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Akkus, warum verlieren die so schnell die Energie?

gefragt von PostmanPostman am 06.03.2007 um 17:06 Uhr

Ich habe mehrere Akkus von verschiedene Firmen. Größe von 1500mAH bis2700mAH. Habe auch verschieden Ladegaräte. Aber immer wenn ich einen Akku benötige ist er leer, obwohl er vollgeladen wurde und nicht gebraucht wurde. Kann es sein, daß die Akkus so schnell innerhalb kürzester Zeit seine geladene Energie verlieren, und warum? Danke für die Antworten.


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Reply


anonym
beantwortet von kbra01 am 21. April 2007 15:18
1x
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Diese Frage ist auch für mich sehr interessant. Habe ein Profi-Ladegerät mit den Funktionen Test, Entladen/Laden, Zyklen und nur Laden, bzw. nur Entladen. Normalerweise entlädt und lädt man Akkus mit einem Strom, der einem Fünftel seiner Kapazität entspricht. Also Beispiel 9000 mA/h mit 1800 mA antesten, dann lädt das Gerät mit Delta-I- Delta-U-Erkennung, was für Nickel-Metallhybridakkus zur Vermeidung von Überladung sehr wichtig ist. Das Prinzip, das dahintersteckt, ist, daß vor Erreichen der Maximalladung eine "Delle" in der Ladekurve entsteht, d.h. der Strom wieder zurückgeht. Das soll der mikroprozessorgesteuerte Lader erkennen und den Ladeschluß bewirken. Auch so entladene und dann geladene NiMH-Zellen sind bei mir nach ca. einer Woche schon wieder leer, ohne benutzt worden zu sein. Bei Nickel-Cadmium Zellen, die übrigens nach einer Übergangsfrist nicht mehr frei verkäuflich sein sollen (ROHS Richlinie - Verringerung der umweltschädlichen Substanzen, Blei, Cadmium etc.), habe ich dies Problem eigenartigerweise nicht. Welche Profi-Ladegeräte könnt Ihr empfehlen? Es sind mir sage und schreibe schon drei Akkulader "abgeraucht". Jetzt möchte ich gerne "Nägel mit Köpfen" machen.


Dirk Peeters
beantwortet von Dirk Peeters am 6. März 2007 17:20
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Wird ein Akku nicht verwendet, so verliert er über die Zeit einen Teil seiner gespeicherten Energie. Diesen Vorgang nennt man Selbstentladung. Das Maß der Selbstenladung hängt von Typ und Alter des Akkus sowie von der Lagertemperatur ab.

Für die Lagerung von Akkus wird meistens folgendes empfohlen:

Li-Ion: Ladezustand 60%, 15°C. Blei: Ladezustand 100%, möglichst kühl lagern. Selbstentladung monatlich 5-10% (Blei-Säure) bzw. 2-5% (Blei-Gel), ein über längere Zeit entladener Akku ist zerstört NiMH: Ladezustand 100%. Selbstentladung monatlich um 15-25% NiCd: Ladezustand 0%. Selbstentladung monatlich um 20% Sanyo hat im August 2006 einen modifizierten NiMH-Akku namens Eneloop auf dem Markt gebracht, der eine Selbstentladung von lediglich 15% pro Jahr haben soll. Ob dieses Versprechen eingehalten werden kann, werden Kurz- und Langzeittests herausfinden. Ähnliche Akkus hat Uniross unter dem Namen Hybrio herausgebracht. Auch hierbei soll es sich um modifizierte NiMH-Akkus handeln, die problemlos mit jedem NiMH-Ladegerät geladen werden können.

(Alle Angaben zur Selbstentladung beziehen sich auf Raumtemperatur)

ganzer text > http://de.wikipedia.org/wiki/Akku


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 6. März 2007 17:16
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NiCd-Akkus verlieren sehr schnell ihre Ladung, NiMH-Akkus sind da etwas besser, aber leider auch keineswegs dagegen gefeit - ich "leide" genauso wie Du unter diesem Problem.

Kommentar von 6f061e1cad5e2783cea0b2976ed2f4c3smallPostman am 6. März 2007 17:21

Vielen Dank, es sind alle NiMH-Akkus, nach 2 Wochen ist die Leistung dahin.


HirnClaudia
beantwortet von HirnClaudia am 6. März 2007 17:35
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Auch ein Problem bei Akkus ist der sogenannte Memory-Effekt. Der Akku wird durch Gebrauch nicht vollständig entladen, aber sofort wieder geladen. Manche Akkus melden dann, dass sie keine Energie mehr haben.

Desweiteren meine ich irgendwo gelesen zu haben, dass man Akkus nur um die 1000 mal aufladen kann. Dann müssen oder sollten sie erneuert werden.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 6. März 2007 20:53

Gegen den Memoryeffekt habe ich ein Ladegerät, bei dem ich die Akkus - sicher nicht jedesmal - vor dem Laden kontrolliert ENTLADEN lasse, um das "Gedächtnis" zu löschen.

Kostet kaum mehr als ein normales Ladegerät.




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