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Ärztin verklagen?

Frage von Shiva19831 Shiva19831

Meine Mutter ist seit 6 Wochen mit schmerzen in der Magengegend bis hin zum Rücken herumgelaufen. Ausserdem konnte sie nur mit Abführmittel abführen.

Sie war öfter deswegen bei Ihrer Hausärztin die ein Ultraschall gemacht hat und auch ein Ct wurde gemacht. Beides war laut Ärztin ohne Befund. Im Urin und im Blutbild waren dann entzündungswerte dabei. Sonntag musste zum zweiten mal ein Notarzt kommen der meiner Mutter starke Schmerzmittel gespritzt hat. Monatgmorgen ist sie wieder zur Ärztin und es wurde wieder ein ultraschall gemacht, wieder ohne Befund. Montag abend wurden die schmerzen dann so stark das ich einen Krankenwagen rufen musste. Die Ärzte im Krankenhaus stellten per Utraschall Blasen oder Nierensteine fest (ich weiß das jetzt nicht mehr genau) die gestern entfernt wurden. Jetzt kommt noch eine Darmspülung. In 6 Wochen dann muss meine Mutter wieder in die Klinik wo ihr dann so wie ich es verstanden habe die Gallenblase entfernt wird. 

Die Ärzte in der Klinik meinten es könnte sein das die Ärztin die Steine aufgrund schlechter Bildqualität nicht gesehen hat. 

Aber das kann doch nicht sein oder? Kann man die Hausärztin jetzt verklagen weil sie die Steine nicht gesehen hat. Ich mein wenn die Bildqualität von dem Ultraschallgerät so schlecht ist merkt das doch eine Ärztin und muss dafür Sorge tragen das ein Technisch einwandfreies gerät in der Praxis ist oder nicht?

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Antworten (8)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von kikkelchen kikkelchen

    Verklagen kann man in Deutschland jeden. Allerdings finde ich es seltsam, dass deine Hausärztin, wenn sie sagte sie würde nichts im Ultraschall und auf dem CT sehen, deine Mutter nicht zu Spezialisten weitergeleitet hat.

     

    Dass ein Arzt aufgrund der Bildqualität nicht richtig gesehen hat kommt leider öfters vor als man denkt, ich kenne das aus eigener Erfahrung. Der Arzt ist schon verpflichtet zu sorgen dass seine Geräte einwandfrei laufen. Fakt ist aber auch  dass gerade Hausärzte beim Ultraschallgerät nicht alles sehen weil sie nicht gründlich darauf geschult sind. Leider Gottes...

     

    Fakt ist, du kannst eine Stellungsnahme von dem behandelnden Klinikarzt verlangen in der er dir bestätigt dass man die Steine hätte sehen können. So kannst du auch eine Anzeige wegen Unterlassung der Hilfeleistungen einreichen. Deine Krankenkasse wird dir bestimmt dabei helfen.

    Die Seite http://www.betanet.de/betanet kann dir diesbezüglich auch behilflich sein. Selber haben sie einen "Kundendienst" wo man anrufen kann und du wirst sehr toll und kompetent beraten

  • 6
    Antwort von miimiimiimiimii miimiimiimiimii

    das mit dem verklagen kannst du vergessen. du weißt doch noch nicht mal worin genau der fehler der ärztin bestanden haben soll, wie willst du ihn denn dann beweisen?

    auch ist deine geschichte nicht wirklich stimmig. warum soll denn die gallenblase rausgenommen werden, wenn nieren- oder  blasensteine festgestellt wurden? die wird doch bei gallensteinleiden entfernt. wäre zwar möglich, dass deine mutter jetzt nieren- und gallensteine hat, is aber eher fraglich.

    mit schlechter bildqualität sind weniger wahrscheinlich schlechte geräte gemeint, als dass deine mutter vielleicht etwas adipös ist oder bei der untersuchung viele darmgase hatte, so daß man die wesentlichen strukturen durch das bauchfett und überlagernde darmgase eben nicht richtig erkennen konnte.

    dass hausärzte nicht geschult sind mit dem ultraschallgerät umzugehen ist unsinn. natürlich haben die das in ihrer ausbildung ausführlich im krankenhaus gelernt und es ist auch nicht schwer. außerdem wird jeder hausarzt, der so ein gerät benutzt dieses auch häufig einsetzen und kennt sich allein schon daher gut mit der ultraschallbefundung aus.

    das ct wird ja beim radiologen gemacht und auch von diesem befundet. da trifft die hausärztin also sowieso schon mal keine schuld. kleinere steinleiden können da schon mal übersehen werden. aber auch dort kann es eben auf jene schlechte bildqualität zurückzuführen sein, da deine mutter sich z.b. einfach während des cts bewegt haben kann, so dass einige schichten unscharf wurden. ...

