Frage von herbort, 186

AFD und ihre politischen Ziele!?

Wenn wir AFD hören, dann denken wir immer nur an "Raus mit den Flüchtlingen". Das soll dieses mal kein Thema sein. :)

Wenn ihr euch das Wahlprogramm durchlest, werdet ihr feststellen, dass die AFD (nur mal als Beispiel) die Steuern für alle vereinheitlichen will. Die Putzfrau soll den gleichen Steuersatz wie der vorsitzende einer Firma zahlen.

Jetzt meine Frage:

Kann so ein System überhaupt bestehen? Sozialleistungen wie Wohngeld oder Kindergeld würden doch erschwert werden, bei weniger Steuern. Patienten die Ihre Medikamente / Behandlungen von den Krankenkassen absetzen. Ich denke es gibt viele Beispiele.

Warum macht sich darüber niemand Gedanken und viele wählen blind die AFD? Mecklenburg Vorpommern und Berlin haben es ja vorgemacht.

Oder liege ich falsch mit meinen Ansichten?

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 42

Die AfD wird ja nicht aus rationalen Gründen und einem kalkulierten Abgleich persönlicher Interessen mit deren programmatischen Vorstellungen gewählt.

Vielmehr haben wir einen rassistischen, Ausländer hassenden, dumpf-rechtsextremistischen Teil der Bevölkerung, der vom Sozialneid zerfressen ungehemmt in der Wahlentscheidung zugunsten der AfD seinem Hass- und Pöbelbedürfnis freien Lauf lässt.

Natürlich würde die Verwirklichung der hochgradig widersprüchlichen AfD-Programmatik Deutschland im Handumdrehen ruinieren und irrsinnige soziale Verwerfunen nach sich ziehen.

Daran aber denkt doch dieser (Lynch)Mob nicht, der zuletzt beim höchsten nationalen Feiertag herumgeschrien hat.

Antwort
von voayager, 39

Du liegst da falsch, die Mehrheit der Menschen weiss schon dass die AfD Basuernfängerei ausübt, Luftnummern aufsteigen läßt und bloße Effektenhascherei betreibt.

Antwort
von jattv, 106

Die meisten AFD Wähler kennen das Wahlprogramm einfach garnicht richtig und wählen sie als Protestpartei, obwohl die Sozialschwachen nur darunter leiden  und nur die Sehr Sozialstarken wie Millionäre usw. darunter sehr viel profitieren können.

Antwort
von catchan, 52

Fakt ist, dass sich nach meinem Gefühl mehr Leute mit dem Wahlprogramm beschäftigt haben, die gegen AfD sind, als die, die zu ihnen halten.

Da wird tatsächlich blind gewählt.

Kommentar von BTyker99 ,

Und ich habe den gegenteiligen Eindruck :-D

PS: Das ist auch ein Fakt.

Kommentar von herbort ,

Warum? Was siehst du anders?

Kommentar von catchan ,

Wenn sich die Leute tatsächlich damit beschäftigen würde, würde ihnen auffallen, dass die AfD überhaupt nicht die Partei der kleinen Leute ist. Eher im Gegenteil... wenn sie das alles durchsetzen könnte, hätten vor allem Arbeitslose und Geringverdiener ein Problem.

Mal von den frauenfeindlichen, homophoben und rassistschen Aspekten abgesehen.

Kommentar von herbort ,

Da hast du vollkommen recht!

Antwort
von Jonas711, 66

Wenn ihr euch das Wahlprogramm durchlest, werdet ihr feststellen, dass die AFD (nur mal als Beispiel) die Steuern für alle vereinheitlichen will

Sicher, dass die AfD das möchte? 

In einem aktuellen Interview der FAS mit Petry sagte diese zum Steuersystem folgendes:

Wir wollen keine Steuererhöhungen und versprechen auch keine Steuersenkungen. Wir wollen den wichtigsten Grundsatz umsetzen: ein einfaches und transparentes Steuersystem, mit einem Stufentarif und viel weniger Ausnahmen. Das wäre gerecht.

Ein Stufentarif ist dabei für mich das Gegenteil von einer einheitlichen Steuer für alle. 

