Frage von andruchaaa, 151

akita inu zulegen?

hallo ich würde mir sehr gerne einen akita inu zulegen aber weiß grade nicht ob das tierquählerei wäre in einer 30 m² wohnung so einen hund zu halten? trotz viel auslauf? habe vor der haustür eine art terasse die nicht abgesperrt ist zur straße aber ihn da ohne leine lassen ob das so gut ist? kann mir jemand helfen?

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Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 39

Die 30 qm-Wohnung ist nicht das Problem.

Allerdings sind Akitas sehr anspruchsvolle Hunde, vor allem, was die Erziehung angeht. Sie sind souverän und selbstbewußt und meist auch sehr jagdambitioniert.

Motivieren kann man sie eher selten - sie müssen "einsehen", was Du von ihnen willst und das selber wollen. Andernfalls beißt Du bei ihnen auf Granit. Schon das alleine fordert einiges an Hundeerfahrung.

Im Umgang mit anderen Hunden sind sie nicht immer einfach. Das kommt zum einen dadurch, daß sie sehr ursprünglich sind und folglich mit fremden Rudeln nicht viel am Hut haben, zum anderen kommt das daher, daß sie eher selbstbewußt sind und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Außerdem wird ihre Körpersprache wegen der Ringelrute von anderen Hunden häufig mißverstanden.

Also, wenn Du Hundeerfahrung hast und Dich mit den Charakterzügen von Akitas auseinandergesetzt hast, steht dieser Hunderasse nichts im Wege - schon gar nicht die Wohnungsgröße.

Antwort
von LukaUndShiba, 44

Hast du dich da drüber informiert was Hunde wie ein Akita brauchen? Die Hunde sind zwar süß, aber so wie alle andere nordischen Rassen nicht zu unterschätzen.

Bei falscher Haltung und Auslastung, wie auch dem falschen Umgang neigt der Akita schnell aus Frust zur Aggressivität. Und zwar in erster Linie gegenüber anderen Hunden und Menschen und dann zum Schluss auch gegen den Besitzer.

Wenn du nicht weißt wie man einem Hund 100%ige Sicherheit vermittelt, wie man ihn ohne strenge aber mit Konsequenz erzieht und wie man der "Boss" ist ohne Unterdrückung und Dominanz Quatsch dann rate ich dir dringend von der Rasse ab. 

Die Auslastung und Beschäftigung ist da dann noch mal ein ganz anderes Thema. 

Kommentar von friesennarr ,

Nordische Rassen?

Die kommen aus Japan.

Antwort
von derHundefreund, 65

Das Problem ist nicht die Größe deiner Wohnung (Wölfe schlafen auch in einer kleinen Höhle), sondern die Bedürfnisse und Eigenschaften, die ein solcher Hund bzw. diese Rasse mit sich bringt.

Akita Inus sind wirklich schöne Hunde und haben eine riesen Fangemeinde (vor allem, seitdem der Film Hachiko existiert). Das "Problem" bei dieser Rasse ist, dass sie der FCI-Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp) zugeordnet sind. Ebenso wie Huskys und Alaskan Malamutes. Das bedeutet: Sie sind, wie der Name schon sagt, noch sehr ursprünglich und haben noch mehr Wolf "in sich", als andere Rassen.

Sie benötigen daher sehr (sehr) viel Bewegung und jemanden, der die Führung übernimmt. So wie bei Huskys, besitzen sie die rassentypische Eigenschaft, Entscheidungen selbstständig zu treffen. Sie können sich also auch mal gegen das entscheiden, was Herrchen oder Frauchen sagt. Somit sind Akitas keine geeignete Hunderasse für Anfänger oder Unerfahrene!

Die meisten Besitzer, die solche Rassen haben, bekommen damit Probleme, weil die Führung, Bewegung und/oder Beschäftigung nicht ausreicht bzw. fehlt. Das Tier wird nur aufgrund seines tollen Aussehens gekauft und demjenigen ist oft nicht klar, was so eine Rasse für Ansprüche stellt.

Was ich damit sagen will: Es kommt nicht (nur) aufs Aussehen an! Akitas sind wunderschön, keine Frage, aber das ist nun mal nicht alles. Es ist vor allem wichtig, dass du für diese Rasse geeignet bist. Deswegen informiere dich bitte noch einmal ausgiebig über diese Hunde, bevor du dir einen solchen zulegst.

Alles Gute.

Antwort
von xttenere, 37

Das Problem ist nicht die Grösse der Wohnung, sondern die Rasse selber. Akitas wurden und werden in Japan für den Schutzdienst / Polizeidienst gezüchtet, und gehören nur in erfahrene Hände...sie sind sehr selbstständig...mutig und sie sind Einzelgänger...d.h. sie suchen das Spiel mit Artgenossen nicht. Ausserdem sind sie sogenannte *Einmannhunde*...sie akzeptieren nur Einen als ihren Führer...alles andere sind *Rudelmitglieder*

Mit einem Akita muss man arbeiten und nochmals arbeiten...dann ist auch die Grösse der Wohnung irrelevant...die braucht er nur zum schlafen...wenn Du Dich nicht Voll Time um den Hund kümmern und ihn beschäftigen kannst...ausserdem viel Erfahrung in der Erziehung und Haltung von sogenannten *Schutzhunden* hast...dann lass es bitte sein....Du wärst sonst ziemlich schnell überfordert mit dieser Rasse.

