1

Ärger mit der Versicherung?

Frage von Spitzefeder Spitzefeder

Wer ist schon mal von der Versicherung über den Tisch gezogen worden und wie ist die Sache ausgegangen?

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (6)

  • 1
    Antwort von SgtMiller SgtMiller

    Ist das eine Vermutung von Dir ?

    Warum kommen Menschen zu solchen Aussagen ?

    Weil viele Menschen schlicht und einfach nicht wissen was sie versichert haben und welche versicherte Gefahren es gibt. Immer wieder Leistungen verweigert werden weil der Versicherte schlicht und einfach seine Beiträge nicht bezahlt hat. Tatsache ist dass keine Versicherungsgesellschaft jemanden über den Tisch zieht.

    Da musst Du jetzt schon raus mit der Sprache und den Fall schildern.

  • 1
    Antwort von exFlottiLotti exFlottiLotti

    Du könntest genauso gut fragen, wer seine Versicherung schon mal betrogen hat.

    http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/versicherer-werde...

  • 0
    Antwort von VersBerater VersBerater

    Hallo, die Versicherungsgesellschaften haben dem Versicherungsnehmer gegenüber einen großen Vorteil: Sie haben für jede Sparte ihre Experten und beschäftigen eine eigene Rechtsabteilung. Welcher Versicherungsnehmer hat schon in seinem Bücherschrank die entsprechende Fachliteratur stehen um sich entsprechend rechtskundig zu machen? Und wenn er einen Kommentar hat, dann sicherlich den falschen weil genau in dieser Sparte der Schaden eben nicht eingetreten ist. Andererseits wissen die Gesellschaften aber auch, dass sie bei vielen Schadensfällen ebenso über den Tisch gezogen werden (sollen). Nebenbei mache ich auch Schadensregulierung und erlebe nicht gerade selten, dass falsche Angaben gemacht werden. Versicherungsbetrug ist leider ein richtiger Volkssport, weil viele Kunden der Ansicht sind, nun habe ich soooo lange einbezahlt und noch Nichts rausgeholt. Vor solchen Einstellungen kann ich nur ganz dringend warnen.

    Erfahrungsgemäß liegt aber auch viel an der jeweiligen Schadensmeldung. Schadensachbearbeiter lesen gewisse Aussagen eben anders als es der Kunde eventuell meinte. Gäbe es nicht so viele Betrügereien wären auch die Beiträge erheblich niedriger weil die Schadenaufwendungen nicht so stark steigen würden. Dies ist ein ewiger Kreislauf. Man sollte vor Abgabe einer korrekten Schadensmeldung eben zuerst in die Vertragsbedingungen schauen. Im Zweifel aber auch einen richtigen Fachmann zu Rate ziehen. Vorbeugen ist oftmals besser als hinterher ärgern!

    Wer des öfteren Krimis schaut kennt doch die Aussage: "Was Sie jetzt sagen kann ggf. auch gegen Sie verwendet werden." Es ist also wirklich besser erst einmal eine Nacht drüber zu schlafen und dann erst seine Aussage der Polizei und der Versicherung gegenüber zu machen. Von telefonischen Meldungen halte ich garnichts, weil der Unbedarfte vllt. eine Aussage (Missverständnis) tätigt, die, wenn sie erst einmal bei der Polizei oder beim Versicherer aktenkundig, hinterher viel schwieriger aus der Welt zu schaffen ist. Neben telefonischen Meldungen warne ich auch vor voreiligen Meldungen mit den heute üblichen Apps auf Smartphones. Auch hier ist sehr schnell eine Aussage getätigt, die in der verständlichen ersten Aufregung beim Schadensachbearbeiter möglicherweise unnötig Alarmglocken schrillen lassen. Eines darf man dabei nicht vergessen, wie oben bereits geschrieben, Schadensachbearbeiter machen den ganzen Tag nichts anderes als Schäden bearbeiten. Zum einen sind auch sie Menschen und haben unterschiedliche Tagesformen, denken aber in anderen Rechtsnormen als der Normalbürger - und schon habe ich eine andere Aussage getätigt als von mir gemeint. Andererseits müssen sie auch im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit versuchen herauszufinden, ob die Gesellschaft betrogen werden soll oder ob es so sein kann. Plausibilität.