Ich will nicht ausschließen, dass dies anders im Programm steht (werde ich gleich mal nachgucken), aber zumindest wäre diese dann keine klare Parteilinie, die von der gesamten Führung vertreten wird.

Kommentar von Jonas711 ,

Gerade nachgeguckt: Auch im Grundsatzprogramm bekennt man sich vom Prinzip her zu einem Stufenmodell. Zwar soll dies wohl deutlich anders aussehen als das bisherige System (weniger Stufen, und auch nach oben eher flach), nichtsdestotrotz passt deine Aussage also so nicht.

Kommentar von herbort ,

Hallo Jonas,

erstmal danke für deine Antwort! 

Die AFD möchte zB die Gewerbe-, Vermögen und Erbschaftssteuer abschaffen. Davon profitieren definitiv nur die reichen. Zu lesen unter: (Seite 57)
https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/03/Leitantrag-Gru...


Hinzu kommt noch eine Aussage von Frau Petry: 

Frage: Welche Ideen haben Sie für die Steuergesetzgebung?
Antwort:
"Unser Konzept ist angelehnt an die Ideen von Paul Kirchhoff."

Was ist das für ein Konzept? 

"Das Modell-Kirchhoff sieht einen Einheitssatz von ca. 20 – 25 Prozent vor und soll für alle Einkommen über 20.000 Euro gelten."

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/AfD-Weniger-Macht-fuer-Bruessel-u...


Kommentar von Jonas711 ,

Zum ersten von dir angeführten Punkt:

Auch wenn die Aufhebung einzelner Steuern wohl wirklich eine faktische Annäherung in der Steuerbelastung ärmerer und reicherer Menschen bedeutet (auch wenn die Vermögenssteuer ja jetzt schon außer Kraft gesetzt wurde und die CDU die Erbschaftssteuer auf ein Mindestmaß zurecht stauchen will), ist das für mich erst einmal etwas völlig anderes als die Angleichung aller Steuern für alle Steuerzahler, wie sie von dir genannt wurde.

Ich halte es nicht für fair, deine These mit einem Verweis auf richtige, aber eben erst einmal anders gelagerte Aussagen belegen zu wollen.


Zum zweiten Punkt:

Das Bekenntnis Petrys zu diesem Steuermodell ist mir bekannt. Aber wie gesagt: Ich kann es im Grundsatzprogramm so eindeutig nicht finden.

Solange ein klarer Bezug auf Kirchhof aber nicht in offiziellen Dokumenten der AfD zu finden ist, tu ich mich schwer damit, der gesamten AfD diesen vorzuwerfen. Zumal die von dir zitierte Aussage aus dem Gründungsjahr der AfD und damit der Lucke-Zeit stammt (Auch wenn ich meine, dass Petry auch später noch von diesem Modell gesprochen hat.)

BTW: Ich finde es übrigens ganz amüsant, dass es eine seriöse Zeitung nicht schafft, den Namen Kirchhofs richtig zu schreiben. Falls das Interview in dieser finalen Fassung von Petry autorisiert wurde, würde das auch nicht für ihre Kenntnisse im Bereich der Steuern sprechen ;)

Antwort
von Ruffy5286, 64

An die Stelle kann ich mich im AfD Wahlprogramm nicht erinnern. Wie das gehen soll ist eine gute Frage. Sicher geht es nicht, aber was solls. Sowas bremst doch Populisten nicht aus. Hauptsache es klingt gut und bewegt die Massen.

Da finde ich aber andere Sachen im Wahlprogramm der AfD problematischer/dümmer...

Kommentar von herbort ,

Hallo Ruffy,

erstmal danke für deine Antwort! 

Die AFD möchte zB die Gewerbe-, Vermögen und Erbschaftssteuer abschaffen. Davon profitieren definitiv nur die reichen. Zu lesen unter: (Seite 57)

Hinzu kommt noch eine Aussage von Frau Petry: 

Frage: Welche Ideen haben Sie für die Steuergesetzgebung?
Antwort:
"Unser Konzept ist angelehnt an die Ideen von Paul Kirchhoff."

Was ist das für ein Konzept? 