    Kommentar von miimiimiimiimii miimiimiimiimiimiimiimiimiimii

    die hausärztin kann das ct dann natürlich wiederholen lassen, muss dabei aber wieder risiko (strahlenbelastung, kontrastmittel) und kosten gegenüber dem nutzen (deutlich geringer, da ja vielleicht nur einige wenige schichten fehlten) abwägen. außerdem sind die cts die sie anordnen darf natürlich durch ihr budget begrenzt. wenn deine mutter dann bei einem solchen ct durch "eigenes verschulden" die bildqualität derart verschlechtert hat, dass es nicht mehr ganz aussagekräftig war, warum sollte sie ihr dann noch ein zweites ct zugestehen, wenn sie dafür einem anderen patienten, der ebenfalls dieser untersuchung bedarf, keines mehr verordnen kann.

    blasensteine werden beim bauch-ct übrigens oft nicht erkannt, da einfach nicht die ganze blase abgebildet wird.

    ein mrt (weil das hier jemand erwähnte) hätte bezüglich des steinleidens übrigens keinen vorteil gegenüber dem ct und eine ausscheidungsurographie würde man nicht mal erwägen, wenn man keinen konkreten verdacht auf ein nierensteinleiden hätte.

    Kommentar von Shiva19831 Shiva19831Shiva19831

    Irgendwie verstehtst du das nicht oder? Es wurde nicht nur eine Ultraschalluntersuchung gemacht sondern mehrere. Wenn meine Mutter wie du sagt etwas adipös ist oder zu viele Darmgase hatte, dann hätten die Äezte im Krankenhaus die Steine nicht nach zwei Minuten gefunden oder?

    Ausgerechnet die Schichten wo sich die Steine befinden da soll sie sich bewegt haben? Das wär ja wohl ein Zufall sondersgleichen. 

    Mal davon abgesehen habe ich oben geschrieben das ich mir nicht sicher bin ob es gallensteine oder sonst was für steine waren und ich mir auch unsicher bin ob ich das mit der Gallenblase richtig verstanden habe.

    Für dich trägt die Ärztin oder die radiologe natürlich überhaupt keine Schuld, kann das sein?

    Ausserdem weiß ich wo der fehler war. Die Ärztin hat einfach nicht richtig untersucht bei den Ultraschalluntersuchungen.

     

    Kommentar von miimiimiimiimii miimiimiimiimiimiimiimiimiimii

    hmm. doch ich versteh das schon, aber hinterfrag so was halt und bin nun mal nicht unbedingt der meinung, dass die hausärztin da unbedingt was falsch gemacht haben muss.

    bei den ultraschalluntersuchungen im krankenhaus und bei der ärztin müssen halt nicht die gleichen bedingungen vorgelegen haben. die situation kann sich in der zwischenzeit geändert haben.

    (und da du eben nichts gegenteiliges beweisen kannst, reicht allein das schon aus, dass deine klage keinen erfolg haben wird.)

    die darmgase müssen ja im krankenhaus nicht mehr so stark oder z.b. einfach an anderen stellen gewesen sein.

    bei steinleiden ist es außerdem so, dass nur der abgehende stein die symptome verursacht. solange nierensteine oder gallensteine nun im nierenbecken oder in der gallenblase liegen sind sie meist symptomlos, erst wenn der stein in den harnleiter oder die gallengänge eintritt bekommt man diese starken kolikartigen schmerzen. daher kann es sein, dass zum zeitpunkt der untersuchung im krankenhaus eben steine an anderen stellen vorhanden waren als zuvor.

     

    Kommentar von miimiimiimiimii miimiimiimiimiimiimiimiimiimii

    eventuell hat die hausärztin die gallensteine bzw. gallengries (bei sehr vielen älteren leuten ein normalbefund) durchaus gesehen, aber aufgrund ihrer erfahrung nicht als ursache der beschwerden für wahrscheinlich gehalten.

    klingt ja auch eher so, als ob das im krankenhaus ein nebenbefund, eine verdachtsdiagnose war, da sie, wenn die ursache gallensteine sicher feststand, ja keine anschließende darmspiegelung mehr benötigt hätten.