Diese schönen Hunde sind leider zum Modehund degradiert worden, und durch unfähige Besitzer auch negativ aufgefallen....was zur Folge hatte, dass der Akita in der Schweiz bereits in einigen Kantonen zu den Listenhunden gehört.

Kommentar von LukaUndShiba ,

In NRW war der Akita auch früher mal ne Zeitlang ein Listenhund bis er irgend wann wieder runter genommen wurde.

Aber wenn der weiter so unbedacht angeschafft wird rechne ich damit das er irgend wann wieder drauf steht. 

Kommentar von xttenere ,

ist leider so.

Antwort
von Schwoaze, 63

Einen Akita Inu in einer Kleinstwohnung zu halten... das ist keine gute Idee. Das sind große, kräftige Hunde, ... entschuldige...

 Bist Du dort alleine in der Wohnung, wer würde sich um den Hund kümmern, wenn Du nicht da bist, wie schaut es aus mit Urlaub? Das alles gilt für Hunde aller Rassen, für alle Haustiere eigentlich.

Antwort
von dennybub, 65

Ein Akita Inu braucht weit mehr als eine 30qm Wohnung. Außerdem absolute Hundeerfahrung. Der st nichts für Anfänger. Der wirft sich dir nicht unter.

Antwort
von douschka, 43

Ein Hundzwinger sollte mind. 8 m² , zzgl. Schutzraum haben, insofern spielt die Wohnungsgröße eine untergeordnete Rolle. Es gibt auch Hundehalter mit riesigen Häusern, wo der Hund sich nur im begrenzten Raum aufhalten darf.

Auf die Erfahrung kommt es an. Der Akita ist absolut kein Anfängerhund. Ist der Halter unsicher, übernimmt er die Regie und beschützt. Auch anderen Hunden gegenüber ist er weniger zugeneigt, wenn nicht frühzeitig mit Sozialisierung begonnen wird.

Egal welcher Mix oder Rasse, jeder Hund muss gesichert gehalten werden. D.h. ein Ausbruch ist unbedingt zu vermeiden. Mit Terrasse ohne Absperrung und Leine wird das nichts. Erst später, wenn wirklich gut erzogen und zuverlässig, verlässt ein Hund kaum das ihm zugewiesene Territorium. Bis dahin vergehen oft Jahre und selbst dann gibt es keine Garantie.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 15

Viele Leute stopfen ihren Hund in eine Transportbox wenn sie nicht zu Hause sind, oder wenn sie schlafen gehen, eine 30 qm Wohnung ist dagegen ein Paradies.

Der Wohnraum ist unerheblich - es kommt auf die Bewegung an, die das Tier ausserhalb der 4 Wände hat.

Ich hab z.B. eine über 100 qm Wohnung - der Hund ist aber immer in dem Zimmer in dem ich bin oder im Hausflur (wo ihr Bett steht) - sie nutzt definitiv nicht die 100 qm täglich vollkommen aus.

Antwort
von TheFreakz, 43

Eigentlich ist es zu klein, aber ich muss sagen ich kenne einen, der hält eine Dogge in einer kleinen 2 Zimmer Wohnung.

Er hat aber auch wirklich genug Zeit für den Hund und lastet ihn aus, jeden Tag. Sodass der Hund nur auf der Couch liegt und pennt, sonst sind Sie draußen, machen Agility, Schutzhundesport.. Er arbeitet nicht viel und der Hund ist fast nie Alleine.

Da kannte ich einige Hunde, denen es mit Haus & Garten schlechter Ging..

Antwort
von adventuredog, 22

Entgegen meiner Vorschreiber möchte ich davon abraten einen derartigen Hund in der Wohnung zu halten. Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit in der TierarztPraxis hatten wir mehrere dieser Hunde mit schweren Hauterkrankungen - teils genetisch, teils haltungsbedingt. Erziehung, Ernährung und Haltung sollte für diese Hund wirklich passen. Man sollte sich mit der Geschichte und dem Entstehen der Rasse VORHER gründlich beschäftigen! Ausstellungen u Club-Veranstaltungen besuchen und Kontakt zu Besitzern u Züchtern der Rasse knüpfen. Drum prüfe wer sich ewig bindet gilt für Akita-Interessenten ganz besonders!

