in den USA ist dies ein system, dass ethnischen minderheiten einen vorteil bei der jobbewerbung o.ä. gewährleistet. ist dies gerecht, oder gar diskrimination der mehrheit (die weißen in amerika)?
affirmative action...gerecht?
| Abstimmungen | |
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| ja | 3 |
| nein | 3 |
Antworten (7)
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0Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
niskaniska
Abgestimmt für: neinDas Prinzip der affirmative action bzw. der positiven Diskriminierung ist eine Reaktion auf die vergangene und immer noch fortdauernde Diskriminierung von "Minderheiten". Auch in Indien wird dieses Prinzip zugunsten von Angehörigen der sheduled casts und tribes angewendet.
Dass Menschen diskriminiert werden ist eine Tatsache und ich finde es lächerlich sich hinzustellen und zu sagen: "Das ist aber umgekehrte Diskriminierung!" wenn man selbst nicht zu den "Diskriminierten" gehört. Schließlich hat und hatte man, wenn man der Gruppe der Bevorteilten angehört, von der Diskriminierung anderer unterschwellig profitiert (indem schon Großpapa, Papa und man selbst bessere Noten bekamen, leichter in den Job einsteigen und aufsteigen konnten) - und hier liegt doch der Knackpunkt. Schwarze bekommen bsw. immer noch schwerer einen Job, Frauen haben es immer noch schwerer im Job aufzusteigen.
Das ist keine Gleichberechtigung, hat aber auch keiner behauptet. Affirmative Action ist ein Versuch bestehende Ungleichheiten künstlich auszugleichen.
Das Problem ist einfach: Gäbe es Gleichberechtigung wäre positive Diskriminierung überhaupt nicht nötig und das ist ja eigentlich auch was sich jeder wünscht, oder nicht? Dazu kommt, dass der positiven Diskriminierung einige Nebenwirkungen zugeschrieben werden: Wer durch sie "bevorteilt" wird, dem kann nachgesagt werden, dass er seine Position nur wegen der affirmative action erreicht hätte und nicht durch eigene Leistung. Ob die Leistungsgleichheit wirklich derart verletzt wird wage ich bei relativ niedrigen Quoten in Bereichen in denen hohe Nachfrage herrscht zu bezweifeln. Das ändert aber nichts daran, dass sich derart "bervorteilte" umgekehrt wieder viktimisiert fühlen.
Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach eben immer noch, bedingungslose Gleichberechtigung zu schaffen - auch auf Seiten der ursprünglichen Profiteure dieses Systems (mehr Männer in die Kindergärten! bzw. Schluss mit der Diskriminierung von Männern in "Frauenberufen" :)
PS. Die Frage ist etwas verwirrend. Mit Nein meine ich, dass es keine Diskriminierung der weißen Mehrheit ist
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1Antwort von
Samurai3447 Abgestimmt für: jaGleichberechtigung heißt NICHT, das man selber nun Vorteile gegenüber anderen bekommt. Sozusagen das sich der Spieß dreht
EDIT: Ist dies gerecht? Nein. Diskriminierung der Weißen? Ja.
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0Antwort von
Shimla Heyho!
Wenn du Lust hast, kannst du mir mal eine nachricht schreiben. Ich habe 2009 mal in den USA studiert und hab in nem Psychologiekurs über genau diese Thematik ne kleine Arbeit verfasst. Also falls du Interesse hast, müsste ich mal schauen, ob ich das noch finde :)
Gruß, Matze
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xxmintixxxxmintixx das wär super! sehr freundlich von dir, und btw, dass würden nicht viele anbieten!!!^^ ich finds richtig cool, dass du in den USA studiert hast...und warst du ja sozusagen direkt vor ort um diese maßnahmen zu untersuchen. merkt man eigentlich viel davon im alltäglichen leben? lg, silvi^^
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Shimla Hehe naja ich muss deine Vorstellung vielleicht etwas gerade rücken^^ Da dass ein Uni-Kurs war, ist das natürlich sehr theoretisch gewesen, das heißt, ich hatte leider keine Gelegenheit, direkt mit Leuten zu sprechen. Akademisches Arbeiten ist eben meist etwas trocken und weniger spannend, als es klingt. Aber es gibt sehr viele Studien zu dem Thema, wie die "Betroffenen" selber zu dem Thema stehen, ob es überhaupt was bringt, was die psychologischen Effekte sind und eben zur Frage, inwiefern das System wirklich "gerecht ist". Also alles halb so wild ;)...aber da würde ich dann morgen nachschauen, jetzt muss ich weg^^
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xxmintixxxxmintixx aber auch das was man in der uni lernt greift auf das wahre leben zurück, warum sollte man sich sonst solche fragen stellen, plus: man braucht hintergrundwissen um dieses thema professionell bearbeiten zu können und triftige argumente auszuarbeiten, also auch wenn es trocken war (kann ich noch nicht bewerten bei mir dauert es noch bis ich endlich studiere^^) ich finde das ist ein system, das man von beiden seiten ausleuchten soll...auch die sache mit der umgekehrten diskrimination. ok würde mich freuen, wenn das klappt....noch nen schönen tag + wochende :D
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0Antwort von
PreisgarantiePreisgarantie
Abgestimmt für: jaIch denke, dass sich die Gesellschaft ändern muss, damit Gleichberechtigung herrschen kann, und umgekehrte Diskriminierung ist zwar keine längerfristige Lösung, aber zumindest etwas. PS: Bin ein weißer unter 20, nur der Vollständigkeit halber.
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0Antwort von
KoesseineKoesseine
Abgestimmt für: neinda hätten mindestens noch zwei Antwortmöglichkeiten rein gehört
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xxmintixxxxmintixx welche schlägst du denn noch vor?
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GrisunestGrisunest
Abgestimmt für: neinFinde ich nicht gerecht.
Aber, ist man sicher, dass die Mehrheit in Amerika, die Weißen sind???
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xxmintixxxxmintixx bis jetzt
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PreisgarantiePreisgarantie Meines Wissens nach machen Weiße knapp 80% aus.
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GrisunestGrisunest Ja noch knapp 2/3 der Bevölkerung sind Weiße, wobei es Studien gibt, dass dies nicht mehr lange der Fall sein wird.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/us-bevoelkerung-weisse-ab-in-der-minderheit-1.593942
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schwachsinn x(