Kisler am 08.05.2009 um 18:31 Uhr
In einer Veranstaltung meinte der Professor, dass beim aktiven Rechnungsabgrenzungsposten die Zeitbezogenheit wichtig ist. Was genau ist hier die Zeitbezogenheit? Was genau wird damit gemeint?
Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten entsteht immer auf grund einer Vorauszahlung, z.B. wenn mann eine Versicherungsprämie für ein ganzes Jahr oder ein Vierteljahr im voraus bezahlt. Wenn der vorausbezahlte Zeitraum abläuft, verschwindet der aktiver Rechnungs-abgrenzungsposten, und man muss wieder eine Vorauszahlung leisten. Deshalb muss man bei der Berechnung des Abgrenzungspostens immer sorgfältig berücksichtigen, eben für wie lange vorausbezahlt wurde. Ein zu hoher Rechnungs-abgrenzungsposten verfälscht den Gewinn, und zwar nach oben.

Beispiel: Wenn man z.B. die Stromabrechnung abgrenzt, dann sollten die Abgrenzungsposten zeitlich gesehen der Stromrechnung entsprechen. Man grenzt sie also auf Jahresbasis ab.
LittleArrow am 8. Mai 2009 19:15 Du meinst die restliche Zeit im Wirtschaftsjahr?
RBMannheim am 9. Mai 2009 13:05 Man macht 12 Abgrenzungsbuchungen, die dann mit der Jahresrechnung ausgeglichen werden. Dagegen würde man eine Rechnung, die noch nicht da ist, aber in den alten Monat gehört (z.B. Entnahmen aus Konsilager) nur über den einen Monat abgrenzen!