Änderung der Zahlungsumstände rechtens?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wie hier schon steht: Die Änderung ist ggf. OK, die Mahngebühren sind Schwachsinn.

Das ergibt sich auch aus einem zweiten Umstand: Streng genommen ist die Änderung der Zahlungsbedingung eine Vertragsänderung. Zwar kann diese ggf. sogar erlaubt sein, wenn sie in den AGB vorgesehen war. Aber so oder so hat der Anbieter ein Problem, denn er befindet sich zunächst einmal im Annahmeverzug. Er kann ja problemlos weiterhin abbuchen bei dir.

Ich würde dem Anbieter schriftlich (per Einschreiben) deutlich machen, dass man die 3€ Mahngebühr für eMails grundsätzlich zurückweist, dass man so eine Umstellung während der Ferienzeit als groben Unfug ansieht und dass man aktuell das ganze nicht auf einen Dauerauftrag umstellen kann (persönliches Vorbeischauen ist nicht möglich).

Dass sie sich insofern gerne gedulden möchten, bis das neue Konto vor Ort eingerichtet ist. Dann werde man alles nachzahlen.

Ich würde ankündigen: Sollten sie zwischendrin ein Inkasso einschalten oder den Zutritt verweigern, direkt fristlos zu kündigen. Dann ist man wenigstens aus dem Vertrag draußen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Konnte in der Vergangenheit bei dir immer per Lastschrift der Beitrag eingezogen werden ? Falls mehrmals eine Buchung Mangels Deckung deines Kontos zurückgebucht wird so ist es möglich das auf manuelle Zahlung umgestellt wird

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathi30071986
09.08.2016, 13:47

Nein, mein Konto ist immer ausreichend gedeckt. Es steht auch in dem Schreiben, dass es von der Seite des Fitnessstudios nicht mehr angeboten werden kann. Kommt mir alles irgendwie komisch vor. 

0

Ich sehe hinsichtlich der Zahlungsmethoden erstmal keinen Grund, warum diese Änderung nicht rechtens sein sollte. Wurde denn diesbezüglich etwas im Vertrag festgehalten, oder ergibt sich etwas aus den AGB?

Lediglich die 3 Euro Mahngebühr sind nicht angemessen. Eine E-Mail verursacht keine erstattungsfähigen Kosten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathi30071986
09.08.2016, 13:51

Leider wurde nichts fest gehalten (generell ist wie gesagt fast nichts fest gehalten). Ist mir so noch nicht passiert, deswegen habe ich mir keine Gedanken gemacht und war zufrieden dass meine Nachfrage, ob die Gebühren automatisch abgebucht werden, bejaht wurde. Und ich denke jedes Unternehmen ist auch glücklich darüber (solange das Konto gedeckt ist).

0

Eine Erinnerung per Mail mit 3 Euro Mahngebühr zu versenden macht keinen Sinn, da dem Rechnungsleger real keine Gebühren entstehen.

https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/freizeit-alltag/615/wie-hoch-duerfen-mahngebuehren-sein/

Wenn das Studio bisher bereit war wöchentlich per Lastschrift abzubuchen, sollte es auch kein Problem darstellen, wenn Du Deine Zahlungen weiterhin in dieser Form per Dauerauftrag von Deinem Konto durchführst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dauerauftrag für die Überweisung einrichten wäre ja auch zu einfach. ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathi30071986
09.08.2016, 13:46

In der Tat, dafür müsste ich 800km fahren, weil ich aktuell noch bei einer Bank bin in der ich nur vor Ort Daueraufträge einrichten kann und ebenso vor Ort sein muss, um Onlinebanking zu aktivieren (wovon ich allerdings kein Fan bin). Ein neues Konto habe ich bereits an meinem neuen Wohnort eingerichtet, da der Wechsel allerdings 4-8 Wochen dauert (Gehalt muss auf das neue Konto, um den Abgang von Daueraufträgen zu gewährleisten usw.) ist das in der Tat nicht so einfach. Davon ab, dass ich immer noch kein Zahlungsziel habe und die mit den Mahnungen ja sehr schnell sind. 

Davon ab, keine Antwort auf meine Frage, aber danke...

0