lennat24 am 22.11.2008 um 20:30 Uhr
... die mit dieser Imunschwächekrankheit infiziert wurden.
Mir persönlich ist keiner bekannt, wollte mich mal über das Ausmass der Krankheit bundesweit informieren.
Vielen Dank für Euer Mitwirken.

Die Formulierung ... in aller Munde .. ist schon gruselig, im übrigen finde ich die Umfrage geschmacklos. Das ist eine grausame Krankheit, die viel mehr verbreitet ist, als Du denkst. Und die durch die Dummheit vieler junger Mensche durch ungeschützen Verkehr immer weiter verbreitet wird.

Habe seit Juni 2000 HIV erst war es ein Schock für mich nun habe ich mich damit abgefunden. Gehe auch sehr offen damit um an meinen Wohnort wissen das sehr viele. Ich werde deswegen auch nicht ausgegrenzt, diejenigen die Personen mit HIV ablehnen haben in meinen Augen nichts im Kopf. Für mich ist es eine Krankheit wie jede andere auch es sterben mehr Menschen an Grippe, als an HIV zumal man an HIV auch nicht sterben kann, sondern nur an den folge Krankheiten. Soweit muss es aber nicht kommen denn es gibt heute sehr gute Medikamente. Ich bin gerne bereit erstgemeinte Fragen persönlich zu beantworten, schreibt eure Fragen bitte an:hiv-info@t-online.de Leute, die mich beschimpfen wollen, können sich das Schreiben sparen, denn mich kann man nicht beleidigen dazu bin ich zu abgebrüht.
gerwitt am 24. November 2008 06:32 Lb. lebenskuenstler! Du wirst aber wohl meine Auffassung teilen, dass es zugleich viele Menschen gibt, die ausgegrenzt werden, wenn bekannt wird, dass sie positiv sind. Ganz streng genommen, hast du natürlich Recht, dass man an HIV nicht stirbt, aber diese feinsinnige medizinische Unterscheidung wird kaum jemand verstehen. Fakt ist zudem immer noch, dass - global - gesehen, die meisten Menschen an den Folgen von HIV sterben. Deine Ansicht, dass es gute Medikamente gibt, stimmt auch nur bedingt. Was nützen gute Medikamente, wenn sie den meisten Menschen nicht verfügbar sind. Ich denke global. Die meisten Menschen auf der Welt sterben an HIV weil sie eben nicht die Medikamente bekommen. AIDS kann man nicht nur national sehen, wenn man erfolgreich etwas dagegen unternehmen will. Insofern ist es wichtig, dass du deine Sichtweise über HIV und AIDS vielleicht um genau diese globale Situation weitest.
lebenskuenstler am 25. November 2008 10:17 Da muss ich Dir recht geben, dass HIV ein globales Problem ist und viele Menschen nicht mit Medikamenten versorgt werden können da einfach zu teuer meine Medikamente kosten in Monat ca 4000,- € umso mehr macht es mich wütend das es keine Möglichkeit gibt Medikamente, die man nicht mehr braucht, in der Apotheke abzugeben, sodass sie an Bedürftige weiter gegeben werden können. Ich wollte nämlich meine Medikamente, wovon ich reichlich habe und jetzt nicht mehr brauche, da ich jetzt eine andere Therapie bekomme in der Apo abgeben. Dort sagte man mir das ich das gerne Machen könnte auf meine Frage ob denn die Medikamente weiterverwendet werden, wurde mir gesagt, dass dies nicht der Fall ist. Alle in der Apo abgegebenen Medikamente werden der Vernichtung zugeführt. Dabei könnten damit noch Menschen geholfen werden die sich die Medikamente nicht leisten können. Ich habe mir jedenfalls Gedanken gemacht, wie ich helfen kann, ich habe mich mit Freunden und auch einigen Nachbarn zusammengetan um einer Mutter mit ihrem kleinen Sohn in Senegal zu helfen (beide an HIV erkrankt) indem wir die Kosten für die Medikamente tragen. Das Ganze ist zwar nur ein Tropfen auf einen Heizen Stein aber es ist ein Anfang. Zumal wir jetzt auch wissen, dass es noch mehr Menschen gibt, die unseren Beispiel folgen. Einfach mal bei der WHO nach Adressen fragen wo und wie man helfen kann.
Nun lieber gerwitt ich habe meine Sichtweise über HIV und AIDS schon über der globalen Situation ausgeweitet.

Sogar im Freundeskreis!Hab sie genau so Gern!