Reine Wohnungshaltung ist für einen Nordischen Hund wie den Akita Inu eine Qual, denn sein dichtes Fell mit üppiger Unterwolle ist für ein Leben im Freien, der frischen Luft, gemacht. Dazu wird er zweimal im Jahr für einige Wochen das Treppenhaus vollhaaren und ausserdem die Nachbarn verbellen, denn Schutz und Wachen liegen ihm im Blut! Keine guten Voraussetzungen also für nette und streitlose Nachbarschaft....

Antwort
von Kreativst, 70

Definitiv zu klein für so eine große Rasse, in meinen Augen nicht ok.

Machen kann man das schon aber für das Tier wär zumindest eine größere Wohnung im Idealfall mit Garten schon gut. Außer du hast Zeit 3x am Tag 1-2 Stunden mit ihm zu laufen.

Kommentar von TheFreakz ,

Ich kannte Jemanden, der eine Deutsche Dogge in einer 2 Zimmer Wohnung gehalten hat bzw noch immer hält.

Er hat seinen Hund genügend ausgelastet - sowohl vom Kopf als auch Körperlich ^^ Es kann schon gehen - wenn man weiß wie bzw genug Zeit hat und der Hund auch nicht lange Alleine ist - was bei ihm zB der Fall war. Seiner Dogge ging es besser als einigen Hunden mit Garten..

Kommentar von Kreativst ,

Naja theoretisch kann man sicher auch nen Pferd in ne 30qm Wohnung stellen, ob das dem Tier so gut tut ist die andere Frage.

Ja wie gesagt, gehen tut das sicherlich aber grade wenn man allein lebt und arbeitet bleibt meiner Meinung nach nicht genug Zeit sich um so einen großen Hund zu kümmern. Dann lieber ne Katze kaufen bis man sein Eigenheim gebaut hat und genug Auslauf und Zeit für das Tier da ist.

Kommentar von friesennarr ,

Nicht nur theoretisch - die meisten Pferde fristen ihr Leben in einer 12 qm Box (manche haben sogar nur 9 qm).

Kommentar von douschka ,

@ TheFreakz,

Ich hatte bis Januar zwei Deutsche Doggen in meiner kleinen 3 Zi. Mietwohnung mit Gartennutzung, jetzt ist es leider nur noch eine. Vorher hatte ich ein großes Haus mit riesigem Grundstück. Wo sind meine Hunde? - na bei mir! Bin ich im Wozi, sind sie dort auf dem Sofa und ich sitz auf einem Hocker oder auf dem Boden. Bin ich in der Küche, steige ich über sie hinweg, gehe ich schlafen, schlafen sie neben mir im Bett usw. Zur kleinen Notdurft gehts in den Garten, zur großen und wegen Bewegung/Arbeit in den Wald, 3x täglich.

Für einen Hund ist es wichtig dabei zu sein (außer bei Massenansammlungen) und sich ausreichend zu beschäftigen/bewegen. Als Lauftiere brauchen sie ihre tgl. km und Reize.

Nichts ist trauriger für Hunde als vom Haus in den Garten/Hof (viele ohne Haus) und zurück.

Kommentar von TheFreakz ,

Das ist mir natürlich klar. Ich arbeite auch und bin den ganzen Tag quasi nicht zuhause, ebenso mein Freund. Ich hätte zwar gerne einen Hund, aber der Hund tut mir leid wenn er 8std alleine ist.

Die Dogge war höchstens mal 4 Stunden alleine.

Kommentar von xttenere ,

wir haben ein grosses Einfamilienhaus....2 Stockwerke / 5 Zimmer und einen grossen Garten, mit freiem Zugang für die Hunde. ( Ridgeback Mischlinge )

Rate mal, wo die sich aufhalten........

Tibor liegt bevorzugt unter der Eckbank in der Küche und Shandor im Wohnzimmer...nicht draussen im Garten, oder rennen durchs Haus.

Man muss Hunde beschäftigen und sich um sie kümmern...dann reichen 30 qm um einen grossen Hund zu halten

Kommentar von Berni74 ,

Ich habe 2 Berner in einer 50 qm Wohnung. Die Hunde sind glücklich und zufrieden, weil sie bei ihren Menschen sein dürfen - das ist es, was zählt.

Die Wohnungsgröße ist zweitrangig, daheim liegen die Hunde eh nur irgendwo auf ihren Lieblingsplätzen rum.

Kommentar von Achwasweissich ,

Ich habe 90m² in denen sich der Hund - abgesehen von den 7m² Küche frei herumtreiben kann. Sie beansprucht aber nur jeweils das Stückchen Raum das eigentlich meine Füße einnehmen wollen^^

Nur wenn ihr mein rumgerenne zu störend wird geht sie ins Schlafzimmer und legt sich aufs Bett.

Der Garten mit angrenzendem Waldstück wird nur fürs letzte und erste Pipimachen aufgesucht oder um mit beim Bernnholz zu helfen (sie trägt gerne das Anmachholz rein^^)

Antwort
von DasEnde4000, 59

Ich würde ja behaupten es sollte generell unter Tierquälerei fallen Haustiere zu halten, naja. Bisschen klein würde ich sagen 

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