    (zu den verwackelten schichten im ct: soo ein zufall wäre es jetzt auch nicht. außerdem kommt es doch darauf an, wie viel sich der patient bewegt. wenn dieser nun die komplette untersuchung vor sich hinzappelt sind halt eventuell später alle schichten unscharf.)

    man macht so was natürlich nicht gerne, aber am einfachsten wäre es wirklich du fragst die ärztin einmal ganz konkret, ob sie da nicht eventuell was falsch gemacht hat. macht man natürlich nicht so gerne, weil es eben unhöflich ist, aber jemanden einfach eines fehlverhaltens zu beschuldigen wie im falle einer anzeige ist ja nun noch unhöflicher. zwar mußt du ihre antwort mit skepsis betrachten, aber eventuell kann sie dir in 3 minuten alles stimmig und glaubhaft erklären.

    wäre doch vielleicht einen versuch wert.

  • 3
    Antwort von Schuhu Schuhu

    Dass du die Ärztin verklagen kannst, glaube ich nicht. Sie wird sagen, dass die ihr Bestes gegeben hat und mehr wird nicht von ihr erwartet. Warum sie deine Mutter, wenn sie nun mal nichts feststellen kann, nicht zu einem anderen Arzt geschickt hat, weiß ich nicht. Ich weiß allerdings auch nicht, warum deine Mutter nicht selbst zu einem anderen - in diesem Fall besseren - Arzt gegangen ist.

  • 2
    Antwort von user936 user936

    Also es ist absolut unakzeptabel, dass die Hausärztin so "schlampig" bei der Durchsuchung war und dass ihre Geräte vielleicht auch noch deffekt sind. Sie ist Ärztin und trägt deshalb die Verantwortung für ihre Geräte und ist auch verpflichtet ihre Arbeit ordentlich zu machen.

    Obwohl es eine Sauerei ist, kann ich dir nur davon abraten sie anzuzeigen oder zu verklagen. Denn selbst mit gutem Anwalt könnte das schwer werden. Man muss es ihr ja erstmal nachweisen...

    Du wirst Probleme haben beim Verklagen. Außerdem sind die Steine schwer zu sehen. Aber das spielt nicht SO eine große Rolle, denn ein guter Arzt sollte das erkennen!!

    Und was willst du denn erreichen? Dass sie Geld zahlen muss?! Wenn, dann würdest du wenig Geld kriegen und wenn du das Geld mit dem verrechnest, was ihr für Anwalt etc. ausgegeben habt, dann habt ihr vllt sogar Verlust gemacht.

    Ich würde eher umgehend einen neuen Hausarzt suchen. Der alten Hausärztin schenkst du jetzt wahrscheinlich kein Vertrauen mehr?! Du kannst ihr auch mal richtig die Meinung sagen.

     

    Aber rein rechtlich gesehen DARFST du sie natürlich anschwärzen. Aber ob das so gut ist, ist die andere Frage...

     

    mfg

    Kommentar von Shiva19831 Shiva19831Shiva19831

    Ich mein so schwer waren die wohl nicht zu sehen. Wie schon geschrieben Montag morgen hat sie noch ein Ultraschall gemacht und in der nach von Montag auf Dienstag haben die Ärzte im Krankenhaus die Steine im Ultraschall gesehen. 3 Stück und die waren wohl aich nicht gerade klein. 

    Kommentar von kikkelchen kikkelchenkikkelchen

    das kommt davon wenn jeder Depp ein Ultraschallgerät besitzt, aber nicht  ein Ultraschallbild richtig deuten kann........

  • 1
    Antwort von WildpinkWitch WildpinkWitch

    Zum einen muss ich auch mal sagen, dass auch Ä'rzte NUR Menschen sind.

    Blasensteine hätte die Ärztin möglichweise sehen sollen, aber bei Nierensteinen, muss ich leider sagen, wenn diese auf den Weg waren, kannn der Arzt das nicht immer sehen.