    Eines darf man aber auch nicht vergessen: Täglich werden zig-tausend Schäden zur Zufriedenheit reguliert, da kann auf jeder Seite aber auch schon mal ein Fehler passieren. Ich sehe aber auch noch ein weiteres Problem: Es ist oft genug passiert, dass bei Vertragsabschluss es auch Missverständnisse zwischen Vermittler und Kunden gegeben hat, wobei diese Aussage mit absoluter Vorsicht zu betrachten ist. Man war sich bei Vertragsabschluss vllt. sogar einig und erst im Schadensfall kommt es dann zu diesen Mißverständnissen (Meinungsänderung).

    Mit über 30 Jahren Berufserfahrung auf beiden Seiten kann ich aber eines sicherlich sagen: Es ist eher wahrscheinlich, dass die Gesellschaft vorsätzlich über den Tisch gezogen werden soll, als dass ein Sachbearbeiter ebenso vorsätzlich einen Versicherungsnehmer über den Tisch ziehen will. Der Sachbearbeiter hat keinen finanziellen Vorteil davon, eventuelle Vermittler bei Vertragsabschluss oder der Versicherungsnehmer im Schadensfall schon.

    Im Versicherungsrecht muss man sich leider mit vielen Kommentaren und Urteilen rumschlagen. Aber dafür gibt es ja fach- und sachkundige Personen, die dem Normalbürger, oder, wie er im Versicherungsrecht als "durchschnittlicher Versicherungsnehmer" genannt wird, eben in solchen Fällen weiterhelfen können. Diese Personen sollten sich im immer schwierigeren Versicherungsrecht, insbesonders nach der VVG-Reform in 2008, auskennen.

  • 0
    Antwort von kosy3 kosy3

    Ich. Und zwar mehrmals. Und es ist bis auf das letzte Mal immer nachteilig für mich ausgegangen. Versicherungen sind finanziell potenter und beschäftigen ganze Heerscharen von Anwälten, deren einzige Aufgabe es ist, Ansprüche von Versicherten mit juristischen Tricks abzuwehren. Außerdem sind die ausdauernder, einen Rechtsstreit auch über Jahrzehnte durchzustehen.

    Ich schrieb "bis auf das letzte Mal", da ich bislang den Fehler gemacht hatte, bei der selben Gesellschaft rechtsschutzversichert zu sein, bei der ich auch andere Versicherungen abgeschlossen hatte. Jetzt habe ich das geändert und den darauf folgenden Rechtsstreit gegen meine Kfz-Versicherung habe ich gewonnen. Und zwar OHNE Vergleich. Das heißt, obwohl die Sache (auch lt. Richter) völlig eindeutig und klar war, scheut so eine Versicherung keinen Rechtsstreit. Ich kann trotzdem nur jeden warnen, sich mit einer Versicherung anzulegen. Am besten sollte man schon vor'm Abschluss einer Versicherung mehrmals überlegen, ob man sie wirklich braucht.

  • 0
    Antwort von Leon97531 Leon97531

    In den meisten Fällen wird doch versucht die Versicherung über den Tisch zu ziehen und nicht umgekehrt.

    Die Versicherungen sind an deren eigenen Bedingungen geknüpft, hingegen wird bei einem geltend zu machenden Schaden oft es so hingedreht und gelogen das es in die Bedingungen fällt.

    Fängt ja schon bei einer Unachtsamkeit an, das jemand sein Eigentum umstößt, und ein anderer dies seiner Haftpflichtversicherung meldet.

  • 0
    RatgeberHelden Antwort von DerHans DerHans

    Was soll diese Frage heißen? Was erwartetst du denn für Antworten?

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.