Frage von Deniz4514, 61

Aktion Reaktion, umgekehrt?

Woher weiß man was Aktion ist und was Reaktion ist, weil wenn die entwicklung nicht darauf abzielt sich von irgendetwas zu entfernen (beispielsweise von Gott, wegen Wissenschaft) sondern wir uns an etwas annähern (Gott), würden dann nicht Aktion und Reaktion vertauscht werden? Der Urknall als Ende und Anfang?

Antwort
von CelestialPilot, 17

Hallo Deniz4514,

man könnte versuchen, die Dirac-Gleichung und viele weitere solcher Gleichungen mit allen Freiheitsgraden in zeitlicher Entwicklung zu lösen - ich halte es für unmöglich. Man wird nie wissen, wo eine Kette von Aktionen und Reaktionen einen Anfang hatte.

Betrachten wir einen eingeschränkten Kontext, lässt sich oft ein Ereignis finden (Aktion), welches wir ursächlich für eine Reaktion betrachten können.

Beispiel: ein geliebter Mensch geht von uns - und einige der Angehörigen machen Gott verantwortlich und trennen sich von Gott.

Beispiel: ein Mensch wird von seiner Partnerin verlassen. Plötzlich sitzt Gott sinnbildlich neben ihm im Auto. Die Person wendet sich wieder mehr zu Gott.

Hier ist das Thema mit Gott eher eine Reaktion.

Beispiel: ein Mensch erkennt, wie es Gott gemacht hätte - und versucht es, oft gleich zu machen.

Hier kann Gott zwar eine Ursache zugesprochen werden, doch ist Gott in dem Sinne keine Aktion. Die erste gute Tat wäre dann eine Aktion.

Dies sind einige Beispiele mit Gott - da Du Gott explizit in Deiner Frage erwähnt hast.

Letztlich kommt es nicht darauf an, was Aktion oder Reaktion ist. Vieles ist einfach eine Folge von Aktionen in kausalem Zusammenhang.

Viele liebe Grüße
CelestialPilot

Antwort
von mychrissie, 12

Wenn B von uns als sich später als A ereignendes Geschehen wahrgenommen wird, ordnen wir es als Reaktion auf A ein. Erstens ist das vielleicht nur unsere Wahrnehmung, die in kosmischen und atomaren Bereichen eh ein schlechter Berater ist.

Außerdem erfolgt eine Reaktion niemals aufgrund einer einzigen Aktion, sondern es besteht immer Multikausalität, so dass wir gar nicht genau sagen können, was der "eigentliche Grund" für eine Reaktion war.

Beispiel: Um eine Erektion zu erzeugen, ist ein Zusammenspiel von hunderten von enzymatischen und hormonellen Ereignissen notwendig, außerdem jede Menge psychischer und auch visueller oder sich in der Fantasie abspielender Prozesse. Welcher davon hat nun eigentlich die Erektion "bewirkt"?

Die Evolution wäre bei der Vielzahl ihrer Ressoucen ja bescheuert, wenn sie sich immer nur auf eine einzelnde Kausalität verlassen würde, um einigermaßen verlässliche Reaktionen zu erreichen.


Antwort
von Translateme, 23

Jede Aktion hat eine Reaktion zur Folge. Wie wir wissen, verpufft Energie nicht. Wirf zB einen Stein ins Wasser. Seine Energie setzt sich in Wellenbewegungen fort. 

Und ja, ich habe schon länger das Gefühl, dass wir es so weit treiben, bis es einen heftigen "Knall" gibt u wir wieder am Anfang stehen. 

Ich hoffe, wir wachen vorher auf, denn unsere Politiker treiben uns ins Verderben, gesteuert von machthungrigen Konzernen, die glauben, ihr Tun hat keine Auswirkung, keine Resktion zur Folge. 

Das Ende wird kommen. Es ist nur die Frage, ob wir es einleiten, oder sie unseres?!

Antwort
von Dackodil, 16

Du schmeißt Naturwissenschaft, Religion und Philosophie nach Belieben durcheinander.

Das ergibt einen unbekömmlichen geistig-seelischen Labskaus und führt zu Logorrhoe (geistiger Dünnschiß).

Antwort
von nowka20, 2

aktionen (urgründe) kommen aus dem geistigen und offenbaren sich als reaktionen im physischen

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