AGG - was haltet Ihr davon?
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz - umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt: Was hat es Euch gebracht? Fühlt Ihr Euch im Job, bei der Wohnungssuche etc. jetzt besser - gleicher - behandelt? Die Frage stellt sich mir mal wieder nach der "Arzthelferin"-Frage von soeben und richtet sich an Männlein/Weiblein, Alt/Jung, jegliche Hautfarbe...etc.
| Abstimmungen | |
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| Klasse, war Zeit für das Gesetz! | 1 |
| Hab es in der Praxis noch nicht bemerkt. | 1 |
| Brauche sowas nicht. | 6 |
| Ist Jobmäßig eher ein Hemmschuh. | 2 |
| Betrifft mich nicht. | 0 |
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12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichBrauche sowas nicht.
Mich diskriminiert keiner, würde ich mir auch nicht gefallen lassen. Das Gesetz sehe ich eher als "Alibiaktion" der Regierung. Es würde mich stark interessieren wie ich da meine "Rechte" einklagen soll.
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11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichBrauche sowas nicht.
Braucht dies wirklich jemand? --- Leider ja, denn es wird immer "Idioten" geben. ---
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8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichBrauche sowas nicht.
Den Jobsuchenden hilft es nicht weiter, im Gegenteil, er bekommt nur noch nichts sagende Absagen, denn die Arbeitgeber hüten sich jetzt noch mehr als früher, eine Begründung abzugeben. Die Stellenanforderungen werden noch nichts sagender formuliert, nur um nichts falsch zu machen. Viele haben einfach nur Angst verklagt zu werden, was bitte schön bringt das der Mehrheit? Aber die Deutschen müssen ja immer alles "Besser" machen als der Rest der Welt.
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8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichBrauche sowas nicht.
Also ich finde auch, dass vernünftige Menschen dieses so läppische Gesetz nicht wirklich brauchen.
Kommentar von HeeeschenHeeeschen 16.05.2007Stimme Dir 100%ig zu solf1 - aber Du wirst in bBereichen - zum Beispiel als Arbeitgeber - gezwungen, Dich an größtenteils kontraproduktive Rahmenbedingungen zu halten. Wenns nach mir geht, revidieren... Ich fänd es auch echt klasse, hier mal ein Beispiel für "Klasse tolles Gesetz" zu finden - das machte es dann für mich erträglicher :-)
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3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichIst Jobmäßig eher ein Hemmschuh.
Für Personalleute ist das jetzt manchmal eine Gratwanderung und das führt dann leicht auch mal "sicherheitshalber" zu einer Absage, um nicht in die Klemme zu geraten.
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Antwort von Lionel75 12.12.20072 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichBrauche sowas nicht.
Ich frage mich ernsthaft wer so etwas braucht, als wenn unser bisheriges Rechtssystem dafür nicht vollkommen ausgereicht hätte! Besonders interessant sind ja die ersten Früchte des AGG, denn wie man an so manchen Gerichtsentscheidungen sehen kann, beginnt im Namen der sogenannten Antidiskriminierung die massenhafte Diskriminierung normaler und besonders religiöser Menschen. Bislang gab es im AGG ja sogenannte Sonderrechte für die Kirchen, da diese als Tendenzbetriebe gelten. Es ist daher nicht verständlich, warum z. B. sich Nichtchristen einen Job im kirchlichen Bereich einklagen können, obwohl sie die Vorraussetzungen für eine kirchliche Stelle nicht erfüllen. Ich warte nur darauf, dass sich der erste Muizim sein "Recht" einklagt auf kirchlichen Kanzeln zu predigen, oder vielleicht klagt sich ja auch demnächst ein Kampfhundebesitzer dass Recht ein, nem Pudelverein beitreten zu dürfen. Das ist ja wohl der größte Schwachsinn...
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2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichHab es in der Praxis noch nicht bemerkt.
Hallo Heeeschen, ich habe vom Leben gelernt, dass Gesetze ein paar Buchstaben sind, die umgesetzt werden oder auch nicht. Ich nenne nur mal das Gleichstellungsgesetz in Hessen HGG, gibt es nun schon seit 1993 so umgesetzt wie es im dem Gesetz steht wird es noch immer nicht, da es kein wirkliches Interesse gibt es auch umzusetzen. Im Grunde ist das was ich bisher in dem AGG-esetz gelesen habe schon alles im Grundgesetz festgelegt. Ich werde mich aber sicher noch damit näher auseinandersetzen. Ich bin mal gespannt, wann es die ersten Gerichtsurteile dazu gibt!!! Lieben Gruß Lotusblume
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Klasse, war Zeit für das Gesetz!
Ja alles ene Auslegungssache - wie weit geht das Gesetz? Eigentlich fühle ich mich von Vater Staat dirkriminiert, weil ich Steuern und Sozialabgaben bezahlen muß - ob ich will oder nicht :-) Meiner Meinung nach ist die Schaffung solcher Gesetze ein Armutszeugnis an die Gesellschaft. Wenn die Leuts bissl vernünftiger miteinander umgehen würden, dann bräuchte es solche Gesetzchen nicht.
Wenn Du Die Ungleichbehandlung beweisen kannst, ist es tatsächlich so, dass Du mit einem pfiffigen Anwalt durchaus was erreichen kannst - wie zielführend das dann für alle Parteien ist, lass ich mal dahingestellt sein...
Ich wurde noch nie "ungleich behandelt". Was für Mensche mit Handikap (im Volksmund "Behinderte" genannt) tatäschlich aber nicht zutrifft. Was diesen Leuten gegenüber abläuft ist wirklich diskriminierend. Leider gibt es hier zwar Gesetze, die dies verhindern sollen, bei Zuwiderhandlung erwarten die Schuldigen (z.B. den Chef) aber LEIDER keine Strafen.