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Aktienfons verkaufen? JA/NEIN

gefragt von Markusba1983 am 30.09.2008 um 9:52 Uhr

Hallo Zusammen,

ich habe folgende Fonds:

Threadneedle European Select Growth Fund (ISIN-Nr.: GB-0002771169) Anteile 17.500 Templeton Growth Fund (ISIN-Nr.US8801991048) Anteile 1.750

Der momentane Kurstief macht mir momentan Sorgen. Die Anteile wurden 1999 gekauft.

Kann mir wer einen Tipp geben, was ich nun machen soll.

Warten bis der Kurs steigt? Oder nach dem Motto " Lieber eine Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende" verkaufen.

Momentan würde ich so +/- 0 rauskommen.

Vielen Dank für euren Tipp.

Gruß Markus


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Tippse
beantwortet von Tippse am 30. September 2008 09:53
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Ich würde zuwarten, der Kurs steigt über kurz oder lang sicher wieder.


medic
beantwortet von medic am 30. September 2008 09:54
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schwirig, momentan ist alles im minus, und dauertauch wieder bis es nach oben geht. ich würde an deiner stelle halten oder sogar dazu kaufen.


anonym
beantwortet von MarianneW am 30. September 2008 09:55
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Es besteht wohl wenig Gefahr, dass dieser Fond völlig abrauscht und pleite geht - insofern solltest du zumindest halten oder gar aufgrund der Abgeltungssteuer in Raten noch zukaufen. Normalerweise sollte man in fallende Märkte hinein investieren und bei steigenden Kursen dann wieder verkaufen.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 30. September 2008 09:57
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bei diesen Irretationen auf dem Geldmarkt, wäre es das denkbar falscheste, was du machen kannst..einen Aktienfonds jetzt verkaufen..im Gegnbteil..du solltest lieber, ein paar Anteile noch zulegen..


1hoss43
beantwortet von 1hoss43 am 30. September 2008 10:13
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Die Aktienkurse krachen wie Steine in die Tiefe,

die Banken brechen zusammen wie Kartenhäuser,

und trotzdem rät man hier dazu Aktien zu halten oder nachzukaufen!?!?!?

vor lauter Kopfschütteln schon ein ausgeleiertes Genick hab


Kommentar von MarianneW am 30. September 2008 11:01

Also zum einen ist der Dax noch weit von einem Zusammenbruch entfernt aber immerhin tief genug unter potentiellen Höchstwerten. Natürlich könnte man auch jetzt verkaufen und darauf hoffen dass es noch weit tiefer geht und dann nachkaufen.


