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ängstlicher Hund aus Zwingerhaltung...brauche dringend Tipss!

Frage von DolceChica DolceChica

Gestern, also am 05.01.10, haben meine Familie und ich uns einen einjährigen Tibet Terrier aus dem Tieheim geholt. Er ist bis Sonntag bei uns auf Probe. Er kam aus Zwingerhaltung und hatte kaum Kontakt zu Menschen. Er beherrscht keine Kommandos und geht auch nicht an der Leine. Er ist total verängstigt, er läuft vor uns weg, lässt sich nicht streicheln und fressen tut er nur in der Nacht. Wir hatten schon mal einen Hund aus dem Tierheim, der war aber schon 7 und perfekt erzogen. Wir wollen den Kleinen noch nicht aufgeben und es noch bis Sonnntag versuchen. Habt ihr Tipps für mich? Bin für jede Hilfe dankbar!

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Antworten (11)

  • 13
    Antwort von wickblau wickblau

    Geduld und Zuneigung! Lauft ihm nicht hinterher oder so! Wir hatten auch mal so einen! Wir haben uns aufn Teppich gesetzt und einfach gewartet bis er von selber kam. Das dauerte zwar echt lange aber hat geklappt. Fleischwurst oder so auf die Hand, ihm hinhalten und einfach abwarten bis er kommt. Immer wieder das gleiche...! Ganz viel mit ihm reden das er sich an die Stimmen gewöhnt, und viel mit seinem Namen ansprechen! Er muss sehen das er euch vertrauen kann! SOlche Hunde brauchen manchmal Wochen bis Monate bis sie locker werden! Aber wenn das erstmal geschafft ist,weicht er dir nicht mehr von der Seite! Viel Glück!!

    Kommentar von Jojo68 Jojo68Jojo68

    ... und er wird Euere Geduld mit wahnsinnig viel Liebe belohnen... Das werden meistens die liebsten und treusten Hunde

    Kommentar von Moeriee MoerieeMoeriee

    Sehr guter Tipp! Unser Benji war auch so. Er war 1 1/2 Jahre alt, als er zu uns kam und konnte nichts. Er war nicht stubenrein, lies sich sein Geschirr nicht ausziehen, kannte keine Leine und nichts. Lasst ihn in Ruhe und verhaltet euch ganz normal. Wie ihr es sonst auch tut. Er wird von ganz alleine kommen. Benji hatte sich immer in seiner Box verkrochen und kam nur heimlich zum Fressen raus. Eines nachts stand er dann vor der Schlafzimmertür. Wir haben sie ihm aufgemacht und er ist ins Bett gehüpft! Seines und auch unser Herz war sofort erobert! Es kostet zwar nach wie vor viel Zeit, denn er ist erst einen Monat hier. Aber es lohnt sich! Jeder Fortschritt ist so wahnsinnig toll!

    Ihr schafft das schon! Ich drücke euch ganz fest die Daumen!

    Kommentar von Baby55 Baby55Baby55

    Ihr müsst viel Geduld haben und ihn erstmal ankommen lassen in sein neuem zu Hause auf Probe. Ich meine der Hund muss euch ja erstmal kennenlernen genauso umgekehrt. Ich finde das bis Sonntag zu wenig ist, aber wenn ihr den habt dann wird er euch in den nächsten Wochen bedanken mit viel viel Liebe. Habe auch ein Hund aus einer nicht so guten Haltung rausgeholt und er bedankt sich jeden TAg indem er mich morgens mir ein Küsschen gibt um mich zu wecken oder mich den ganzen Tag anhimmelt:-) Also viel Glück!

  • 8
    Antwort von pattimarie1 pattimarie1

    Ihr werdet ihn bis Sonntag nicht an Euch gewöhnt haben, ich würde mich bis Sonntag aber an den armen Hund gewöhnen und ihn nicht mehr abgeben können! Ihr brauchr erst einmal sehr, sehr viel Gedult und Liebe! Damit werdet ihr ihn bestimmt an Euch gewöhnen. Mir würde es Spass machen, ihn zu erziehen, dafür braucht man jedoch viel Zeit! Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch dem Hund viel Spass machen wird, da er ja für jeden Fortschritt, den er macht, belohnt wird! Ich hoffe, Ihr behaltet ihn und werdet viel Spass mit ihm haben, denn solche Tiere sind besonders dankbar!

  • 8
    Antwort von odemtann odemtann

    Lasst ihn einfach in Ruhe und bedrängt ihn nicht , wenn er merkt , dass ihm nichts passiert , dann wird er Vertrauen zu euch aufbauen . Da ist Geduld und viel Zeit angesagt . Schau hier , vielleicht hilft dir das weiter . http://www.tierhilfe-sueden.de/de/html/umgang.htm

  • 7
    Antwort von Kapstadt Kapstadt

    Da benötigst Du viel Geduld und Liebe zu dem Tier. Gib ihn nicht auf. Er braucht etwas Zeit, um sich an die neue Situation und an Euch zu gewöhnen. Wenn Du diese Geduld hast, dann wirst Du bald den liebevollsten Hund der Welt haben. Viel, viel Glück !

  • 4
    Antwort von Himbaerli Himbaerli

    Habt sehr viel Geduld und schraubt eure Erwartungen herunter. Womöglich hat der Hund nie die Nähe eines Menschen schätzen gelernt. Es gibt Dinge, die sollte ein Hund früh lernen. Denn lernt er sie nicht, ist es möglich, dass er im ganzen Leben keinen Zugang dazu haben wird, sprich: nie eine Familie als sein "Rudel" begreifen wird.

    Organisiert noch heute ein Treffen mit einem Trainer mit bestem Ruf, der sich euch und den Hund ansieht und eure Erwartungen mit dem abgleicht, was er hinsichtlich der Entwicklung des Hundes für realistisch hält.