"Das Modell-Kirchhoff sieht einen Einheitssatz von ca. 20 – 25 Prozent vor und soll für alle Einkommen über 20.000 Euro gelten."

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/AfD-Weniger-Macht-fuer-Bruessel-u...

Kommentar von Ruffy5286 ,

Hallo Herbort,

Du hast es geschafft, dass ich mir das Wahlprogramm nocheinmal durchlese. Ich hoffe ich muss das in meinem Leben nie wieder tun. Wahlprogramm lesen ist eine Sache die ich wirklich nicht gern tue, weil 90% was da steht so oder so nur heiße Luft ist und die 10% die umgesetzt werden gefallen mir dann meistens nicht.

Soetwas in der Art steht schon drin, ist aber alles sehr vage formuliert. Die Aussage von Frau Petry kannte ich so jetzt noch nicht, aber da sie das offenbar gesagt hat ist wohl die Frage berechtigt. Warum das keiner hinterfragt?

Ich denke nicht, dass sehr viele AfD-Anhänger das Parteiprogramm jemals gelesen haben und sich noch weniger darüber informiert haben was Frau Petry so von sich gibt. Ich muss zwar auch sagen, dass ich Frau Petrys Interviews nicht wirklich verfolge, aber ich vertrete ja auch eine andere politische Meinung als die AfD-Anhänger.

Da es aber auch so vage formuliert ist, weil dort einfach nur geschrieben ist, was man so ungefähr machen könnte, wird das sicher auch nicht so hinterfragt. Ob das Steuersystem so funktionieren würde? Hmm da sie Erbschafts-, Vermögens-, und Gewerbesteuer abschaffen wollen fallen dort wohl ein paar Steuereinnahmen weg. Wenn man weiterliest wollen sie die Steuern vereinfachen und auch andere Steuern abschaffen, die aber nicht wirklich genau aufgeführt wurden. Sie müssten also entweder dann andere Steuern viel höher ansetzten oder der Staat müsste auf größere Teile seiner Steuereinnahmen verzichten. Ihr gesamtes politisches Konzept ist aber darauf angelegt, dass mehr Geld ausgegeben wird. Schon die Aussage, dass man keine europäische Armee möchte... Wenn die Bundeswehr alle Aufgaben komplett allein übernehmen müsste, dann müssten Milliarden an Euro investiert werden um die Bundeswehr wieder auf den Stand zu bringen. Die Bundeswehr musste sich in Afghanistan auch zu viel auf seine Bündnispartner verlassen. Es gab z.B. keinen Medivac oder Casivac (Helikopter mit/ohne medizinischer Ausrüstung, die Verwundete oder Gefallene aus dem Kampfgebiet herausfliegen) was zum Karfreitagsgefecht von amerikanischen Black Hawks übernommen werden musste. Es gibt einfach keinen Helikopter in der Bundeswehr der das leisten kann. Die Bo105 ist zu klein und alt, der andere Helikopter, der in Frage kommen könnte ist zu groß und der NH90 ist nicht wirklich einsatzbereit.

Ergo Mehrausgaben bei weniger Steuereinnahmen (so sieht es zumindest für mich aus) kann nicht funktionieren, wenn man das so angeht.

Ich denke einfach, dass zu wenige Menschen sich die Mühe machen oder die Zeit haben sich das Parteiprogramm aller Parteien durchzulesen. Ich nehm mir die Zeit, aber viele tun das sicher nicht, zumindest weiß ich von vielen, dass sie es nicht tun. Da liegt auch der Hund begraben. Was man nicht weiß kann einen auch nicht aufregen und man kann es auch nicht hinterfragen.

Kommentar von herbort ,

Danke für die ausführliche Antwort! Sie wollen auch mehr in die Polizei investieren. Um das zu bewerkstelligen bräuchte man auch mehr Steuern. Vllt. ist das sogar ein Beispiel, was uns vertrauter und "näher" vorkommt, als die Bundeswehr in Afghanistan. Wobei du mit deinen Beispiel natürlich trotzdem recht hast. 

Mir ist auch gerade aufgefallen, dass ich die erste Quelle mit den Steuern vergessen habe. Ich hoffe, dass du es trotzdem gefunden hast. 

