lastschrift, aber keine Überweisung.

Kommentar von Leopanth ,

Eine Überweisung müsste ebenfalls möglich sein. Vielleicht heißt es anders, aber ist dennoch das gleiche.. Frage dazu doch in einem Kreditinstitut nach. Hast du die Quittung dazu noch?

Kommentar von tanne33 ,

ja, kontaktiere morgen meine Bank

Kommentar von Leopanth ,

Nun dann, viel Glück und Erfolg :)

Kommentar von wurzlsepp668 ,

http://www.sparen.de/faq/kann-man-eine-%C3%BCberweisung-zur%C3%BCckbuchen

eine Überweisung KANN NICHT ohne weiteres zurückgebucht werden ....

was glaubst Du, warum die meisten Firmen darauf bestehen, dass ihnen Beträge überwiesen werden? damit der Betrag eben nicht wieder zurückgebucht werden kann

Kommentar von Leopanth ,

Wieso, da steht doch, dass es möglich ist^^

Kommentar von Leopanth ,

Ich zitiere: 

Sollte zwischen der Überweisung und dem Bemerken der Fehlbuchung einige Zeit vergangen sein, könnte sich die Kontaktaufnahme mit der Hausbank dennoch lohnen. Ihre Bank kann die Bank des Empfängers kontaktieren, um Beträge, die unbeabsichtigt an einen falschen Empfänger überwiesen wurden, zurück zu buchen. Sollte der „falsche Empfänger“ den unrechtmäßig erhaltenden Betrag nicht zurück überweisen, kann man privatrechtliche Schritte einleiten. Schließlich ist jeder zur Rückzahlung von unrechtmäßig erhaltenem Geld gesetzlich verpflichtet.

Antwort
von Rosswurscht, 45

Zurückholen kann man das Geld nicht.

Du musst auf die Vernunft des "falschen" Empfängers hoffen, dass der dir das Geld zurück überweist.

Kommentar von tanne33 ,

bisherige Gesetzeslage: ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 BGB). Um vor Gericht zu gehen, brauche ich aber Name und Anschrift des Empfängers. Die Bank hat jedoch Datenschutz und darf mir dies nicht weitergeben. Könnte nun noch einige Regelungen aus dem Jahr 2009 nennen. Doch in anbetracht der Massen an Onlineüberweisungen hat sich doch sicherlich etwas getan.

Über eine fundierte Antwort würde ich mich freuen.


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten