Frage von Amaterazu, 209

ÄRZTIN ausgerastet..Hilfe!?

Hallo, Ich hatte eben ein ziemlich aufwühlendes Gespräch mit meiner Ärztin, wo es um meine Therapie von Vitamin D3-Mangel ging. Denn meine Freundin hatte die gleichen Werte wie ich und auch das gleiche Medikament bekommen, nur dass IHR Arzt noch dazu Vitamin K hinzu verschrieb. Ich habe mich überall informiert und habe dann zu Vitamin D3 auch noch Vitamin K eingenommen. Danach habe ich es mit meiner Ärztin besprochen und sie ist total ausgerastet, meinte wie es mir überhaupt einfallen konnte einfach an mir selber herumzudoktern. Ich könnte von Vitamin K ja eine Thrombose bekommen.

Was soll ich nun tun? Hat sie Recht oder Unrecht?

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Antwort
von matmatmat, 88

Vitamin K hat eine Wichtige Funktion bei der Blutgerinnung und damit rumzuspielen ist gefährlich, das stimmt schon. Da muß man das Risiko abwägen zwischen dem Positiven Effekt (auf die Knochen oder um was gehts?) und den Nachteilen wenn man zu viel nimmt. Da spielt auch die Vorgeschichte des Patienten eine Rolle und das kann jeder Arzt ein wenig anders sehen...


Antwort
von Rockige, 78

Ja, deine Ärztin hat recht.

Ob das mit diesem Vitamin stimmt weiß ich nicht...

Jedoch weiß ich das man sich, rein medizinisch, nicht mit anderen Leuten vergleichen kann. Was für den einen förderlich ist und die Gesundheit stärkt, kann für den anderen gefährlich sein.

Selbstdiagnosen und sich selbst behandeln kann ordentlich nach hinten los gehen. Besonders dann, wenn es sich um echte Medikamente handelt oder um Präparate die nicht eindeutig jedem helfen... Vor allem dann, wenn diese Präparate in Wechselwirkung stehen mit einem Medikament das man aktuell einnehmen muss. Oder wenn man eine Vorerkrankung hat die dadurch verschlimmert würde.

Sieh es mal so, wäre deiner Ärztin das schietegal dann hätt sie es stillschweigend hingenommen ohne irgendwas zu sagen - wider besseren Wissens

Antwort
von chanfan, 123

Deine Ärzten kennt dich und deine Werte. zudem muss sie die Behandlung an dir verantworten. Da könntest du noch 10 andere Freundinnen haben, die alle anscheinend das gleich haben und trotzdem muss die Therapie nicht bei allen gleich sein.

Und was das Internet betrifft: Das Internet ist kein Arzt. Das Internet kennt dich nicht und kann auch nur zu allgemeinen Infos Auskunft geben. Was du da machst könnte lebensgefährlich werden.

Wenn du also fragst wer recht hat, dann muss ich sagen: Deine Ärztin hat recht.

Antwort
von xyz69, 46

Wenn du D3 hochdosiert nimmst, brauchst du dazu unbedingt K2. Es verhindert, dass Kalzium aus den Knochen in den Blutkreislauf gelangt und dort Ablagerungen verursacht. Dazu findest du im Netz sehr viele gute Infos, genauso zu K2 und der Blutgerinnung.  Eine Ärztin die ausrastet würde ich austauschen. Bei Amazon gibt es sehr informative Bücher zu D3 und K2 in Kombination. Nehme selbst seit 2 Jahren täglich 10.000 Einheiten D3 und eine Tablette K2 und mir geht es damit hervorragend. Bitte informier dich aber genauer darüber und triff erst dann eine Entscheidung.

Kommentar von FailTroll ,

Leider sind eben nicht alle Menschen gleich und weil dir diese Kombination hilft heißt das noch lange nicht, dass dies auf jeden zutrifft.

Antwort
von BigBen38, 82

Wie immer in der Medizin 2 Ärzte 3 Meinungen...

*** 

Unser Organismus benötigt einen Teil von Vitamin K, damit die Blutgerinnung funktionieren kann. Ein Mangel an Vitamin K hemmt demnach die Gerinnungsfähigkeit des Blutes, was erhöhte Blutungen zur Folge haben kann. Um dies zu vermeiden, sollte der Körper stets mit genügend Vitamin K versorgt werden.

Hierbei ist es interessant zu wissen, dass im Umkehrschluss hohe Dosierungen von Vitamin K nicht zu einer verstärkten Blutgerinnung oder erhöhten Thrombosegefahr führen. Unser Körper ist in der Lage, das vorhandene Vitamin K optimal zu nutzen, so dass die Blutgerinnung im Gleichgewicht bleibt.

***

Antwort
von Schwoaze, 72

Geh mal davon aus, dass sie es studiert hat und weiß, was sie tut.

Antwort
von exxonvaldez, 50

Ja, sie hat Recht.

Vitamin K ist ein wichtiger Gerinnungsfaktor.

Antwort
von rallytour2008, 74

Hallo Amaterazu

In Vollmilch ist Vitamin K enthalten.Also darfst Du keine Vollmilch mehr 

trinken.

Müssen Medikamente eingenommen werden die den Knochenbau 

unterstützen und fördern dann hat das auch seinen Grund.

Osteoporose ist so ein Grund.Hauptlieferant:Vitamin D3.

Zusätzlich Vollmilch trinken fördert die Muskulatur und unterstützt die 

Knochen.

Der Körper speichert das Vitamin K und gibt es in Mengen ab und zwar so wo 

dieses Vitamin K benötigt wird.

Vitamin K wird auch für die Augen benötigt,wobei das Vitamin K teilweise in 

Aminosäure umgewandelt wird.Dort findet man auch die Carbonsäuresalze.

Die können natürlich zur Übersäuerung des Basensäurehaushaltes führen.

Das macht sich dann in Übelkeit und Brechreiz bemerkbar.

Auch die Gallenflüssigkeit steigt.Hat die gleiche Wirkung.

In welches zum Teil  Molekül Vitamin K jetzt umgewandelt wird müsste ich 

noch genauer recherchieren.

Regulär ist Vollmilch volle Power für die Augen und alles was damit 

verbunden ist.

Gruß Ralf

Antwort
von amike, 61

Entweder du vertraust ihr und hörst auf sie oder du suchst dir eine andere Ärztin. Wenn du Vitamine nimmst, kann dir nicht viel passieren - ich denke, sie übertreibt.

Kommentar von FailTroll ,

Mal davon abgesehen das es sowas wie eine Hypervitaminose gibt, würde ich einfach mal davon ausgehen, dass die Ärztin wohl den Befund kennt und sich deshalb eine Meinung bilden kann. Hier kann das mangels Anamnese, Labor etc. niemand.

Kommentar von Schwoaze ,

Genau! Da Vit.K fettlöslich ist, kann es durchaus zu einer Hypervitaminose kommen.

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