Außerdem freut es mich dich zur Recherche motiviert zu haben. Dann war meine Frage vielleicht doch nicht so falsch und wir hatten beide etwas davon. :)

Antwort
von StevenArmstrong, 21
Kommentar von StevenArmstrong ,
Antwort
von LustgurkeV2, 61

''Warum macht sich darüber niemand Gedanken und viele wählen blind die XXX?''

Da kannst du jedes beliebige Parteikürzel eintragen. Nicht nur die AFD verspricht viel. Und nicht nicht nur die AFD hat Wähler ohne Hirn

Kommentar von SgtBaracus ,

Ja, aber die AfD hat die meisten Wähler ohne Gehirn.

Kommentar von LustgurkeV2 ,

Das glaube ich nicht. Das wirst du hier auch nicht belegen können. Also troll woanders, danke. ( Und nur um das klarzustellen - Ich bin weder AfD Wähler noch rechter Gesinnung)

Kommentar von Qochata ,

Du hast ja auch Charakter.

Kommentar von herbort ,

Hallo,

danke für deine Antwort!

Da magst du sicherlich recht haben, aber ich kann mich an keine Partei erinnern die Deutschland so in den Abgrund treiben würde (wenn wir nach dem Wahlprogramm gehen). 
Lasse mich aber gerne eines besseren belehren wenn du noch ein anderes Beispiel kennst. 
Persönlich finde ich unsere jetzige Politik nicht verkehrt. Gibt schlimmeres. 

Kommentar von Qochata ,

Es gibt natürlich noch Schlimmeres als mit dieser Flüchtlings Politik die innere Sicherheit im eigenen Land zu gefährden. Selbst Schäubele mahnte vor knapp einem Jahr: "Die Bürger erwarten Sicherheit." 

Antwort
von Philippus1990, 54

Die proletarische Basis wird die sog. "Flat-Tax", welche noch ein Relikt aus der wirtschaftsliberalen Lucke-Zeit ist, sicher in absehbarer Zeit kassieren - sofern die überhaupt nicht im Programm steht. Davon abgesehen ist es natürlich gaga, dass Leistungsträger bei der Steuer durch einen höheren Prozentsatz bestraft werden. So etwas lähmt jeden Aufstiegs- und Leistungsanreiz.

Wir leben in einem Gemeinwesen zusammen. Aufgaben, die alle betreffen, sollen vom Staat übernommen werden. Nun stellt sich die Frage: Wer finanziert wie viel der Leistungen?

Es gibt da verschiedene Modelle. Es könnten alle einen gleichen Betrag pro Monat zahlen müssen. Beispielsweise jeder 120 Euro. Dagegen wird eingewendet, dass jemand mit 1.400 Euro Monatsverdienst mehr von seinem Einkommen abgeben müsste, als jemand mit einem Monatsverdienst von 4.000 Euro.

Deshalb sollten die Steuern anteilig erhoben werden. Also in etwa in der Form, dass jeder 15 % seines Einkommens zahlen muss. Hiergegen wiederum wird eingewendet, dass dann zwar gemessen am Einkommen alle gleich viel bezahlen, Leute mit mehr Geld aber mehr vom eigenen Einkommen abgeben sollen.

Diesen letzten Schritt kann ich nicht nachvollziehen. Eine "Flat-Tax" ist eine gute Sache, die auch unnötige Bürokratie und Kompliziertheit vermeidet.

Kommentar von Jonas711 ,

Sehe ich komplett anders. Wenn jemand von seinem 1000€-Gehalt nur 850€ behält, wird er vor ganz andere Probleme gestellt, als wenn jemand, der 5000€ verdient, 750€ abgeben muss. (Ich hab in beiden Fällen mit dem von dir vorgeschlagenen Prozentsatz von 15% gerechnet).

Der eine wird auch durch die für ihn hohe Steuerbelastung erst recht in die Armut gedrängt - für jemanden, der so wenig verdient sind auch 150€ brutal viel Geld -, für den anderen ist die Steuer maximal ein Ärgernis, das im Kern aber nicht schlimm ist, da er von 4250€ immer noch absolut passabel leben kann. 

