Frage von fraka007, 41

AG fordert KEIn Leben nach dem Arbeitsplatz?

Hallo.... mir ist folgende Sache zu Ohren gekommen

Ein Arbeitgeber im Handel fordert von seinen Mitarbeitern flexibel und ständig einsatzbereit.

Arbeitnehmer in diesem Betrieb gibt es teilzeit ( 4,5) Stunden und (6) Sztunden sowie Vollkäfte.

Eine Aktuelle Situation war das ein AN nach seinen 4,5 h ( ohne Pause zu machen ) Feierabend hatte und shon am gehen war. Es kam plötzlich der Bezirksleiter und forderte von der AN da zu bleiben ( " Frau...sie müssen länger , ich habe hier was zu klären"). Die AN verneinte, da sie zum einen was vor hat und zum anderen heim muss, da sie Hormontapletten nimmst und dazu jetzt nüchtern ist. Die Bezirksleiterin sah das nicht ein und lies nicht nach.
Als es der An schlechter ging ( Bedingt dann zusätzlich auch noch durch die Aufregung), durfte sie dann doch gehen. ABER !!!! man sagte ihr , das man FLexibel sein muss und wen man schon nur 4,5 Stunden arbeitet, kann man auch mal länger bleiben..auch wenns so kurzfristig ist. Und wenn man das nicht ist, dann ist man fehl am Platze! Nun soll die AN sich übers WE überlegen, ob sie Flexibel ist oder gekündigt wird. Was nun?

Antwort
von jylorix, 24

Ein Anwalt kann ihr helfen.

Nur in der Probezeit darf er ihr kündigen

Kommentar von fraka007 ,

Die Leiterin erwartet ja eine Antwort bis Montag wie sich die An entscheidet.

Also sol sie sagen nicht flexibel, da es ja noch ein leben nach dem Arbeitsplatz gibt..und sollte sie dennoch gekündigt werden, dann Arbeittsgericht? Mit Erfolgsaussichten?

Kommentar von jylorix ,

Sie soll sich rausreden und klar sagen, "Sie dürfen mich deshalb nicht kündigen"

Kommentar von Lumpazi77 ,

Sie sollte sagen, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten flexibel ist !

Kommentar von jylorix ,

Das ist eine gute Idee

Kommentar von fraka007 ,

Ja das klingt gut. Jetzt kommts nur darauf an, wer am längeren Hebel sitzt. 

Man ist weiß Gott als An für seinen Betrieb da...aber es gibt auch noch ein Leben außerhalb....Danke euch

Antwort
von Lumpazi77, 18

Die AN sollte in die Gewerkschaft eintreten, die sagen dann dem AG schon wo es langgeht

Kommentar von fraka007 ,

Gewerk. gibts nicht

Kommentar von Lumpazi77 ,

doch die heißt  VERDI

Kommentar von fraka007 ,

das nutzt ihr jetzt aber nix. Sie also die An muss entscheidung treffen bis Montag. Flexibel oder Kündigung

Kommentar von Lumpazi77 ,

die Forderung des AG ist Bullshit. Sie kann sich heute noch bei der Gewerkschaft anmelden und das am Montag dem AG mitteilen. Ansonsten bleibt ihr nur noch der Weg zum Anwalt !

Kommentar von fraka007 ,

So werden An unter Druck gesetzt......Ich werds weiter leiten. Dankeschön

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