Aggressive Reinigungslösungen im Labor?

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4 Antworten

Aufoxidieren läßt sich's wohl nicht mehr - also scheidet Chromschwefelsäure schon mal aus - was bringt heißes Aceton? Oder hast Du's schon mal mit Phosphin und gutem Schrubben versucht? Wenn alles scheitert, den Glasbläser im Keller fragen, ob Du das Gerät für ein paar Tage in den Ofen stellen und ausglühen darfst.
Viel Glück bei den Reinigungsversuchen...

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Kommentar von mgausmann
22.06.2016, 21:30

Heißes Aceton werd ich auf jedenfall mal austesten morgen, auch wenn ich mir da nicht viel von verspreche...

Wie meinst du das mit Phosphin? Das ist doch ein Gas...

Das ist der letzte Ausweg, das stimmt... ich weiß aber auch nicht wie gut diese Mikrowellengefäße das vertragen.... dürften aus Quarz sein und wenn die sich etwas verziehen, passen die nicht mehr in den Reaktor...

Danke!

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KOH-Bad hast du wahrascheinlich schon probiert, oder? Wirkt manchmal Wunder, wenn man Glas da ein paar Tage drin liegen lässt.

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Kommentar von mgausmann
22.06.2016, 21:49

Das ist normalerweise auch immer mein erster Plan, aber Kommentar meines Betreuers war, das dürfe da nicht rein...

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Wenn die Rückstände alle diese aggressiven Mischungen überstanden haben, werden sie auch bei der nächsten Reaktion nicht stören. Laß den Dreck einfach drin.

Was Du noch nicht probiert hast, ist stark alkalisch + Oxidationsmittel. Ein Löffelchen KOH Pastillen rein, 30 %iges H2O2 drauf, das geht nach einer kurzen Induktionsperiode los wie die Feuerwehr, fängt an zu sieden und zu spritzen, also im Abzug machen, mit Gesichtsvollschutz und Gummihandschuhen arbeiten und am besten sofort einen umgekehrten Eimer drüberstülpen, Abzugscheibe runter, damit nichts rausspritzt und abhauen.

Wenn das nicht hilft, stört der Dreck bestimmt nicht.

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Was für eine Synthese machst du genau?

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Kommentar von mgausmann
22.06.2016, 22:01

(PPh3)AuCl/AgBF4 katalysierte Hydroarylierung von Olefinen...

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