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Akku an einen Draht löten

Frage von clettenberger clettenberger

Ich möchte einen handelsüblichen AAA-Akku an einen Kupferdraht löten. Das klappt aber nicht, weil der Akku das Lot nicht "annimmt", d.h. es geht nach dem Erkalten wieder ab. Wer kennt sich aus?

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Antworten (8)

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    Antwort von Szintilator Szintilator

    Nun bekomme ich aber solch einen Draht an den Akku angelötet. Das Drahtende wird mit einem Flussmittel benetzt und verzinnt. Die Stelle am Akku, da, wo der Draht angelötet werden soll, wird angekratzt, mit einem Schraubendrehe, Feile oder Messer, und mit dem Flußmittel eingestrichen und verzinnt, Das Zinn muß flüssig sein. Dann wird der Draht drangehalten, mit der Lötspitze wird nochmal Zinn aufgenommen, einen Moment warten, und es wird angelötet, die Lötspitze wird mehrere Momente draufgehalten, bis auch das Lot auf dem Akku flüssig ist, dann nicht wackeln und die Lötstelle erkalten lassen. Wird das nicht gemacht, so gibt es eine kalte Lötstelle und die Verbindung hält nicht!

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    Antwort von Bodenseher Bodenseher

    leicht aufrauhen mit eine Feile

    Kommentar von clettenberger clettenberger

    Hatte ich vergessen zu schreiben: Aufrauhen hat nicht geholfen...

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    Antwort von Memmenie Memmenie

    ich versteh nix, aber ich weiss eins : manchmal kommt man auf dumme ideen

    Kommentar von Memmenie MemmenieMemmenie

    diese frage und ihre ratgeber machen mir echt angst

    Kommentar von clettenberger clettenberger

    Du hast keine Ahnung, sorry. Es handelt sich hier um nicht gefährliches oder so.

    Kommentar von Szintilator SzintilatorSzintilator

    Das ist keine dumme Idee, für bestimmte Zwecke habe ich das schon selber gemacht! Von mir gibt es da einen DR, Daumen runter!

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    Antwort von macrein macrein

    Ich verwende zum Löten eines Akkus immer Löthonig. Das hält die Oxidation beim löten ab und das zu lötende Teil nimmt sehr schnell das Lötzinn an. Dazu verwende ich einen starken Ersa Lötkolben mit 150 Watt, einer dicken Lötspitze die Wärme gut nach vorne bringt und dann löte ich nur mit der Lötspitzen-Ecke auf den Akku. Zuvor die zu lötende Stelle mit Löthonig dünn bestreichen. Sobald die Stelle verzinnt bezw. gelötet ist, blasse ich mit dem Mund kalte Luft auf die Lötstelle, damit das Lötzinn schnell wieder fest und der Akku gekühlt wird.

    Der Lötprozess ist sehr kurz und die Erwärmung des Akkus minimal. Wichtig ist aber ausreichend Hitze an der Lötstelle. Versuche zuerst alte Batterien oder defekte Akkus zu löten um daran zu üben. Du selbst siehst dann, ob es deiner Zufriedenheit genüge tut.

    Löten ist immer sicherer als Punktschweissen, wenn es um Übergangswiderstände geht.

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    Antwort von fourseasons fourseasons

    Mit ziemlicher Sicherheit zerstörst du den Akku beim Löten. Darum gibt es auch die Akkus mit Lötfahnen, die kann man bedenkenlos und gut löten.

    Kannst du den Akku nicht in eine Batteriehalterung stecken?

    Kommentar von ErnstD ErnstDErnstD

    Hm, der Akku leidet nicht, wenn er nicht stundenlang mit dem Lötkolben gebraten wird. So ein Akku verträgt einiges, das muss er auch, denn er erwärmt sich durchaus selbst beträchtlich.

    Kommentar von fourseasons fourseasonsfourseasons

    Ja, die Isolierung hält kurzzeitig mal so 130-140°C aus. Aber wie du selbst schreibst "wenn...".

    Welcher Amateur hat schon einen guten Lötkolben und ausreichend Lötkenntnisse.

    Meistens haben die Akkus nach dem Löten zumindest einen Kapazitätsverlust, wenn sie nicht ganz defekt sind. Die Lötdauer darf keinesfalls über drei Sekunden sein.

    Ich hab als Amateurfunker schon so manche Akkupacks verlötet und Erfahrung gesammelt.

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    Antwort von Linda51 Linda51

    wenn es ein Bleifreies Lötzinn ist, tust dich bischen schwerer. Aber wie Bodenseher schon schreibt mit einer Feile aufrauhen, aber den Akku nicht zu sehr erhitzen

    Kommentar von clettenberger clettenberger

    Aha! Anderes Lötzinn nehmen!? Ich hab mal gelernt dass es zweierlei Lötzinn gibt, aber nicht weiter drüber nachgedacht...

    Kommentar von clettenberger clettenberger

    Aha! Anderes Lötzinn nehmen!? Ich hab mal gelernt dass es zweierlei Lötzinn gibt, aber nicht weiter drüber nachgedacht... Und: nee, am Akku nicht zu sehr heizen

    Kommentar von Linda51 Linda51Linda51

    Bleihaltiges Lötzinn geht besser zum löten, aber in Betrieben oft schon verpannt

    Kommentar von clettenberger clettenberger

    Ja/Nee/Weiß nicht: Ich hab mal in einem Baustoffhandel gearbeitet, die hatten auch Dachdecker Zeug, und für die gabs zweierlei Lötzinn. Ich musste immer fragen: "Für Kupfer oder Zink"... Auf den Lötzinnstangen war die Legierungsformel eingegossen... ich hätte da mal drauf achtan sollen. Mir Pb oder ohne

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    Antwort von stefanistdaheim stefanistdaheim

    probier lieber icht, auh den akku zu erhitzen

    Kommentar von clettenberger clettenberger

    nee, mach ich nicht

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    Antwort von regideur regideur

    Wie lötest Du?

    Lötzinn heiß machen und alles erkalten lassen klappt nicht!

    Kommentar von clettenberger clettenberger

    Na mit nem Lötkolben, einem kleinem. Ganz normal, alles schön vorwärmen, Lötfett dran, alles ineinander fließen lassen, fertig...

    Kommentar von regideur regideurregideur

    Schaut doch gar nicht schlecht aus. Perfekt hat es Szintilator beschrieben.

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