Hallo, Fabe96,
leider sind die Spielregeln des diesjährigen Planspiels Börse auf „Nachhaltigkeit“ abgestellt und die Gewinnbedingungen geben offenbar denjenigen Bewertungsvorteile, dessen Planspiel-Gewinne aus den sog. nachhaltigen Aktienanlagen entstehen. Nun, gut...
Nachhaltigkeit ist ein Modethema. Als „nachhaltig“ eingestufte Unternehmen erwirtschaften gleiche Wertgewinne, wie die nicht-nachhaltigen. Die jetzt schon seit rund zehn Jahre herumgeisternde„Nachhaltigkeit“ ist daher nicht börsenrelevant und bringt den Anlegern daher keine direkten finanziellen Vorteile. „Vorteile“ ergeben sich bestensfalls im Gefühl bei Geldanlegern „in etwas Gutes“ investiert zu haben.
Auf welche Wertpapiere sollten Sie im Planspiel nicht setzen? Die drei Festverzinslichen Wertpapiere (Anleihen) und auch die drei Fonds haben m.E. in der Kürze der Spielzeit keine Chance gute Kursgewinne zu erzielen.
Sie hatten gefragt, auf was Sie und Ihre Mitschüler sich konzentrieren sollten? Auf welche Branchen?
Ich denke, dass Sie sich zehn Aktien aus dem Sektor „Nachhaltigkeit“ suchen. Ich glaube, dass die mit dem grünen Zeichen gekennzeichnet sind. Jede dieser Nachhaltigkeitsaktien sollte einen sehr tiefen Kurs haben. Den derzeitigen Kurs können Sie am besten per sog. Chart = grafischen Kursverlauf ansehen. Im Internet geht das gut mit der Internetseite http://www.ariva.de
Dann gleich am Anfang des Spiels je rund 1/10 des Spielkapitals auf jede der ausgesuchten Aktien setzen. Danach Daumendrücken. Und bis zum Spielende nichts mehr tun. Einfach nur abwarten.
Warum dieser Rat zur Vorgehensweise? Aktien mit sehr niedrigen Kursen tendieren dazu, prozentual am kräftigsten zu gewinnen; wenn die Börsenstimmung während des Spielzeitraums gut ist.
Eigentlich ist diese Vorgehensweise für echte Aktien-Anleger falsch. Diese sollten jede Aktie „fundamental“ untersuchen; also ob deren Geschäfte sich in der Zukunft verbessern werden. Und die würde er kaufen. Das ist bei den 169 Aktien im Planspiel mehr als Schwerstarbeit.
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