    ABER die Symptome hätten weitere Maßnahmen und Untersuchungen erfordert. (das ist aber nur meine Meinung)

    Was ihr auf jeden Fall machen könnt ist eine Beschwerde bei der Ärztekammer einreichen. und vielleicht bei der Krankenkasse.

    Auf jeden Fall solltet ihr den Arzt wechseln , wenn es möglich ist. Wobei ich aber sagen muss, dass IHR so etwas bei eurer Familie nicht mehr passieren wird ;) also überlegt euch eure Schritte gut.

    und Gute Besserung für deine Mom

    Kommentar von kikkelchen kikkelchenkikkelchen

    eine stinknormale Urographie mit Kontrastsubstanz hätte die Steine bestimmt zum Vorschein gebracht ;-)

  • 1
    Antwort von Chillamaria Chillamaria

    also ganz ehrlich jetzt, auch wenn es tragisch ist, das deine Mutter Schmerzen hatte, aber wenn mein Arzt nach zwei Mal hin gehen nichts feststellt dann gehe ich selber ins Krankenhaus oder zu einem anderen Arzt!

    Kommentar von Shiva19831 Shiva19831Shiva19831

    Ja sie wollte da Dienstags noch zu einem anderen Arzt aber Montagabend waren die schmerzen dann so schlimm das ich den Krankenwagen gerufen habe. 

     

  • 0
    Antwort von skydiver1 skydiver1

    das ist wirklich wahr. unter umständen erscheinen die steine nicht auf dem ultraschall. je nach lage der steine sind diese sehr schwer zu diagnostizieren. mein alter herr hat es am eigenen  leib erlebt. da wirst du probleme haben, deswegen den arzt verklagen zu können.

    Kommentar von Shiva19831 Shiva19831Shiva19831

    aber hätte man das dann nicht auf dem Ct sehen müssen? Ich mein so steine kommen ja nicht von heute auf morgen.

    Kommentar von skydiver1 skydiver1skydiver1

    ich denke, es ist reine glückssache diese steine zu finden. gerade nierensteine sind teilweise so winzig, dass sie auf bilder kaum oder garnicht auffallen. ich war dabei, als mein alter herr ultraschall bekam. ist echt wahnsinn, wie oft er sich verrecken musste, damit sie von allen seiten gucken konnten. erst sehr spät hat man überhaupt etwas entdeckt. klar kommen die nicht von heute auf morgen, aber sie wachsen auch nur langsam.

    Kommentar von kikkelchen kikkelchenkikkelchen

    @skydriver1: früher konnte man Steine mit auf einer stinknormalen Urographie problemlos erkennen und heutzutage bei all dem Hightech kann man sie nur schwer erkennen??? Erzähl, bitte, keine Märchen!

    Kommentar von WildpinkWitch WildpinkWitchWildpinkWitch

    Je nach Bestandteile der STeine kann man sie (nicht) sehen.

    Vielleicht im MRT?? aber auch nicht 100%.

     

    Kommentar von Shiva19831 Shiva19831Shiva19831

    Man hat sie ja gesehen. Sonst hätte die Ärzte im Krankenhaus sie steine ja auch nicht sehen können oder?

    Kommentar von skydiver1 skydiver1skydiver1

    märchen musst duwoanders suchen, nicht bei mir. habe es vor 4 jahren erlebt.

    Kommentar von kikkelchen kikkelchenkikkelchen

    ich auch ;-) Und mit einer Urographie mit Kontrastsubstanz hat man die Steine gefunden also erzähl mir nicht was Sache ist. Zu deiner Info, ich habe eine chronische Nierenerkrankung seit dem zehnten Lebensjahr.

    Kommentar von skydiver1 skydiver1skydiver1

    aha, mit kontrastsubstanz. bei normalem ultraschall findet man sie also nicht. nach deinem gehabe zu urteilen, kann ich mir denken, woher du kommst. deswegen....du hast recht und ich meine ruhe.

  • 0
    Antwort von Sedro89 Sedro89

    Gegen das Gesundheitssystem kommt man nicht an. Über 30% der Kranken gehen ohne gefunden Grund bzw. Diagnose wieder nach Hause. Manche Hausärzte nehmen ihre "Kunden" einfach nicht ernst.

    Kein Wunder, dass die Kosten explodieren.

    Kommentar von WildpinkWitch WildpinkWitchWildpinkWitch

    nur sehr schwer mit sehr viel Ausdauer und Kosten verbunden.

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