Pflugmacher
beantwortet von Pflugmacher am 1. Oktober 2008 09:25
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In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse im Zuge der Finanzmarktkrise auf dramatische Weise zugespitzt. Die Zentralbanken haben durch ihr entschlossenes Eingreifen bislang einen möglichen Kollaps verhindert, letztlich aber nur an den Symptomen kuriert. Zuletzt waren die Kapitalmärkte nach dem Fall von Lehman Brothers und dem Kollaps der Washington Mutual dem Risiko einer Kernschmelze gefährlich nahe gekommen. Im Zuge dessen musste auch die AIG, einst weltgrößter Versicherer, durch staatlichen Eingriff vor dem Kollaps bewahrt werden. Schließlich begannen auch die Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs gefährlich zu wanken. Was bedeutet die Krise und die damit verbundenen starken Rückgänge an den Aktienmärkten für die Anleger? Die dramatischen Ereignisse haben auch zu der Erkenntnis geführt, dass selbst vermeintlich sichere Anlagen plötzlich ausfallgefährdet sein können. So haben viele Versicherungsgesellschaften Garantieprodukte der insolventen Investmentbank Lehman Brothers ihren Kunden angeboten, die jetzt zum großen Teil wertlos sind. Darüber hinaus sind Zertifikateanleger unmittelbar vom Insolvenzfall des Emittenten betroffen. Denn Zertifikate stellen im rechtlichen Sinne eine Schuldverschreibung dar und sind daher unmittelbar mit der Bonität des Emittenten verbunden. Fondsanlagen zählen dagegen zum sog. Sondervermögen einer Fondsgesellschaft und sind von einem möglichen Insolvenzfall daher nicht betroffen. Dies dürfte zu einem Umdenken mit dem sorglosen Umgang mit Zertifikaten führen, die alleine in Deutschland innerhalb kürzester Zeit auf ca. 140 Mrd. Euro gewachsen ist.gesehen werden. Der Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken ist bereits durch die IKB-Pleite erheblich belastet. Bei einer möglichen weiteren Insolvenz einer Bank sind Anlagegelder daher alles andere als sicher, zumal die Statuten des Einlagensicherungsfonds einen Rechtsanspruch auf Entschädigung ausdrücklich ausschließen. Vor einem Jahr hätten wir diese Aussage niemals gewagt. Aber wer hätte daran gedacht, dass einmal die einst weltgrößte Versicherungsgesellschaft und die größte Sparkasse der USA zusammenbrechen? Die Märkte werden nicht von heute auf morgen die Phase der großen Unsicherheit hinter sich lassen, sind doch noch zu viele Themen offen. Sehr viele Anleger haben sich in diesem Szenario von der Börse abgewendet. Die Nerven der verbliebenen Investoren werden durch die enormen Kursschwankungen täglich von Neuem belastet. Auf der anderen Seite gibt es bei einer Vielzahl von Unternehmen sehr positive Signale, die im Zuge der negativen Berichterstattung völlig untergehen. So zeigt beispielsweise das in diesen Tagen von Microsoft bekannt gegebene Rückkaufprogramm eigener Aktien in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar, in welch robuster Verfassung sich Unternehmen aus anderen Sektoren befinden. Zahlreiche weitere Unternehmen kaufen ebenfalls massiv eigene Aktien zurück. Börsenaltmeister André Kostolany würde die Situation so ausdrücken: „Wie selten zuvor sind die hartgesottenen Investoren auf der Käuferseite, die zittrigen Hände haben das Parkett verlassen“. So entdeckt einer der weltbesten Fondsmanager, Marty Whitman, heute Kaufgelegenheiten, wie er sie nur in 1974 gesehen hat. Wir wollen abschließend an dieser Stelle auch auf den im Juli verstorbenen Sir John Templeton verweisen, der die besten Kaufgelegenheiten in Phasen des größtmöglichen Pessimismus gefunden hat. In einer solchen Phase dürften wir uns jetzt befinden. Aus den genannten Gründen gilt aber mehr denn je die eiserne Regel einer breiten Streuung des Vermögens. Die Kombination von Aktien-, Immobilien- und festverzinslichen Anlagen unterschiedlicher Emittenten in Form von Investmentfondsanteilen vermindert das Ausfallrisiko deutlich, schützt den Anleger optimal durch die rechtliche Trennung vom Vermögen der depotverwaltenden Bank vor den Folgen einer –nie auszuschließenden- Insolvenz dieser Bank und bietet trotz aller derzeit noch vorhandenen Unsicherheiten große Renditechancen.

Fazit: der Fonds mit +/-0 ist bisher super gelaufen!

@Hoss: Bei entsprechender Fachkenntnis, vor allem warum manche Menschen Reich und manche eben Ärmer sind - liegt auch an der richtigen GeldANLAGE, und nicht am Kopfschütteln. www.pflugmacher.de


anonym
beantwortet von Tucke am 1. Oktober 2008 08:29
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Hallo zusammen. Alle hier, oder sagen wir lieber fast alle, haben erkannt, wie man richtig investiert. In Zeiten, in denen die Börse ständig nach oben geht und immer wieder durch ein neues hoch übertroffen wird, da lässt sich zwar Geld verdienen, aber nicht so viel, wie jetzt. Der Verlust ist dann viel größer, wenn es jetzt mal kurzfristig bergab geht. Wer jetzt Geld hat und es in der nächsten Zeit nicht dringend benötigt, der sollte in die fallenden Kurse hinein zukaufen. Man bekommt viel mehr Anteile für sein Geld und als Folge daraus hat man natürlich auch mehr, wenn es wieder nach oben geht. Die Angst ist der größte Feind des Anlegers und die Börse hat sich immer erholt. Wer sich natürlich gerne mit Garantien abgibt und dabei wohler fühlt, der muss halt zur Bank gehen, aber besser ist das bestimmt nicht.


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