Ärzte streiken mal wieder. Ist das jammern auf hohem Nivau oder verdienen sie wirklich zu wenig?
Antworten (8)
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CrackCrack
Habe heute im Radio eine Hochrechnung gehört. War von 2 unabhängigen Seiten gemacht, also glaubhaft.
Ein Durchschnittsarzt verdient etwa 4000 - 5000€ Netto. Und das nur durch Einnahmen aus Behandlung von Kassenpatienten. Hinzu kommen noch die Privatpatienten und etwaige Behandlungen die der Patient aus eigener Tasche bezahlt. Geschätzt wurde das auf nochmal 1000 - 1500€.
Also mal ehrlich, nach Abzug aller Kosten noch über 5000€ Netto zum Leben, das ist Jammern auf sehr hohem Niveau...
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PanikgirlPanikgirl
Also normal müssten wir Patienten auch streiken gehen - ich kann die Ärzte verstehen. Wir beschweren uns ja auch immer darüber, dass wir nicht mehr so gut wie früher mit allem versorgt werden. Diese 10 Euro für das Quartal - damit haben die Kassen auch den Ärzten zusätzlich viel Arbeit gemacht. Warum gehen die wohl zuhauf dazu über, nur noch Privatpatienten zu kriegen? Es macht denen wohl schlichtweg langsam keinen Spass mehr.
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ehca87ehca87
auf der einen seite stimmt jammern auf hohem niveau, wenn jemand mit dem porsche zum streik fährt sieht das ganze schon weng komisch und unglaubwürdig aus :) auf der anderen seite verdienen vor allem ärzte in krankenhäusern nicht annähernd so viel wie in anderen ländern (usa,gb,skandinavien usw). ich kann das ganze nur schwer beurteilen aber die ärtzte liegen vom verdienst wahrscheinlich noch deutlich über dem durchschnitt aller uniabsolventen.
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DerTrollDerTroll
mir ist schon der ein oder andere Blick auf eine Gehaltsbescheinigung eines Arztes gegönnt worden. Die verdienen eigentlich ganz gut. Aber man muß da auch unterscheiden, ob es jetzt angestellte sind oder ob jemand seine eigene Praxis bewirtschaften muß, was wirtschaftlich nicht mehr so einfach ist. Und hinzu kommt, daß viele Ärzte auch scheußliche Arbeitsbedingungen haben. Evtl. ist das auch ein Streikgrund. Aber ansich finde ich die Masse der Streiks nicht angebracht und habe oftmals das Gefühl, daß die Gewerkschaften das einfach regelmäßig mal machen wollen.
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MedienmenschMedienmensch
Da die Patienten nicht streiken, müssen es eben die Ärzte tun.
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enairaenaira
nein, die sollen sich mal dran gewöhnen, das sie hier keine Halbgötter in weiß mehr sind, die in Saus und Braus leben nur weil sie zwei Buchstaben vor ihrem Namen haben.
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erweherweh
Jammern auf hohem Niveau trifft es. Also ich käm mit 10.000 brutto im Monat grade so hin. Bitte um eine kleine Spende.
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Carlotta2009Carlotta2009 Ein Krankenhausarzt z. B. verdient aber lange nicht so viel und muss sehr viel und hart arbeiten, Nachtschichten, Wochenenden etc. Ich bin der Meinung, dass sie schon zu wenig verdienen für das was sie leisten. Ich wollte nicht von so einem übermüdeten Arzt behandelt werden.
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PanikgirlPanikgirl Ein selbständiger Arzt muss auch viel mehr berappen - seine Angestellten davon bezahlen - seine Einrichtung und medizinischen Geräte - Pacht etc. pp und ich würde es auch nicht einsehen. Die haben Jahre lang studiert dafür und haben ihre Studiengebühren auch wieder zurückzuzahlen - ferner haben die erst mal angefangen Geld zu verdienen, nachdem andere 10 Jahre schon in den Genuß von Geld kamen. Ich finde schon, dass jemand, der studiert hat auch ruhig mehr verdienen sollte.
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Carlotta2009Carlotta2009 @Panikgirl: da bin ich voll und ganz Deiner Meinung! Es gibt leider immer Menschen, die es anderen nicht gönnen, wenn sie besser verdienen. Aber dass jemand wie ein Arzt oder auch andere Akademiker meist ein langes Studium hinter sich haben, viel Arbeit und Zeit investiert haben und damit verbunden natürlich auch hohe Ausgaben, das sehen diese Leute oft nicht. Das ist bloß der Neid.
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erweherweh Geht mal auf Spiegel-Online zu dem Thema. Und von Assistenzärzten im KH war ja nicht die Rede, die sind arm dran keine Frage. Aber hier geht es doch wohl um niedergelassene Docs.
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PanikgirlPanikgirl Richtig - das ist Neid - mehr nicht. Die Verantwortung die ein Arzt schließlich hat ist auch sehr hoch. Ich habe einen Bruder, der Jura studiert hat - der hat das ganze Studium über sehr sehr viel gearbeitet und hatte es mit sehr viel Fleiß und Energie geschafft, sich hochzuarbeiten. Ich gönne es ihm von Herzen, dass er heute ein beschauliches Leben führen kann - er konnte sich ca. 8 Jahre später erst erlauben in Urlaub zu fahren als unsereiner. Und dass er es jetzt öfter kann als seine beiden Geschwister - das liegt ganz allein an der Tatsache, dass er auch mehr dafür getan hat, dass es ihm heute besser geht.
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Carlotta2009Carlotta2009 Kann ich gut verstehen. Mein Vater ist Arzt und deshalb krieg' ich bei manchen Sprüchen hier was zu viel. Er hat seine eigene Praxis, wenn er mal krank ist, muss er trotzdem sein Personal bezahlen, er arbeitet viel an den Wochenenden, oft kommen Notfälle auch Samstag und Sonntag. Das sehen die Leute oft nicht, die sehen nur, dass es ihm finanziell recht gut geht, aber die viele Arbeit, Ausgaben für Praxis, Personal etc. und wie Du richtig sagst auch die Verantwortung sehen sie nicht. Viele liebe Grüße. ;-)
das mag alles stimmen, du sprichst hier aber von ärzten mit eigener praxis
Kann sein das es Ärzte gibt die nicht so viel verdienen. Weil es eine Durchschnittsrechnung ist muss es dann aber auch welche geben die weitaus mehr bekommen.
Wäre es dann nicht viel sinnvoller das Ungleichgewicht zwischen den Ärzten anzupassen als nach noch mehr Geld von den Kassen und Patienten zu schreien???