Wenn wir jetzt also sehen, dass der gleiche Prozentsatz bei der Steuer für verschiedene Bevölkerungsschichten völlig unterschiedliche Auswirkungen hat, müsste man doch eigentlich schon an diesem kleinen Zahlenbeispiel erkennen, dass ein progressiver Steuersatz die akzeptablere Lösung ist. Alternativ können wir auch mit Freibeträgen hantieren, was dann aber auch wieder komplizierter ist. Zudem drücken wir damit die Gesamtsteuer.

Die gleiche Steuermenge wie im angeführten Beispiel bekommt der Fiskus auch, wenn er den sowieso schon Armen sein Geld behalten lässt und den fehlenden Betrag vom Reichen nimmt. Dann landen wir bei 1000€ und 4100€. Für den einen ist dies dann eine krasse Erleichterung, für den anderen ist die Abgabe nach wie vor eher unproblematisch. Gesamtgesellschaftlich sollte dies dann für eine Nation, die nicht völlig auseinander driften soll, die bessere Lösung sein.

Ob sie dann auch gerechter ist, ist eine andere Frage. Ich denke aber schon.

Kommentar von Philippus1990 ,

"Die gleiche Steuermenge wie im angeführten Beispiel bekommt der Fiskus auch, wenn er den sowieso schon Armen sein Geld behalten lässt und den fehlenden Betrag vom Reichen nimmt. Dann landen wir bei 1000€ und 4100€."

Der eine soll also gar nicht zahlen, der andere einen kräftigen Anteil seines vermutlich hart erarbeiteten Einkommens? Wieso sollte der 5.000-Euro-Verdiener sich überhaupt mit dem 1.000-Euro-Verdiener zu einer Gemeinschaft namens "Staat" zusammenschließen wollen? Was bringt ihm das? Er zahlt doch nur drauf. 

Kommentar von atzef ,

Dann soll er halt auswandern auf eine Robinson-Insel...:-)

Als ob der Besserverdiener ohne sozialen Zusammenhang überhaupt irgendetwas verdienen würde...

Kommentar von Philippus1990 ,

Wenn alle Gutverdiener auswandern würden, würde das System noch schneller zusammenbrechen als sowieso schon. Aber notfalls kann man ja immer noch eine Mauer bauen...

Kommentar von herbort ,

Danke für deine Antwort. Ich bin genau deiner Meinung.

Kommentar von Jonas711 ,

Nenne mich einen Gutmenschenidioten ohne jegliches Verständnis von Wirtschaft, aber ich denke, dass es im Leben um mehr geht als nur um die Frage, was bestimmte Maßnahmen mir selbst bringen.

Natürlich kann man sagen, dass einem seine Mitmenschen egal sind und sein Geld in Steueroasen parken oder wir Depardieu nach Russland auswandern, um Steuern zu sparen, aber ich halte das nicht für fair oder in irgendeiner Weise akzeptabel.

Bezüglich des Zusammenhangs zwischen hart arbeiten und viel Geld verdienen: Ich kann nicht sagen, dass ich für die Arbeit in meinem dualen Studium mehr Geld verdienen sollte als ein normaler Azubi, der meist deutlich weniger bekommt. Da ist in meinen Augen die Verknüpfung zwischen Geld und Arbeit völlig verloren gegangen. In sozialen Berufen sehen wir das selbe Problem in umgekehrter Ausprägung: Ich könnte keiner Krankenschwester sagen, dass sie nur so wenig verdient, weil sie einfach nicht hart genug arbeitet.

Antwort
von Woob777, 18

AfD will auch noch behinderte in den Knast setzen und aus der EU austreten

Antwort
von Delveng, 40

Manchmal glaube ich, das politische Ziel der AfD ist die Weltherrschaft.

Antwort
von Neutralis, 70

Protest Wähler und Menschen die nicht weiter als an die nächsten 5 Minuten denken können.

Kommentar von SgtBaracus ,

"Aber das sind doch keine Protestwähler, die haben einfach keinen Bock auf die anderen Parteien"------> Wie in einem Beitrag der heute-show gesagt wurde.

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