Na und?
vollimleben am 22. November 2008 20:33 Hab auch so geantwortet!DH

Diese Umfrage ist so sinnlos wie ein Kropf. Erstens würde ich es so einschätzen, dass sich hier kaum jemand als "positiv" outen würde. Dazu ist diese Infektion noch zu sehr durch soziale Ausgrenzung geprägt. Zweitens ist es logisch, dass viele angeben, niemanden zu kennen, weil hiv-positive Menschen sich wohl kaum aus obigen Gründen ein Schild um den Hals hängen werden, dass sie positiv sind.
Drittens weiß ich nicht, was der tiefere Sinn dieser Umfrage ist.
Mit "sich einen Rat einholen" hat es ja wohl nichts zu tun.
Ich empfehle: http://www.welt-aids-tag.de
mich hats nur erschreckt als vor kurzem in den nachrichten kam das tausende oder so in Frankfurt infiziert sind ,da ich sozusagen ganz in der Nähe wohn(bin mir leider nih mehr sicher wie viel es wirklich ca. waren aber es waren viele)

ich wünsche trotzdem allen Betroffenen alles gute ,es sind sicher nicht alle selber schuld ,an ihrem schicksal,wenn überhaupt!!!!
lebenskuenstler am 23. November 2008 09:11 Wie kommst du darauf das Es überhaupt jemanden gibt der Schuld an der Krankheit hat. Es gibt bestimmt niemanden der sich sagt so jetzt werde ich mir HIV holen. Es kann jeden treffen, auch dich, nur leider hat es mich getroffen. Wenn ich dann so etwas lese von wegen selber Schuld kommt mir der Hut hoch. Wenn du keine Ahnung hast, wovon du da redest, lass es lieber ganzbleiben. Auf geheucheltes Mitleid kann ich und alle anderem Betroffenem gerne verzichten.
gerwitt am 24. November 2008 06:39 Lb. lebenskuenstler, vielleicht ist "Schuld" kein sinnvoller Begriff, aber "Verantwortung". Es gibt viele HIV-positive Menschen, die müssen es (leider) selber verantworten, dass sie positiv sind. Nicht umsonst lautet das internationale Motto des Welt-AIDS-Tages schon seit drei Jahren: "Wir übernehmen Verantwortung - für uns selbst und für andere."
Und genau diese Verantwortung wieder deutlicher zu betonen ist ein Mittel der Prävention. Denn diese Verantwortung schließt auch mit ein, dass sich die Menschen besser informieren.
Allein einige Äußerungen unter dieser Fragestellung hier zeigen, dass da noch einiges an Nachholbedarf besteht. Oder vergleiche nur die Fragen allein in diesem Forum zu HIV und AIDS. Da gruselt es mir, wenn ich sehe, wie viele Leute immer noch nicht Bescheid wissen. Aber Bescheid zu wissen und sich entsprechend zu schützen, ist mit der beste Weg, die Ausbreitung dieser Pandemie zu stoppen.
Schuldzuweisungen - da gebe ich dir Recht - führen nicht weiter, aber die Betonung der Verantwortung. Und die macht auch bei bereits HIV-positiven Menschen nicht halt. Du wirst mir zustimmen, dass du nun auch in einer besonderen Verantwortung stehst, zum Beispiel gegenüber möglichen Sexualpartnern.
Ansonsten verstehe ich, dass du empfindlich reagierst, wenn von "Schuld" die Rede ist.

lebt aber damit schon 18 Jahre, und das ziemlich gut! Er wurde damals durch ne Blutspende im Krankenhaus infiziert
lennat24 am 22. November 2008 20:36 Das ist mies - so etwas sollte nicht passieren. Böses Versagen der Verantwortlichen. Vielen Dank für Deine Antwort.

Im Sozialen Bereich meiner Tätigkeit habe ich einige kennen gelernt, ich habe da keine Berührungsängste, was scheinbar nicht bei allen Menschen so ist, die Berichte der Infizierten sind manchmal erschreckend. Reden können viele, das ihnen das egal ist, solange sie nicht in der Situation sind dann einem Gegenüber zu stehen. Das ich nicht mit Gummihandschuhen den Tisch decke, stört sogar meine Chefin, aber ich helfe da einem Menschen, mit dem ich weder Sex habe noch Blutsbrüderschaft machen will.Man sollte nicht immer nur den Virus sehen sondern den Menschen das würde es vielen Einfacher machen.




Meine zwei Brüder wobei einer davon 1999 gestorben ist.
lennat24 am 22. November 2008 20:41 Ich danke Dir für Deine Antwort.


im Munde wird es auch übertragen :-)







In aller Munde ist sehr ironisch, oder?
lennat24 am 22. November 2008 20:38 Wo bitte schön liegt hier die Ironie??? Wir alle können was mit dem Begriff AIDS und den verbundenen Folgen anfangen - das verstehe ich unter: "In aller Munde".



DH
..das sollten sich so manche Klugsch... mal durchlesen DH
Achso - und da die Infizierung so gefährlich ist - lasst uns besser nicht drüber reden - wäre ja geschmacklos - alles klar.
Lieber lennat24
Du gehörst sicherlich auch zu den Menschen, die der Auffassung sind, wenn man über eine Sache nichts hört oder sie totschweigt, dann gibt es sie nicht. Wirklich eine tolle Einstellung, mit der du bestimmt recht weit kommen wirst. Bis du vielleicht mal selber betroffen bist es muss ja nicht gerade HIV sein es gibt ja noch andere Krankheiten. Aber wenn du nicht darüber sprichst und nichts davon hörst hast du ja die Krankheit nicht (da nichts gehört).