Weitere Informationen
Das Enzym greife direkt die DNA des Virus mit der Erbinformation an, berichtete das Magazin "Science". Forscher des Max-Planck-Instituts in Dresden und des Heinrich-Pette-Institus in Hamburg entwickelten das "Tre" getaufte Enzym.
ZEIT online: Herr Kekulé, das Wissenschaftsmagazin Science feiert die Ergebnisse der deutschen Forscher. Sind sie wirklich so sensationell?
Kekulé: Es ist ein sehr gutes Ergebnis in der Grundlagenforschung. Die Forscher haben einen neuen Weg gewählt, gegen das Virus vorzugehen. Man muss aber auch sagen, dass die Methode als solche nicht grundlegend neu ist. Es ist schon bei anderen Viren gelungen, mit Rekombinasen deren Erbgut anzugreifen. Die Forscher des Heinrich-Pette-Instituts und des Dresdener Max-Planck-Instituts haben diese Methoden aber auf das HI-Virus übertragen, was keineswegs einfach war.
















