Meine Mutter ist seit 6 Wochen mit schmerzen in der Magengegend bis hin zum Rücken herumgelaufen. Ausserdem konnte sie nur mit Abführmittel abführen.
Sie war öfter deswegen bei Ihrer Hausärztin die ein Ultraschall gemacht hat und auch ein Ct wurde gemacht. Beides war laut Ärztin ohne Befund. Im Urin und im Blutbild waren dann entzündungswerte dabei. Sonntag musste zum zweiten mal ein Notarzt kommen der meiner Mutter starke Schmerzmittel gespritzt hat. Monatgmorgen ist sie wieder zur Ärztin und es wurde wieder ein ultraschall gemacht, wieder ohne Befund. Montag abend wurden die schmerzen dann so stark das ich einen Krankenwagen rufen musste. Die Ärzte im Krankenhaus stellten per Utraschall Blasen oder Nierensteine fest (ich weiß das jetzt nicht mehr genau) die gestern entfernt wurden. Jetzt kommt noch eine Darmspülung. In 6 Wochen dann muss meine Mutter wieder in die Klinik wo ihr dann so wie ich es verstanden habe die Gallenblase entfernt wird.
Die Ärzte in der Klinik meinten es könnte sein das die Ärztin die Steine aufgrund schlechter Bildqualität nicht gesehen hat.
Aber das kann doch nicht sein oder? Kann man die Hausärztin jetzt verklagen weil sie die Steine nicht gesehen hat. Ich mein wenn die Bildqualität von dem Ultraschallgerät so schlecht ist merkt das doch eine Ärztin und muss dafür Sorge tragen das ein Technisch einwandfreies gerät in der Praxis ist oder nicht?
die hausärztin kann das ct dann natürlich wiederholen lassen, muss dabei aber wieder risiko (strahlenbelastung, kontrastmittel) und kosten gegenüber dem nutzen (deutlich geringer, da ja vielleicht nur einige wenige schichten fehlten) abwägen. außerdem sind die cts die sie anordnen darf natürlich durch ihr budget begrenzt. wenn deine mutter dann bei einem solchen ct durch "eigenes verschulden" die bildqualität derart verschlechtert hat, dass es nicht mehr ganz aussagekräftig war, warum sollte sie ihr dann noch ein zweites ct zugestehen, wenn sie dafür einem anderen patienten, der ebenfalls dieser untersuchung bedarf, keines mehr verordnen kann.
blasensteine werden beim bauch-ct übrigens oft nicht erkannt, da einfach nicht die ganze blase abgebildet wird.
ein mrt (weil das hier jemand erwähnte) hätte bezüglich des steinleidens übrigens keinen vorteil gegenüber dem ct und eine ausscheidungsurographie würde man nicht mal erwägen, wenn man keinen konkreten verdacht auf ein nierensteinleiden hätte.