    Seine Enschätzung ist mehr Wert als die des Tierheimpersonals, denn auch unter ihnen gibt es wenige schwarze Schafe, die aber jeden Hund schönreden und jedem mitgeben, bei dem es nur halbwegs zu verantworten ist. Das sind Ausnahmen, aber es gibt sie.

    Holt euch wirklich den Rat eines Trainers und erwähnt auch sofort, worum es geht, denn gute Trainer haben oft einen vollen Terminkalender.

  • 4
    Antwort von Jojo68 Jojo68

    Lasst ihn.. er kommt von alleine auf Euch zu. er muss aber erst mal gucken wo er gelandet ist. Wer weiß was der Kerle alles durch hat..

  • 2
    Antwort von nicole7 nicole7

    Mit ganz viel Liebe, Zeit und Geduld werdet ihr einen super Hund bekommen...allerdings ist jedes Tier anders wie auch jeder Mensch anders ist. Daher kann keiner voraussagen wie lange es bei ihm dauert. Wir haben auch eine Hündin aus dem Tierheim, sie hat dort lange in Einzelhaft gesessen (und das im Welpenalter) aber bei ihr und uns ging es ruck zuck:-) Wir haben viel mit ihr gesprochen und sie sonst erstmal nur alles selbst erkunden lassen. Zu dieser Zeit hab ich drauf geachtet, das kaum Besuch her kam damit sie wirklich in Ruhe und für sich ankommen konnte.

  • 2
    Antwort von maxi6 maxi6

    Mit viel Geduld und abwartendem Verhalten, was Dein Hund tut, wirst Du es schaffen. Jedes Tier muss sich erst mal an die neue Umgebung, sowie die neuen Menschen gewöhnen und das braucht halt manchmal etwas Zeit. Gib sie ihm.

  • 1
    Antwort von kasigesine kasigesine

    Tu diesem armen Tier nicht an, daß Du ihn schon nach einer Woche wieder weg gibst. Dieser Hund ist traumatisiert, und wird eine Weile brauchen, bis er zu Menschen ( von dieser Rasse hatte er bisher ja noch nichts Gutes erfahren) Vertrauen gefaßt hat. Für den Hund kannst Du die Rettung sein, und er wird es Dir durch immerwährende Treue danken. Ich habe im Laufe der Jahre viele Tiere aus dem Tierheim geholt. Zum letzten Mal haben wir vor 5 Jahren einen todkranken, inzwischen pumperlgesunden Pudel aus dem Tierheim geholt, dessen Dankbarkeit, Liebe und Zuneigung uns täglich aufs Neue beglückt.

    Kommentar von Himbaerli HimbaerliHimbaerli

    Lieber nach einer Woche abgeben als nach einem halben Jahr.

    Hat man euch im Tierheim nicht darüber aufgeklärt, das Hunde, die im Zwinger groß geworden sind und wenig Kontakt zu Menschen haben, manchmal arge Bindungsprobleme haben, auch auf Dauer?

    Es muss nicht so sein und ich wünsche es weder euch noch dem Hund, es kann aber sein und ihr müsst entscheiden, ob ihr bereit dafür seid.

    Ansonsten gebt ihn schnell wieder ab, denn jeder Tag in einem neuen Zuhause, dass dann doch keines wird, schadet ihm.

  • 1
    Antwort von McElmo McElmo

    mit leckerchen locken und ansich vertraut macen auf garkeinen fall weg geben auser er beißtund ist aggresiv bevor mann ihm tricks beibringt erstmal mit ihm spielen dass er sich an einen menschen gewöhnt besster er vertraut nur einem menschen das ist sehr wichtig !!

    Kommentar von ordrana ordranaordrana

    ich möchte dich doch darum bitten, dir solch dämlichen antworten zu sparen, du scheinst keinerlei ahnung von hunden zu haben und trittst dieses nicht wissen auch noch schön breit.

    das ist nun nicht die erste antwort, die ich von dir bezüglich fragen zu hunden lese und wenn ich ehrlich bin, ist sie genauso schlecht wie all die anderen antworten zum gleichen thema.

  • 0
    Antwort von ordrana ordrana

    alleine werdet ihr das nicht hinbekommen. dazu braucht es extrem viel erfahrung und hundeverstand. manchmal bekommt man solche angsthunde nie mehr wirklich hin.

    ihr solltet euch zusammensetzen und sehr gut überlegen, ob ihr damit leben könnt, daß der hund sich vielleicht sein restliches leben genau so verhalten wird. wenn ihr euch für den hund entscheiden könnt, dann sucht euch schleunigst einen wirklich guten hundetrainer, der euch zeigt, wie ihr mit einem solchen hund umgehen sollt.

    solltet ihr euch gegen den hund entscheiden, dann könnt ihr ihn eigentlich sofort zurück bringen. sein verhalten wird sich definitiv nicht inerhalb weniger tage verändern, wenn es sich denn überhaupt jemals verändert.

    so, wie du den hund beschreibst, ist es eine grundvorraussetzung, daß ihr ein gut eingezäuntes außengelände für ihn habt. ohne vertrauen zu euch, ist ein sicheres und entspanntes gassi gehen für euch ohenhin nicht möglich. es kann gut sein, daß dieser hund mit einem außengelände, einer winterfestenhütte,... besser bedient ist, als mit der haltung in einer wohnung zusammen mit menschen, vor denen er scheinbar angst hat. dieser dauerstreß ist nicht gut und sollte abgestellt werden.

    aber wie und was dieser hund braucht, kann dir niemand über das internet sagen, dazu solltet ihr tatsächlich einen auf angsthunde spezialisierten hundetrainer konsultieren.

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